Fünf Freunde #34: Atari Spacegames

In Der Rubrik Fünf Freunde werden an dieser Stelle zukünfitg zu verschiedenen Themen jeweils fünf Spiele vorgestellt. Thematisch sortiert bringe ich euch hier hin und wieder fünf Empfehlungen, die euren Alltag verschönern oder verändern sollen.

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Fünf Freunde: Atari Spacegames
Das Atari VCS 2600 steht bei jüngeren Retrospielern nicht sonderlich hoch im Kurs und es ist aktuell Dank der humanen Preise eine wahre Freude, für das System Spiele zu sammeln. Vor allem das Genre der Weltraumballerspiele ist auf der Holzkonsole bekanntlich sehr verbreitet. Meine fünf persönlichen Weltraumhighlights auf der klassischen Konsole möchte ich euch heute ans Herz legen, Was sind eure Ballerhöhepunkte für das Atari VCS 2600?

Yars´ Revenge / Atari / 1981
Schon in der Vergangenheit habe ich dem Kulttitel des berühmt, berüchtigten Howard Scott Warshaw gehuldigt. Bis heute übt das Spiel mit den Weltrauminsekten aber eine hohe Faszination auf mich aus und des öfteren darf das Spiel noch in mein Atari wandern. Yars´ Revenge bietet interessantes Gameplay und ein paar tolle Effekte. Aus meiner Sicht ist Yars´ Revenge tatsächlich ein Pflichttitel für die Konsole, auch wenn es wohl Leute geben soll, die das Spiel nicht mögen – Skandal!

Demon Attack / Imagic / 1982
Mit Demon Attack programmierte Rob Fulop wohl das erfolgreichste Spiel für den Hersteller Imagic. Der Ballerspaß ähnelt gravierend dem Klassiker Phoenix, ist jedoch vor allem technisch wesentlich beeindruckender. Die Grafik ist schnell und sauber, die auf dem Eisplaneten Krybor herumflatternden Gegner sehen sehr detailliert und gut aus. Auch spielerisch ist der Titel sehr unterhaltsam, spannende Highscorejagden sind hier vorprogrammiert.

Asteroids / Atari / 1981
Auch wenn mir die Fassung auf dem Atari 7800 noch besser gefällt, macht das Spiel auf dem VCS 2600 ebenfalls ordentlich Laune. Mit eurem kleinen Raumschiff schießt Ihr Asteroiden zu Weltraumstaub und kämpft mit der Trägheit des unendlichen Raums. Neben Space Invaders sicher der bekannteste Weltraumtitel auf der Konsole.

Space Invaders / Atari / 1980
Ein unvermeidlicher Klassiker in dieser Liste. Mit Space Invaders eroberten die Ballerspiele nicht nur die Spielhalle, sondern wussten auch zu Hause durchaus zu begeistern. Das Spiel ist nicht nur ganz brauchbar auf die Konsole konvertiert worden, sondern glänzt auch mit einem wirklich guten Zweispielermodus, der die Alienjagd zu einem echten Multiplayerhighlight macht.

Cosmic Ark / Imagic / 1982
Erst kürzlich habe ich mich etwas länger mit diesem Titel aus dem Hause Imagic auseinander gesetzt und viel Freude damit gehabt. Mit eurem Mutterschiff knallt Ihr im Weltraum Meteoriten ab und sammelt auf Planeten seltene Arten ein. Das Thema der Arche Noah wurde hier gekonnt in den Weltraum verfrachtet und ist für mich ein echtes Highlight auf der Konsole. Wer mag, klickt mal in das komplette Video zum Spiel.

ATARI Spacegames

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.41: Apple

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Meinen ersten Kontakt mit Apple-Produkten hatte ich um 1998 herum bei einem Praktikum in einer Werbeagentur. Wie damals in der Branche üblich schwor die komplette Belegschaft auf Produkte mit Apfellogo und ich fügte mich als Besitzer eines altersschwachen PCs den Gepflogenheiten. Auch ein Macintosh Classic 2 war zu dem Zeitpunkt dort noch für Netzwerkadministration im Betrieb und wusste mich mit seinem kompakten Design zu begeistern.

In den Folgejahren arbeitete ich immer wieder an Apple-Geräten und habe vor allem am G3 und G4 meine Freude an der Grafikbearbeitung mit Adobe Produkten gefunden. Auch die geschrumpfte Form des G4 in Gestalt des Cube war durchaus spannend und sollte nur ein Vorgeschmack auf den kompakten Mac Mini sein. Letztgenannter wanderte im Jahr 2007 in seiner güsntigsten Form auch in meinen Besitz und steht bis heute auf meinem Schreibtisch, kommt jedoch kaum mehr zum Einsatz. Das kompakte Gerät leistete bei mir jedoch jahrelang hervorragende Dienste und war im Vergleich zu vielen anderen Apple-Produkten mit einem recht manierlichen Preis-Leistungsverhältnis gesegnet. In den letzten Jahren habe ich mich sehr weit von Steve Jobs entfernt und arbeite inzwischen lieber am PC – für weit weniger Geld bekommen auch Menschen im grafischen Gewerbe heuer einfach mehr am Personalcomputer geboten.

