Demolitionsquad Webcomics

Vor gut zwei Wochen fand in Düsseldorf zum zweiten Male die Pixelbörse im Zakk statt. Dort war auch der Comiczeichner David Malambre mit einem kleinen Stand vertreten und bot seine, im Eigenverlag produzierte Comicreihe Demolitionsquad an.

Da ich online schon kürzlich über die Videospielinspirierten Cover gestolpert bin, habe ich mich ein wenig mit dem sympathischen Zeichner unterhalten und kurzerhand alle bisher erschienen Hefte bei ihm erworben. Die vier Comicbände fassen die von ihm entwickelte Webserie Demolition Squad zusammen und geben den Comicstrips einen Rahmen. Die Geschichten spielen mit Videogame-Elementen und Geekkram, befassen sich mit Alltagsszenen und Zwischenmenschlichem. Beim ersten Überfliegen der Stories haben mir die Hefte gut gefallen, und ich freue mich, die nächsten Tage ein bisschen tiefer in die Demolitionsquad einzutauchen.

Wer das ebenfalls machen möchte, kann dies online auf Deutsch und Englisch, oder am Besten direkt mit den im Shop erhältlichen, gedruckten Exemplaren. Viel Spaß beim Schmökern!

Demolitionsquad

Data Discs Records – SEGA Soundtracks auf Vinyl

Vor allem in den letzten Jahren haben es viele Videospielesoundtracks auf analoge Musikmedien geschafft und auch das britische Label Data Discs trägt einen guten Teil zur analogen Archivierung digitaler Musik bei und hat sich auf Soundtracks von SEGA-Spielen spezialisiert.

In meine eigene Plattensammlung haben die beiden Soundtracks zu den Spielen Out Run und Streets of Rage Einzug gehalten. Alle Releases des Labels erscheinen auf unterschiedlich farbigem Vinyl in wechselnden Auflagehöhen, standartmäßig gibt es die Soundtracks immer auch auf klassischem, schwarzem Vinyl. Neben den heißen Scheiben enthalten die Schuber meist auch noch schön gemachte Goodies wie Kunstdrucke oder andere nette Details und Dreingaben. Die Releases sind keine Bootlegs, sondern offiziell von SEGA lizensierte Pressungen. Was die Pressungen taugen, erfahrt Ihr nach dem Klick und hier direkt im Video.

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Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.40: Willkommen in der Gegenwart

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Sehr lange habe ich mit mir gehadert, nun musste aber schlussendlich ein retrofernes Upgrade in die Gegenwart des Videospiels vollzogen werden. Von den aktuellen drei Konsolen XBox One, Playstation 4 und Wii U hat mich in den letzten Jahren eigentlich keine komplett überzeugen können. Trotz meiner lang anhaltenden Kaufunwilligkeit hat der Konsumgeist nun doch bei mir zugeschlagen und mich unversehens in die Jetzt-Zeit des Gamings katapultiert.

Da ich kürzlich die Chance erhielt, ein wenig ausgiebiger den Mario Maker anzuzocken und ich durchaus Gefallen an dem klobigen aber praktischen Gamepad gefunden habe, konnte ich meine Begeisterung für Nintendos gerade noch aktuelles Hardware-Flaggschiff nun nicht mehr zügeln. Mit der Wii U hat nun also eine Konsole Einzug in meine Sammlung gehalten, die zwar schon viereinhalb Jahre auf dem Buckel hat und bereits in einigen Monaten von der Nachfolgehardware abgelöst werden soll, trotzdem aber immer noch erstaunlich preisstabil ist. In einem größeren Bundle hat die Konsole jetzt mit zusätzlichem Controller und diversen Spielen zu einem durchaus akzeptablen Preis ihren Weg zu mir gefunden. Nachdem der umständliche Abbau der bei mir fest verdrahteten, aber in den letzten zehn Jahren kaum genutzten weißen Wii vollzogen gewesen ist, folgte die ebenfalls recht umfangreiche Erstinstallation der schwarzen Wii U.

