ATARI – Kunst und Design der Videospiele

Die Grenzen zwischen Kunst und Design verschwimmen vor allem in Illustrationen für Bücher, Kinoplakate oder Verpackungen immer wieder. Bis in die frühen neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts sind diese Gebrauchsgraphiken oft wahre Kunstwerke gewesen und auch im Videopsielsektor wurde eifrig gezeichnet, gekleckst und gepinselt.

Freunde des klassischen ATARI-Spielens haben entsprechend häufig im Einzelhandel vor dem Regal mit den bunten Verpackungen gestanden und sich von spektakulären Welten manipulieren und zu Hause von oft arg abstrakten Pixelsümpfen ernüchtern lassen. Das englischsprachige Buch Art of ATARI aus dem Jahr 2016 widmet sich diesen auffälligen Werbegrafiken, dem Übergang zwischen Kunst und Design und der historischen Einordnung in die bunte Welt des Videospielens. Der Autor Tim Lapetino hat hier einen herrlich bunten Wälzer mit mehr als 350 gut gefüllten Seiten geschaffen, der Freunde vom digitalen Spielen ebenso anspricht, wie Anhänger des feinen Pinselstrichs.

Nun hat sich der deutsche Gameplan-Verlag unter der Regie von Stephan Freundorfer und Winnie Forster dem Mammutprojekt angenommen, eine lokaliserte Fassung mit dem Titel ATARI – Kunst und Design der Videospiele für den deutschen Markt aufzubereiten. Das Buch soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2018 in den Buchläden stehen und kann derzeit noch vorbestellt werden. Mehr Infos gibt es natürlich auf der Webseite von Gameplan.

Ich freue mich schon, zur kalten Jahreszeit in dem eingedeutscheten Nachschlagewerk zu einem der spannendsten Themen zwischen Pixeln und Pinselstrichen ausgiebig schmökern zu können!

ATARI Kunst und Design