Skurriles Gamingwissen Gewinnspielauflösung und Fakten

Die stolzen Gewinner stehen fest! Ihr fleißigen Retrozocker habt einige interessante Videospielfakten zusammengetragen und ich habe mich für zwei Preisträger entschieden. Die Sieger sind Christoph und Retrozocker mit den unten stehenden beiden herrlich skurrilen Fakten. Alle anderen Fakten sind ebenfalls toll gewesen, mussten sich jedoch leider geschlagen geben. Nachlesen könnt Ihr all das unnütze Wissen dennoch gesammelt im kompletten Beitrag! Vielen Dank für die Teilnahme, die Gewinner werden gleich benachrichtigt! 🙂

Christoph:
„If you put a finger in your ear and scratch, it sounds like Pacman!“ Also ab, Finger ins Ohr, bisschen bewegen und ein wenig in Pacman Erinnerungen schwelgen.

Retrozocker:
Mein skurrilster Videospiel-Charakter ist eindeutig „Birdo“ aus Super Mario Bros. 2 (NES). Der Eier-spuckende Vogel ist wohl die erste transsexuelle Figur in einem Videospiel überhaupt. Obwohl der Boss-Gegner am NES noch mit rosa Federn, Schleife auf dem Kopf und Augen Make-Up dargestellt wird, soll „er“ laut der Anleitung aber trotz alledem männlich sein. Später hat Nintendo das Geschlecht in der Anleitung angeblich geändert und dann sogar ganz verschwiegen (konnte ich leider nicht mehr nachprüfen, da ich nur das Modul besitze). Lt. Wikipedia hatte Birdo immer wieder mal Cameo-Auftritte in weiteren Spielen (auch zusammen mit Yoshi). Im 2008 für die Wii (nur in Japan) erschienen Spiel Captain Rainbow wird er / sie angeblich sogar verhaftet, als die Polizei ihn / sie in einer Damentoilette aufgreift. Mir ist es zumindest egal, ob Birdo ein Mann oder eine Frau ist. Ich finde dass es viel mehr transsexuelle Charaktere in Videospielen geben sollte. Die Zeit ist reif dafür!

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Pressespiegel vol. 17 / Skurriles Gaming-Wissen

Als Freund des gedruckten Wortes und Anhänger klassischer Videospiele-Gazetten, freue ich mich, euch an dieser Stelle regelmäßig Einblicke in Presseerzeugnisse vergangener Tage bieten zu können. Zeitschriften und Bücher zum Thema Videospiele sollen hier nun häufiger beleuchtet werden.

Pressespiegel Banner

Seit mehr als sechs Jahr betreibe ich hier bei PIXELKITSCH schon die Rubrik Unnützes Videospielwissen und habe damals vergeblich versucht, dieses Konzept in Buchform über einen Verlag zu veröffentlichen. Leider sah der Verlag, der sich mit der Publikation von Videospielliteratur auseinander setzt kein Potenzial in den Nerd-Facts. Einige Jahre später durfte ich im selben Verlag immerhin ein paar Ausgaben lang in der Retro mein unnützes Wissen zum Besten geben und in der Zwischenzeit sprossen die Videospielfakten vor allem in weltweiten Netz aus dem Boden wie Feuerblumen. Auch zwei Bücher haben es erstaunlicher Weise schon auf den Markt geschafft und sind damit, für mich wenig verwunderlich, sogar halbwegs erfolgreich. Nun ist es an der Zeit, sich Skurriles Gaming-Wissen und Unnützes Wissen für Gamer in Bild und Text etwas genauer anzuschauen.

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Unnützes Videospielwissen vol.63: Rambo-Karaoke

Es gibt Dinge, die braucht man nicht zu wissen, schaden aber auch nicht, wenn man sie mit sich rumträgt. In den Nerd-Facts gibt es bereits seit 2009 Videospielwissen, das niemand braucht, damit ist die Rubrik auf PIXELKITSCH selber schon fast Retro!

FAKT-EMBLEMIn der Heimcomputerversoftung des Actionkrachers Rambo: Firstblood part 2 aus dem Jahre 1986 geht es grob an der Handlung der Filmvorlage orientiert ordentlich zur Sache. Das Spiel aus dem Hause Ocean bietet neben der Daueraction zudem ein hörenswert komponierten Soundtrack, der die grobe Optik aus heutiger Sicht klar aussticht. Als großartiges Easteregg hat Mister Galway zudem einen waschechten Morsecode in die Titelmelodie implementiert. Er enthält zwar ein paar kleine Fehler, aber wer den Code auflöst, bekommt die Credits des Teams hinter dem Spiel kredenzt.

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B E L L B A R N A (Bill Barna)

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D A V E D C O L L E E R (David Collier)

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M A R T E N G A L W A Y (Martin Galway)

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T O N Y P O M F R E T (Tony Pomfret)

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S T E V E W A H E D (Steve Wahid)

Rambo Sprite

RETRO Ausgabe 33 – Illustrationen und Nerd-Facts

Die aktuelle Ausgabe der RETRO, inzwischen bereits die Nummer 33, ist ab sofort am Kiosk und im Online-Shop des CSW-Verlages erhältlich. Das große Thema des Heftes ist der dehnbare Begriff der Netze und bringt in diesem Zusammenhang alles über die Geschichte vernetzten Spielens und Austauschens. Das Cover dieser Ausgabe ziert wieder eine Illustration von mir, zudem findet sich auch meine Kolumne Nerd-Facts im Heft und sogar eine kleine Anzeige vom aufstrebenden Jungunternehmen PIXELKITSCH* hat dieses Mal ihren Weg in das schöne Magazin geschafft. Wer mag, greift also jetzt am Bahnhofskiosk zu oder bestellt portofrei im Online-Shop!

*Stellen Sie sich an dieser Stelle ein schelmisches Augenzwinkern vor! 😉

RETRO 33 Mockup

Unnützes Videospielwissen vol.62: Willy Wonkas Nerds

Es gibt Dinge, die braucht man nicht zu wissen, schaden aber auch nicht, wenn man sie mit sich rumträgt. An dieser Stelle gibt es jetzt immer wieder mal Videospielwissen, das niemand braucht!

FAKT-EMBLEM

Im Vereinten Köngreich vertreibt die Nestlé-Tochter Willy Wonka Candy Company eine Süßigkeit mit dem großartig geekigen Namen Nerds. Der Name der Nascherei geht angeblich auf eine Kindergeschichte des in Nordamerika sehr beliebten Kinderbuchautors Dr. Seuss zurück. In seiner Geschichte If I ran the zoo aus dem Jahr 1950 bezeichneten Nerds kleine Tiere die in einem Zoo gehalten werden sollten. Dies ist auch die erste Verschriftlichung des Wortes Nerd. In der reichhaltigen Produktlinie der Willy Wonka Candy Company, die wiederum ihren Namen aus der Kindergeschichte Charly und die Schokoladenfabrik hat, finden sich Neon-Nerds, Techno-Nerds und auch Jumbo-Nerds mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wer also gerne Nerds vernascht, sollte beim nächsten Auslandsaufenthalt mal die Augen nach den auffallend bunten Süßigkeiten offen halten.

Wonka Nerds