Auf Wiedersehen Tronimal

Bereits im letzten Jahr hatte sich so etwas erahnen lassen, nun hat das Tronimal es aber wahr gemacht: Einer der umtriebigsten Chiptuner Deutschlands wird seinen geräuschvollen Job an den verpixelten Nagel hängen und in diesem Frühjahr das liebgewonnene Projekt Videospielkonsolenmusik auslaufen lassen.

Wer mag, kann sich die genauen Gründe und einige Abschiedszeilen auf der Facebookseite von Tronimal durchlesen, auf Details gehe ich hier nicht ein. Ich persönlich mochte den Sound von Tronimal stets sehr gerne, auch zuvor unter dem Namen Low Bit Revolte. In Erinnerung bleiben tolle Konzerte bei der Games People Play, auf Retrobörsen und beim Open Source Festival in Düsseldorf.

Da man niemals so ganz geht, bedanke ich mich bei Tronimal für alles was war und freue mich, wenn es in zwanzig Jahren zum Revival kommt auf alles, was dann ist!

PS: Seine Musik bleibt uns zunächst erhalten und wer mag, kann seinen Stuff und Bastelkram auch bei ihm im Shop erwerben.

Happy Birthday: Fallout

Leider habe ich den Geburtstag total verpennt, möchte es aber nicht versäumen, einer der für mich prägensten Serien der moderneren Videospielhistorie zu gratulieren.

1997 erblickte Fallout das verstrahlte Licht der postapokalyptischen Computerspielewelt und wuchs in den vergangenen zwanzig Jahren zu einem imposanten Supermutanten heran. Ich habe die Serie von Interplay erst durch Teil drei lieben gelernt und bislang auch nur eben diesen, New Vegas und Brotherhood of Steel gespielt. Für mich gibt es entsprechend noch einiges im Ödland nachzuholen, verfolge aber immer gerne die Entwicklung der Serie und freue mich über Mods, Merch und Cosplays in, bzw. aus dem Fallout-Mikrokosmos.

Herzlichen Glückwunsch an alle aufgepumpten Supermutanten, Anhänger der Apokalypse, verängstigte Bunkerbewohner, nervige Raider, Nuka Cola schlürfende Junkies und stählerne Bruderschaftler zu zwanzig Jahren verstrahlten Endzeitspaß!

Fallout Brotherhood of Steel

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.53: Vorsätze für 2018

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Viele Leute nehmen sich zum Jahreswechsel tolle, lebensverbessernde Maßnahmen vor. Beliebte Vorsätze die in den Selbstüberschätzungscharts oft hohe Ränge einnehmen, sind zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören, endlich zehn Kilo abnehmen oder dem Chef mal so richtig die Meinung sagen. Nur selten führen diese Vorsätze tatsächlich zum gewünschten Ergebnis, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Auch ich nehme mir drei ambitionierte Vorsätze für 2018 vor und hoffe, dass zumindest manches davon so oder ähnlich zu erfüllen ist.

Ein großer Vorsatz für mich ist in diesem frischen Jahr, endlich meine Sammlung signifikant zu verkleinern. Eine Reduzierung um 33 Kilogramm Prozent bei den Spielen und beim Zubehör wären durchaus wünschenswert. Bei den Konsolen werde ich sicher auch ein paar Geräte in die Wüste schicken, vor allem bei wildgewachsenen Sammlungen wie meiner PS1-Spielebibliothek schreckt mich die schiere Masse inzwischen aber eher ab – hier muss in diesem Jahr einiges weichen.

Das bringt mich direkt zum zweiten guten Vorsatz für 2018. Ich möchte weniger breit sammeln, sondern mich noch mehr auf ein paar Systeme spezialisieren. Hier liegt der Fokus natürlich weiterhin vor allem auf SEGA-Konsolen, nur wenige andere Systeme davon ab werde ich um weitere Spiele ergänzen. Systeme wie die Nintendo Wii, der Commodore 64 oder das N64 bieten mir einfach momentan zu wenige Anreize, sie weiter mit Massen an Spielen zu versorgen.