Gezockt habe ich auf meiner aktuellsten Konsole bislang tatsächlich nur Mario Kart 8 – dieses jedoch recht ausgiebig. Während mich das Gerät technisch wenig umhaut, gefällt mir die Ausrichtung der Softwarebibliothek mit den zahlreichen Exklusivtiteln von Big N dagegen sehr gut. Auch wenn es hier nur mehr vom Altbekannten gibt, bin ich durch die Abstinenz während der Wii-Zeit der üblichen Spielereihen wie Mario World, Zelda oder Mario Kart noch nicht komplett überdrüssig. Geben wir der nun ausklingenden Hardware-Generation im Hause Nintendo also eine Chance und schauen, ob man mich als Stammkunden für die stationären Konsolen zurückgewinnen kann – bei den Handhelds hatte mich Big N nie komplett verloren!

Wii U

PIXELKITSCH RETROFLASH 187: Defend Your Atari 2600

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Das Atari 2600 entwickelt sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer von mir hochgeschätzten Hardware. Schuld daran sind auch einige Homebrews, die die wirklich aktive Heimprogrammiererszene auf die spielende Retroschar loslässt.

Aktuell erreichte das Burgengeballer Defend your castle vom hochgeschätzen Sijmen Schouten, auch bekannt als Mister Atari und Marc Jaschusch die heimischen Katapultschwinger. Mit eurer Schleuder versucht Ihr die gegnerische Burg zu Klump zu schießen und erfreut euch an der zweckmäßigen aber hübsch colorierten Optik. Die Physik ist schnell verstanden und in guter Tradition von Ballerburg oder Worms macht das Spiel auf jeden Fall Spaß.

Das Spiel kann inklusive Boxart und Labelvorlage kostenlos auf der Seite von Mister Atari heruntergeladen werden, ich persönlich hoffe ja noch auf eine fertig produzierte Version auf Cartridge!Defend your Castle Atari 2600

 

Der Monat in Spielen: Dezember 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Monat Dezember des Jahres 2016 wurde spieletechnisch in den ersten zwei Wochen vor allem von der Minecraft-2D-Adaption Terraria auf der XBox 360 dominiert. Buddeln, Farmen, Kreaturen klatschen, das kennen eifrige Minecrafter schon aus dem großen 3D-Vorbild. Aus der Seitenansicht fühlt sich das Konzept zunächst ein wenig limitiert an, nach kurzer Zeit greift aber auch hier das Suchtprinzip des Findens, Verbesserns und Hortens. Es bleibt abzuwarten, wie lange mich das Konzept hier bei Laune halten kann.

Darüber hinaus wurde im Hause PIXELKITSCH vor allem der Game Gear belagert. Interessanter Weise konnte mich auf SEGAs Portablem ausgerechnet eine Filmumsetzung mit Herrn Schwarzenegger extrem gut unterhalten. Bei True Lies ballert Ihr euch aus der Draufsicht durch die Story des Films und erfreut euch am bunten Kugelhagel und kleinen Labyrinthrätseln in den verschachtelten Stages. Mit Lion King folgte eine weitere Filmumsetzung in den Modulschacht des Game Gears die mit netter Plattformhüpferei und extrem guter Grafik zwar sehr solide daher kam, mich aber trotzdem nicht dauerhaft fesseln konnte. Da ich ebenfalls im Dezember im Amsterdamer Videospielladen Game Over ein Upgrade meines losen Fatal Fury Special für den Game Gear zu einer verpackten Version durchführen konnte, musste natürlich auch der Prügler wieder angezockt werden. Das Beat em up ist ganz fortrefflich für den Achtbitter konvertiert worden und glänzt mit sehr ansehnlicher Grafik und guter Spielbarkeit. Definitiv eine Emfpehlung für Prügelspieler mit einem Faible für mobile Hardware.

Den Abschluss um die Weihnachtszeit herum machten die Hüpfer Mario Bros 3 am NES und Mario Land am Game Boy. Während das NES-Abenteuer nur kurz angezockt wurde, durfte Super Mario Land mal wieder durchgezockt werden – sonderlich lange dauert das ja auch nicht. Abgerundet wurde der Game Boy-Spaß noch durch eine ausführlichere Runde Kwirk. Der unerbitterliche Knobelspaß lockt mich seit Jahren immer wieder an Nintendos grauen Klotz und lässt mich jedes mal an den oft haarsträubenden Schieberätseln verzweifeln.

PIXELKITSCH Monat Januar 2016