PIXELKITSCH RETROFLASH 189: Früher war besser

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Man muss die 257ers sicher nicht mögen und ihr poppig asliger Deutschrap ist auch nicht eines jeden Zockers Sache, aber das neue Video ist aus meiner Sicht stilistisch sehr gelungen. Hier findet die aktuelle Singleauskopplung Früher war besser Erwähnung weil der Look im Stil von 8- und 16-Bit Spielen toll übernommen und zu einem sehr bunten wie hübschen Musikvideo umgemünzt wurde.

Die aktuellen Sachen der 257ers gefallen mir zwar weniger als die ersten Alben, hin und wieder wissen sie mich aber noch immer durchaus zu unterhalten. Genau das schaffen sie mit dem neuen, die Vergangenheit verklärenden Musikvideo auch wieder und zumindest für fast vier Minuten dürfen sich Retrozocker auch von den jungen Herren aus Essen bespaßt fühlen.

PIXELKITSCH RETROFLASH 188: Funtography

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Da ich hier bei PIXELKITSCH eigentlich viel zu selten alte Videos von mir selbst recycle, wird es endlich mal Zeit, im Archiv zu wühlen.

Nicht alle meine älteren Videos kann ich mir heute noch gut angucken, aber ein paar der experimentelleren Clips kann ich mir immer noch gut zu Gemüte führen. Auch die beiden Videos, die ich mit der Game Boy Kamera gemacht habe, betrachte ich heuer noch ganz gerne. Ein guter Grund, diese ollen Kamellen mal wieder hervor zu kramen.

Dieses Video entstand mit der Game Boy Kamera, deren Bilder anschließend gegrabbt und dann gedruckt wurden. Es entsteht ein endloser Kreislauf aus drehenden Controllern.

Etwas anders war meine Herangehensweise bei diesem Video. Hier habe ich mit drei Kameras Bilder einzelne geschossen, die alle mit einander synchronisiert ein Breitbildvideo auf drei Bildschirmen ergeben.

Data Discs Records – SEGA Soundtracks auf Vinyl

Vor allem in den letzten Jahren haben es viele Videospielesoundtracks auf analoge Musikmedien geschafft und auch das britische Label Data Discs trägt einen guten Teil zur analogen Archivierung digitaler Musik bei und hat sich auf Soundtracks von SEGA-Spielen spezialisiert.

In meine eigene Plattensammlung haben die beiden Soundtracks zu den Spielen Out Run und Streets of Rage Einzug gehalten. Alle Releases des Labels erscheinen auf unterschiedlich farbigem Vinyl in wechselnden Auflagehöhen, standartmäßig gibt es die Soundtracks immer auch auf klassischem, schwarzem Vinyl. Neben den heißen Scheiben enthalten die Schuber meist auch noch schön gemachte Goodies wie Kunstdrucke oder andere nette Details und Dreingaben. Die Releases sind keine Bootlegs, sondern offiziell von SEGA lizensierte Pressungen. Was die Pressungen taugen, erfahrt Ihr nach dem Klick und hier direkt im Video.

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Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.37: Entsorgte Jugend

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Erinnerungen können sich in vielen Dingen materialisieren. Sie können an Comics hängen, mit Briefen verknüpft werden oder sich in Form von kitschigen Sammelfiguren manifestieren. Bei mir sind viele Erinnerungen nicht nur mit Videospielen verbunden, sondern vor allem mit Musik. Bei bestimmten Tracks denke ich schon nach den ersten Takten an gute Freunde, endlose und doch zugleich viel zu kurze Nächte oder an bestimmte Phasen meiner Jugend. Musikalisch war diese Zeit bei mir vor allem von Eurotechno, Gabba und Elektrotrash geprägt. Neben einer umfangreichen Sammlung aus heutiger Sicht nur noch schwer zu ertragender Thunderdome-CDs bestand mein musikalischer Horizont vor allem aus Maxi-CDs und Alben von Marusha, Westbam, Perplexer und dem immer präsenten Norman Cook, den meisten vielleicht besser bekannt unter seinen Pseudonymen Fat Boy Slim, Pizzaman oder Mighty Dub Kats.

Wärend mir die Thunderdome-Trommelfellmassagen bei einem Kellereinbruch vor einigen Jahren abhanden gekommen sind, haben mich die meisten anderen Stampftonträger die vergangenen zwanzig Jahre auf zahlreichen Umzügen begleitet. Vieles davon habe ich nie wieder gehört, ein paar persönliche Highlight mussten jedoch immer mal wieder ihren Dienst im CD-Player verrichten. Nach so vielen Jahren war es nun jedoch an der Zeit für einen Kahlschlag, die Erinnerungen sind in Form von MP3s konserviert und die CDs dürfen ihren Dienst anderswo verrichten. Da sich der Aufwand des Verkaufes aus meiner Sicht nicht gelohnt hätte, haben sie heute ihren Weg in ein Sozialkaufhaus angetreten, eventuell erbarmt sich dort jemand der silbernen Tonträger und gibt ihnen einen Lebenssinn.

Macht´s gut liebe Maxis, Ihr werdet mir immer in guter Erinnerung bleiben!

Maxi Cds

PIXELKITSCH RETROFLASH 181: Zurück in die Achtziger

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

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Deutscher Rap ist sicher nicht eines jeden Zockers Sache, ich persönlich höre aber noch sehr viel Sprechgesang aus der BRD. Nicht unbedingt komplett mein Fall ist der Style von O.G. Benny SAN, aber der Track Est. 1980 rezitiert wunderbar zahlreiche Kindheitserinnerungen an populärkulturelle Highlights wie ALF, das Master System, Roger Rabbit oder die Bill Cosby Show. Der Track ist also ein unterhaltsamer Flashback in die Achtziger als Ausklang eines schönen Sonntags, auch wenn ich wohl wirklich kein Fan vom Benny mehr werde. Viel Spaß damit.