Capcom 30th Anniversary Character Encyclopedia / Pressespiegel vol. 21

Als Freund des gedruckten Wortes und Anhänger klassischer Videospiele-Gazetten, freue ich mich, euch an dieser Stelle regelmäßig Einblicke in Presseerzeugnisse vergangener Tage bieten zu können. Zeitschriften und Bücher zum Thema Videospiele sollen hier im Pressespiegel beleuchtet werden.

Pressespiegel Banner

Im Jahr 1983 wurde die Videospielschmiede Capcom in Osaka auf Basis der I.R.M. Corporation gegründet und brachte der spielenden Gemeinde in den folgenden Jahrzehnten zahllose Hits und auch ein paar Flops für Heimkonsolen, Computer und die Spielhalle. Große Namen wie Street Fighter, Mega Man oder Resident Evil dürften den meisten Zockern aller Alterstufen ein Begriff sein, aber auch Darkstalkers, Knights of the Round und Rival Schools gehen auf das prallgefüllte Lizenzkonto des Konzerns.

Wer rechnen kann, stellt fest, dass Capcom damit im Jahr 2013 schon dreißig Jahre jung geworden ist und anlässlich dieses Geburtstages veröffentlichten Brady Games, der DK Verlag und Capcom das Buch Capcom 30th Anniversary Character Encyclopedia.

Weiterlesen

PIXELKITSCH RETROFLASH 191: WDR Computerclub

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Ich war nie ein großer Fan des WDR Computerclubs, finde die Ausdauer mit der die beiden Moderatoren Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph die Sendung seit 1983 betrieben haben wirklich großartig.

Die Sendung lief 400 Folgen lang und war damit ein echter Dauerbrenner im öffentlich rechtlichen Fernsehen und genießt vollkommen zu Recht seinen Kultstatus. In der vorletzten Episode aus dem Jahr 2003 wurde die Sendung dann noch einmal herrlich selbstreferenziell und holte allerlei krude Rechner und Computerexperimente aus dem Archiv. Vielen Dank an den WDR für 400 Episoden deutsche Computergeschichte.

Tokyo zieht um

Im Jahr 2016 unternahm ich einen wunderbaren Tripp nach Tokyo mit meinem guten Freund Frank. Für den Urlaub hatten wir den Blog Tango in Tokyo aufgesetzt, welchen wir jedoch aus organisatorischen Gründen wieder vom Netz der ungeahnten Unendlichkeiten genommen haben.

Die Texte und Bilder sind aber nicht verloren gegangen, ein Großteil der Inhalte findet sich ab jetzt ohne die Galerien hier bei PIXELKITSCH auf der Seite Tokyo Reiseblog. Dort sind einige ausgewählte Texte zu finden, das Interview mit dem netten Japanexperten Thomas Heinlein und auch die beiden Tokyo-Videos als Hilfe zur Urlaubsplanung für alle Japan-Interessierten gibt es dort ebenfalls. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern.

PIXELKITSCH Tokyo

The Lucky Dime Caper starring Donald Duck / Zack Bleep Bumm #1

In der Rubrik Zack Bleep Bumm widmet sich PIXELKITSCH den spielgewordenen Comics und Cartoons auf unterschiedlichen retroaktiven Konsolen und Handhelds!

Zack Bleep Bumm Emblem

Donald Duck erblickte das Licht der Welt im Jahr 1934 im Cartoon Silly Symphony The Wise Little Hen unter der Regie von Wilfred Jackson und sollte Gerüchten zufolge eine Ergänzung zu Mickey Mouse sein, der seinem Schöpfer Walt Disney zu populär wurde. In der Folge durfte sich der Erpel immer wieder in Zeichentrickfilmen und Comics seinen Wutausbrüchen hingeben und erfreut sich bis heute einer großen Beliebtheit. In den Achtzigern und Neunzigern bekam der Enterich zudem eine Vielzahl an Videospielumsetzungen auf den Bürzel geschneidert und auch SEGA-Systeme wurden natürlich nicht verschont.

Auf Game Gear und Master System erschien 1991 The Lucky Dime Caper starring Donald Duck, welches vom SEGA-Team AM7 exklusiv für die beiden Achtbitter entwickelt wurde. Gundel Gaukelei, die im englischen Original Magica de Spell heißt, hat Onkel Dagoberts Kreuzer Nummer eins geklaut und eure Neffen Tick, Trick und Track entführt. Da Donald ohnehin arbeitslos ist und er unter der Fuchtel seines geizigen Onkels steht, macht er sich auf den Weg, die glückbringende Münze und seine Neffen zurück nach Entenhausen zu bringen. Wie es der programmierte Zufall so will, schlüpft Ihr nicht aus dem Ei, sondern in die Rolle der vom Pech verfolgten Ente mit Vorliebe für Matrosenhüte.

Weiterlesen

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.43: Kampf dem Kabelsalat

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

In den vergangenen dreißig Jahren habe ich selber vermutlich eine Hundertschaft an Controllern für unterschiedliche Konsolen genutzt, malträtiert und liebgewonnen. Dabei habe ich meine eigenen Spieleingabegeräte auf ganz unterschiedliche Art und Weise in Kisten verstaut, neben den Fernseher gezwängt oder in Schubladen verbannt. In den meisten Fällen war ich stets darum bemüht, die Joypads in gutem Zustand für Spieleabende oder als Tauschware vorzuhalten. Neben den durch ständige Nutzung beanspruchten Buttons mussten oft genug vor allem die Kabel leiden, wurden diese doch ständig auf- und abgewickelt, verknotet oder als Stolperdraht für trunkene Zockgäste mißbraucht.

Während ich selber meine Controllerkabel für gewöhnlich locker um das Pad wickel, als nicht zu straff gezogene Schlaufe aufrolle oder mit einem Gummi zusammenraffe, gibt es offenbar auch noch einige mir bislang komplett fremde Techniken, dem Kabelwirrwarr Herr zu werden.

Erst vor ein paar Monaten entdeckte ich zum Beispiel Controller, die mit einem Klettband umwickelt waren, eine aus meiner Sicht echt brauchbare Art der Bindung, die ich zukünftig eventuell adaptieren werde. Den interessantesten Ansatz sah ich jedoch vor ein paar Tagen bei einem Daddelkollegen, der kurioser Weise Klopapierrollen benutzt, um die Controllervernetzung zu bändigen. Ich habe diese Technik nun selber einmal getestet und finde die Idee prinzipiell gut, mir erscheint die Wicklung der Kabel damit jedoch etwas zu straff

Kennt Ihr eventuell noch weitere Möglichkeiten, den Kabelsalat in der Schublade zu bändigen, favorisiert Ihr vielleicht eine der oben genannten Techniken oder schmeißt Ihr einfach alles lose in eine Schublade?

Flower Girl Dresses