Pixelige Weihnachten 2018

Mit ein paar mehr oder weniger gereimten Zeilen zum Fest der retroaktiven Liebe wünsche ich allen Lesern von Pixelkitsch ein frohes Weihnachtfest, besinnliche Tage und was Feines zum zocken!

Die Flocken fallen und der Bildschirm brummt,
wenn an Weihnachten der Stress verstummt.

Die Module glühen und der Joystick lockt,
wenn zum Advent der Nerd mit der Familie zockt.

Die Konsolen surren und das Spiel ist alt,
wenn heuer nicht nur der Glühwein knallt.

Die Freud ist groß und der Schneemann nässt,
wenn Pixelkitsch gratuliert zum Weihnachtsfest!

Weihnachten 2018

ATARI – Kunst und Design der Videospiele / Pressespiegel vol. 23

Als Freund des gedruckten Wortes und Anhänger klassischer Videospiele-Gazetten, freue ich mich, euch an dieser Stelle regelmäßig Einblicke in Presseerzeugnisse vergangener Tage bieten zu können. Zeitschriften und Bücher zum Thema Videospiele sollen hier im Pressespiegel beleuchtet werden.

Pressespiegel Banner

Freud und Leid lagen bei Besitzern eines Atari VCS 2600 in den frühen Achtzigern oft nah bei einander. Der Freude über ein neues Spiel mit aufregendem Coverartwork wich meist das Leid der Ernüchterung über die tatsächlich geringe Spieltiefe und das nüchterne Erscheinungsbild der Ingamegrafik. Talentierte Grafiker haben fabulös ausgestaltete Luftschlösser kreiert, die die Verkäufe im selben Maße ankurbelten, wie sie Hoffnungen zerstörten. Kunden des einstiegen Versandhausriesen Quelle kannten dieses Problem glücklicherweise nicht, hier sahen die Illustrationen auf den Verpackungen meist mindestens ähnlich gruselig aus wie die Spielgrafiken selber.

Das englischsprachige Buch Art of Atari aus dem Jahr 2016 von Tim Lapetino trägt diesen zum Teil fantastischen Illustrationen auf rund 350 Seiten Rechnung und widmet sich der Entstehung der handwerklichen Meisterstücke. Das Buch wurde nun nach längerer Vorarbeit vom Gameplan-Verlag in einer lokalisierten Fassung veröffentlicht und von den videospieljournalistischen Urgesteinen Stephan Freundorfer und Winnie Forster für den germanischen Retropöbel übersetzt. Für den deutschsprachigen Markt wurde der etwas sperrige, aber inhaltlich durchaus passende Titel ATARI – Kunst und Design der Videospiele gewählt.


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Happy Birthday: DOOM

Das Genre der First-Person- oder Egoshooter war noch nie wirklich mein Fall und auch das Urgestein des modernen Tunnelshooters DOOM habe ich nur am Rande mit meiner von Adventures, Puzzlern und Plattformern dominierten Aufmerksamkeit gewürdigt.

Am zehnten Dezember feierte der Ballerspaß von id Software seinen Geburtstag und wurde dieses Jahr bereits 25 Jahre alt. DOOM erschuf das Genre der First-Person-Shooter zwar nicht von Grund auf, markierte jedoch einen frühen Höhepunkt in Sachen Popularität und Langlebigkeit. Die Indizierung in Deutschland machte das Spiel für viele Zocker sicher nur noch begehrenswerter und auch zahlreiche mehr oder weniger gute Umsetzungen vom PC auf Konsolen konnten dem guten Ruf des brachialen Franchises nichts anhaben.

Inzwischen ist die Splatterorgie inklusive diverser Fortsetzungen in Deutschland endlich wieder frei verkäuflich und im Alter von 25 Jahren darf man sich auch ganz erwachsen und verantwortungsvoll zum Geburtstag gratulieren lassen: Happy Birthday an John Carmack und John Romero für 25 Jahre Blutbaden, Ballern und Bleifressen!

