Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Sowohl Fallout 3 also auch der eigentlich recht magere Nachfolger New Vegas haben mich viele kostbare Stunden meines Lebens gekostet. Wie eine Erlösung war es damals, als ich alles ausprobiert, jeden Fleck der Karte aufgedeckt und jede Kreatur getötet hatte. Das unvermeidliche Ende von Fallout 3 konnte damals noch durch die qualitativ schwankenden Add-ons hinausgezögert werden, bei New Vegas zog mich jedoch lange Zeit nichts mehr in die staubige Wüste. Vor gut drei Monaten erwarb ich dann die Ultimate Edition mit sämtlichen Erweiterungen des Spieles und traute mich nicht, diese auf der XBox zu installieren. Zu groß war die Angst, wieder im süchtigmachenden Treibsand der Mojave stecken zu bleiben. Nun begab es sich jedoch, dass ich einen Abend Zeit hatte und einem kurzem Ausflug in das Ödland stand nichts im Wege. Trotz der offenbar nicht so übermäßig hohen atmosphärischen Dichte der Add-ons packte mich das Jagen und Sammeln sofort wieder und es war um mich geschehen. Nun stellt sich die Frage, ob es ein Fehler war, überhaupt wieder mit dem Spielen anzufangen, oder ob doch gerade dieses Suchtpotential das Spiel als solches zu einem guten macht!? Was meint Ihr, habt Ihr auch ein Spiel, dass euch immer wieder in die Abhängigkeit treibt und ist es überhaupt gut, sich sehenden Auges in die Sucht zu begeben?