Vor wenigen Wochen schloss sich nun der Kreis und ich kam durch einen glücklichen Umstand in den Besitz des kompakten Macintosh Classic 2. Das Design ist nach wie vor sehr gelungen und begeistert mit robusten Zubehörteilen. Das Betriebssystem lässt noch einige komfortable Kniffe vermissen, macht jedoch schon Appetit auf mehr. Nun muss ich mich nur mit den spielerischen Qualitäten des hellgrauen Kastens auseinander setzen, meine Hoffnung wirklich gute Exklusivtitel zu finden ist jedoch gering.

Apple Macintosh 2

PIXELKITSCH RETROFLASH 188: Funtography

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Da ich hier bei PIXELKITSCH eigentlich viel zu selten alte Videos von mir selbst recycle, wird es endlich mal Zeit, im Archiv zu wühlen.

Nicht alle meine älteren Videos kann ich mir heute noch gut angucken, aber ein paar der experimentelleren Clips kann ich mir immer noch gut zu Gemüte führen. Auch die beiden Videos, die ich mit der Game Boy Kamera gemacht habe, betrachte ich heuer noch ganz gerne. Ein guter Grund, diese ollen Kamellen mal wieder hervor zu kramen.

Dieses Video entstand mit der Game Boy Kamera, deren Bilder anschließend gegrabbt und dann gedruckt wurden. Es entsteht ein endloser Kreislauf aus drehenden Controllern.

Etwas anders war meine Herangehensweise bei diesem Video. Hier habe ich mit drei Kameras Bilder einzelne geschossen, die alle mit einander synchronisiert ein Breitbildvideo auf drei Bildschirmen ergeben.

Data Discs Records – SEGA Soundtracks auf Vinyl

Vor allem in den letzten Jahren haben es viele Videospielesoundtracks auf analoge Musikmedien geschafft und auch das britische Label Data Discs trägt einen guten Teil zur analogen Archivierung digitaler Musik bei und hat sich auf Soundtracks von SEGA-Spielen spezialisiert.

In meine eigene Plattensammlung haben die beiden Soundtracks zu den Spielen Out Run und Streets of Rage Einzug gehalten. Alle Releases des Labels erscheinen auf unterschiedlich farbigem Vinyl in wechselnden Auflagehöhen, standartmäßig gibt es die Soundtracks immer auch auf klassischem, schwarzem Vinyl. Neben den heißen Scheiben enthalten die Schuber meist auch noch schön gemachte Goodies wie Kunstdrucke oder andere nette Details und Dreingaben. Die Releases sind keine Bootlegs, sondern offiziell von SEGA lizensierte Pressungen. Was die Pressungen taugen, erfahrt Ihr nach dem Klick und hier direkt im Video.

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Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.40: Willkommen in der Gegenwart

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Sehr lange habe ich mit mir gehadert, nun musste aber schlussendlich ein retrofernes Upgrade in die Gegenwart des Videospiels vollzogen werden. Von den aktuellen drei Konsolen XBox One, Playstation 4 und Wii U hat mich in den letzten Jahren eigentlich keine komplett überzeugen können. Trotz meiner lang anhaltenden Kaufunwilligkeit hat der Konsumgeist nun doch bei mir zugeschlagen und mich unversehens in die Jetzt-Zeit des Gamings katapultiert.

Da ich kürzlich die Chance erhielt, ein wenig ausgiebiger den Mario Maker anzuzocken und ich durchaus Gefallen an dem klobigen aber praktischen Gamepad gefunden habe, konnte ich meine Begeisterung für Nintendos gerade noch aktuelles Hardware-Flaggschiff nun nicht mehr zügeln. Mit der Wii U hat nun also eine Konsole Einzug in meine Sammlung gehalten, die zwar schon viereinhalb Jahre auf dem Buckel hat und bereits in einigen Monaten von der Nachfolgehardware abgelöst werden soll, trotzdem aber immer noch erstaunlich preisstabil ist. In einem größeren Bundle hat die Konsole jetzt mit zusätzlichem Controller und diversen Spielen zu einem durchaus akzeptablen Preis ihren Weg zu mir gefunden. Nachdem der umständliche Abbau der bei mir fest verdrahteten, aber in den letzten zehn Jahren kaum genutzten weißen Wii vollzogen gewesen ist, folgte die ebenfalls recht umfangreiche Erstinstallation der schwarzen Wii U.

Gezockt habe ich auf meiner aktuellsten Konsole bislang tatsächlich nur Mario Kart 8 – dieses jedoch recht ausgiebig. Während mich das Gerät technisch wenig umhaut, gefällt mir die Ausrichtung der Softwarebibliothek mit den zahlreichen Exklusivtiteln von Big N dagegen sehr gut. Auch wenn es hier nur mehr vom Altbekannten gibt, bin ich durch die Abstinenz während der Wii-Zeit der üblichen Spielereihen wie Mario World, Zelda oder Mario Kart noch nicht komplett überdrüssig. Geben wir der nun ausklingenden Hardware-Generation im Hause Nintendo also eine Chance und schauen, ob man mich als Stammkunden für die stationären Konsolen zurückgewinnen kann – bei den Handhelds hatte mich Big N nie komplett verloren!

Wii U