DOOM für 32X und SNES

Zu Besuch im Oldenburger Computer-Museum – Foto-Galerie

Bereits vor ein paar Tagen hatte ich meinen Besuch im Oldenburger Computer-Museum anlässlich des zehnten Geburtstages der Technik ausstellenden Einrichtung videografisch festgehalten. Nun habe ich noch ein paar fotografische Impressionen aufbereitet und in einer kleinen Online-Galerie zusammen gefasst.

Das Museum im Norden der Republik bietet Anhängern nicht mehr ganz zeitgemäßer Computer- und Arcadetechnik tolle Möglichkeiten, in Erinnerungen zu schwelgen und einen Ausflug in die Welt von gestern zu unternehmen. Wer im Oldenburger Land unterwegs ist, oder ohnehin in der Nähe wohnt, sollte dort definitiv einmal vorbeischauen. Mehr Infos zum Museum und den Öffnungszeiten gibt es auf der passenden Webseite.

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.61: Per Klick zum Frust

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Seit rund zehn Jahren bin ich beim Online-Versandgiganten amazon als Kunde registriert und zumindest mit dem Service in der Vergangenheit weitgehend zufrieden gewesen. Ich kaufe dort nicht regelmäßig ein, aber bei manchen Angeboten schlage ich gerne zu und vor allem in der Vorweihnachtszeit sammle ich gerne meine Einkäufe, um diese möglichst stressfrei in einem Rutsch abwickeln zu können.

Gerne kaufe ich auch ganz analog noch im Einzelhandel ein, den Großteil der von mir gesuchten Dinge ist mit spezielleren Interessen oft genug jedoch nicht in den Regalen der vermeintlich kundenfreundlichen Krauter verfügbar. Eine Ausnahme stellen da sicher aktuell verfügbare Bücher dar, die ich aber der Bequemlichkeit wegen in eben diesen Sammelbestellungen vor Weihnachten gerne mit anderen Dingen zusammenfasse.

Auch kürzlich habe ich eine Bestellung aus sieben Teilen bei amazon in die Bestellung gegeben und hoffte auf eine möglichst kompakte Zusammenfassung der von mir bestellten Objekte. Mir ist bewußt, dass Artikel, die nicht von amazon verkauft werden auch separat verschickt werden, bei Produkten aus dem Regal der Verkaufskrake erwarte ich jedoch, dass diese auch möglichst gut zusammengefasst werden – ob der Versand dann statt zwei eher vier Tage dauert, ist für mich persönlich eher sekundär.

Leider jedoch schaffte es amazon wieder einmal, fünf der von ihnen selbst verkauften Dinge auf vier Paketsendungen zu verteilen. Natürlich wurden auch diese Sendungen nicht vom gleichen Lieferdienst gebracht, sondern kommen mal mit DHL oder auch durch den hauseigenen Transportservice von amazon. Für mich als Besteller bedeutet dies unnötigen Mehraufwand und den üblichen, an dieser Stelle nicht weiter zu diskutierenden Ärger mit den Zustellern. Noch viel ärgerlicher ist jedoch, dass es amazon schafft, eine einzelne Schallplatte in einem Karton von der Größe eines mittelgroßen Kindersarges zu verschicken, ein nicht unbedingt preisgünstiges Buch mit Hardcover aber in einen engen Luftpolsterumschlag zu zwängen. Das zu erwartende Ergebnis sind hier natürlich stark angestoßene Ecken – bei einem Produkt welches noch verschenkt werden sollte ist dies umso ärgerlicher.

Mein Fazit für Weihnachten 2019: ich werde mich ganz sicher nie wieder in eine volgestopfte Innenstadt zur besinnlichstenen Zeit des Jahres zwängen, aber amazon höchstwahrscheinlich nicht mehr mit meinen Bestellungen betrauen… auch wenn es den Versandgiganten nicht kratzen wird, wenn ich meine Präsente bei anderen Weihnachtszauberausstattern erwerbe!

Amazon Prime