Unnützes Videospielwissen vol.55

Es gibt Dinge, die braucht man nicht zu wissen, schaden aber auch nicht, wenn man sie mit sich rumträgt. An dieser Stelle gibt es jetzt immer wieder mal Videospielwissen, das niemand braucht!

FAKT-EMBLEM

Bruce Lee ist nicht nur eine große Ikone für alle Träger von Jumpsuits, sondern auch Vorlage für den achtziger Jahre Prügelhit Kung Fu Master. Das Spiel aus dem Hause Irem war ursprünglich als Umsetzung des Films Game of death gedacht, aus Marketinggründen wurde die Lizenz jedoch gekippt. Statt eines echten Bruce Lee-Spieles kam das Spiel 1984 als ertes Sidescroll-Beat´em up zusammen mit dem Jackie Chan Film Powerman in die Spielhallen, beziehungsweise Kinos. In Japan tragen sowohl Spiel, als auch Film den Namen Spartan X, offenbar schien eine größere Vermakrtung unter gleichem Titel hierzulande nicht vielverprechend genug gewesen zu sein.

Bruce Lee Sprite

Happy Birthday: Space Invaders

Es war das Jahr 1978, Van Halen bringen ihr erstes Album an den Start und Sigmund Jähn fliegt als erster Deutscher in die Weiten des Weltalls. Nicht in den luftleeren Raum, sondern aus ihm kamen die Space Invaders in die Spielhallen der Erde und eroberten diese im Sturm. Die Geburt der Invasoren von Taito ebnete den Weg für eine ganze Welle an Ballerspielen und sorgte in Japan für eine Knappheit an 100 Yen Münzen. Der Juni 1978 war also ein durchaus ereignisreicher und vor allem Münzen raubender Monat und wir gratulieren feierlich dem Jubilar Space Invaders zu 35 Jahren nervenaufreibender Alienjagd mit packender Soundkulisse!

PIXELKITSCH RETROFLASH 109

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Die Kombination von Graffiti und Pixelgrafik ist zwar nicht mehr neu, aber ANO aus Taiwan fährt eine technisch wirklich saubere Schiene bei der Stilmischung. Akurate Pixeloptiken bekannter Figuren der Pop- und Videospielkultur verbindet er mit Wildstyles. Das Ganze wirkt zwar sehr gefällig und Massenkompatibel, gefällt mir aber dennoch sehr gut. Schaut mal auf seiner Webseite vorbei, wer sich für Graff erwärmen kann, findet vielleicht Gefallen den Arbeiten!

Die Pixelkitsch Zuschauer-Charts

In kürze erreicht Pixelkitsch in Videoform seine einhundertste Ausgabe. Themen rund um unnütze Hardware, Brettspiele, Merchandise, Events und Trash haben dabei nicht nur mich, sondern auch euch lange Zeit begleitet und es wird Zeit für eine Jubiläumsausgabe. Ich habe mich nochmal durch die letzten 99 Ausgaben geklickt und meine persönlichen fünf Favoriten rausgesucht und ich würde mich freuen, wenn Ihr aus diesen jetzt euren persönlichen Favoriten auswählt! Nach dem Klick könnt Ihr nochmal in die Kandidaten reinschauen und das Formular zum Voting nutzen.

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Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.8

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Ende letzten Jahres ist das von mir als Kind hochgeschätzte YPS-Heft wieder an den Kiosken dieses Landes aufgataucht und hat einen regelrechten Hype ausgelöst. Binnen weniger Stunden war das Heft mit dem karierten Känguruh im Einzelhandel vergriffen und fand sich dann in kurzer Zeit und hoher Stückzahl im Onlineauktionshaus ebay zu überzogenen Preisen wieder. Auch ich musste diese Erinnerung in Papierform  natürlich unbedingt besitzen und bekam tatsächlich an Weihnachten das Heft mit Gimmick als Gimmick zu einem anderen Geschenk geschenkt. Hin- und hergerissen zwischen der Freude, die alten Figuren wieder zu sehen und der Enttäuschung über die sonstige Entwicklung hin zum “große Jungsmagazin” legte ich es erstmal bei Seite. Jedoch brachte auch der Kauf der zweiten Ausgabe in diesem Jahr nicht die erhoffte Befriedigung. Ich fürchte, das YPS hätte in dem Grab der Erinnerungen liegen bleiben sollen, das Aufwärmen alter Konzepte in Kombination mit dem Versuch sich an ein gealtertes Publikum anzubiedern fühlt sich einfach nicht richtig an! Ist noch jemand auf das Heft herein gefallen und Opfer seiner eigenen Erinnerungen geworden? :-(

YPS