Mein dritter Vorsatz betrifft vor allem das Spielen selber. Zu oft fange ich Videospiele an, vergnüge mich ein Stündchen damit und bringe diese dann nicht zu Ende. Zudem neige ich auch dazu, vielen schlechten Spielen die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken, wie den richtig guten und zocke diese oft nur, um mich dann zu ärgern – ein sehr ungesundes Spielverhalten. 2018 würde ich mich entsprechend gerne intensiver mit Panzer Dragoon Saga, Zelda – Breath of the wild und Story of Thor 2 befassen – leider alle drei nicht unbedingt die kürzesten Spiele, entsprechend erwarte ich hier schon beinahe ein destraströses Scheitern!

2018 kann kommen, ich habe viele gute Vorsätze, bin top motiviert und besitze nur sehr wenig Zeit…das Jahr kann nur gut werden!

Pixelkitsch-Shirt 2014 Animation

Der Monat in Spielen: Dezember 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und im letzten Video habe ich bereits auf 2017 zurückgelickt. Dennoch darf der Blick auf den verspielten letzten Monat nicht fehlen, denn auch in der Vorweihnachtszeit und zwischen den Feiertagen wurde bei PIXELKITSCH natürlich gedaddelt.

Den Dezember 2017 habe ich am SEGA Saturn begonnen und dort zwei Spielen eine Chance gegeben, die ich schon seit längerer Zeit anzocken wollte. Bereits seit langem in meiner Sammlung befindet sich der 3D-Baukasten-Prügler Robo Pit und ich habe es sträflich vernachlässigt, den Titel einmal anzuzocken. Nun habe ich dem optisch wenig ansprechenden Spielchen endlich eine Chance gegeben und den Controller fast anderthalb Stunden nicht mehr aus der Hand gelegt. In einem Baukasten setzt Ihr euren gewünschten Kampfroboter zusammen, tretet mit ihm gegen andere Blechdosen an und steigt in der Rangliste auf. Das Spiel sah damals schon nicht besonders gut aus, spielt sich sich aber angenehm unkomplizert und entwickelt eine schöne Eigendynamik. Erst kürzlich angeschafft habe ich AMOK der Firma Scavenger und wollte den Titel schon lange einmal nachholen. Die Voxeloptik sieht noch immer sehr gut aus und für einen 20 Jahre alten Third-person-shooter spielt sich die Mech-Ballerei erstaunlich gut. Hätte ich das Spiel vor zwanzig Jahren schon besessen, hätte es sich bestimmt zu einem meiner Favoriten entwickeln können.

Weiter ging es am Game Boy mit dem knuffigen Plattformer Tail´Gator, den ich nach über 25 Jahren endlich wieder anspielen konnte. Als Kind hatte ich das Spiel von Natsume schon geliebt und bin hocherfreut, dass mich meine Erinnerungen nicht getäuscht haben. Der Titel mit dem kleinen Aligator sieht auch heute noch gut aus und spielt sich flüssig, Tail´Gator werde ich ganz sicher nicht das letzte mal gezockt haben.

Den Monatsabschluss habe ich traditionell mit Landstalker am Mega Drive gefeiert und bin in der Rolle von Niels auf Schatzsuche gegangen. Obwohl ich die Software damit gefühlt bereits zum zehnten mal spiele, vergesse ich regelmäßig viele Details der Quests und irre immer wieder auf´s Neue umher. Das Spiel wird mich auch im grade begonnenen Jahr 2018 sicher noch weiter verfolgen…

Pixelkitsch 2018 Januar

PIXELKITSCH RETROFLASH 211: Atari Promotion

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

Flash-Emblem

Werbespots und Promotionvideos für Händler sind tolle Zeitzeugnisse unserer industrialisierten Welt und der Entwicklung der Mediennutzung. Auch Atari hat natürlich viele Spots und Kurzflime produzieren lassen und damit die Konsumenten beeinflußt.

Eine schöne, kleine Zusammenstellung einiger Videos rund um das Atari VCS 2600 die ich teilweise noch nicht kannte, habe ich kürzlich auf einem bekannten, weltweit agierenden Videoportal gefunden. Die Zusammenstellung der Videos wirkt ein wenig willkürlich, Spaß macht diese aber trotzdem. Vor allem das Material in den ersten Minuten des Clips hat mir gut gefallen. Herrlich, diese Zeitreisen im weltweiten Datennetz.