Cosmic Ark / PIXELQUICKIE vol.29

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Für das Atari VCS 2600 haben viele großartige Firmen unzählige ikonische Spiele kreiert, die technische Limits neu abgesteckt und Genres etabliert haben. Eine dieser Firmen ist der US-Amerikanische Hersteller Imagic gewesen, der uns das vorliegende Cosmic Ark für die Holzkonsole kredenzt hat. Das Team ehemaliger Atari-Mitarbeiter veröffentlichte den Titel 1982 in der für Imagic typischen silbernen Box und landete damit einen kleinen Hit. Das Spiel gilt als Nachfolger des Titels Atlantis und ist damit eines der ersten Sequels der Heimvideospielgeschichte. Leider half das dem Entwickler nur wenig weiter, wurde er doch bereits 1986 nach nur fünf Jahren am Markt wieder abgewickelt.

Ob das Spiel für Ataris Konsole in Holzoptik auch heute noch begeistern kann, erfahrt Ihr hier im Video und Review!

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Popils The Blockbusting Challenge / PIXELQUICKIE vol.28

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Wer auf dem Game Gear tüfteln möchte, greift meist zu Columns oder Klax. Abseits davon findet sich jedoch ein oft übersehener Klassiker des Rätsel- und Puzzlegenres der bei uns auf den Namen Popils The Blockbusting Challenge und in Fernost auf Magical Puzzle Popils hört (Um es nicht unnötig zu verkomplizieren, werde ich den Titel im Folgenden nur noch Popils nennen).

Der Rätselspaß erschien 1991 exklusiv für den Game Gear und wurde von Tengen entwickelt. Aus meiner Sicht ist es an der Zeit, das Tüftelmodul zu entmotten und zu schauen, ob es auch 25 Jahre später noch den Boden mit anderen Spielen des Genres aufwischt. Viel Spaß mit dem Video und dem Review!

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QIX / PIXELQUICKIE vol.27

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In Gestalt einer Raute Linien über ein weißes Spielfeld ziehen und einem nervigen Zini von Spaß am Dienstag ausweichen – das klingt nicht unbedingt nach einem spannenden Spielkonzept, sondern eher nach einem mißlungenen Tripp. Qix aus dem Hause Taito wurde von Randy und Sandy Pfeiffer entwickelt und die scheinen weniger Bedenken gehabt zu haben, was die Zugkraft ihrer Spielidee angeht.

Auf dem Game Boy gibt es viele unscheinbare Titel, die wenig Beachtung finden und meist im Schatten von cartoonigeren und actionorientierteren Spielen stehen. Auch Qix ist so eine Software, die nicht unbedingt als erstes genannt wird, wenn es um Spaßgranaten auf Nintendos Batterie betriebenem Backstein geht. Ob der Titel eventuell etwas mehr Beachtung verdient hätte, erfahrt Ihr nach dem Klick im Review und natürlich hier direkt im Video!

Eure Aufgabe bei der Umsetzung aus dem Jahre 1990 ist es, als kleine Raute mindestens 75% des zu Beginn weißen Spielfeldes einzufärben und den Gegnern auszuweichen. Am Spielfeldrand tummeln sich diverse Funken, während die Spielfläche selber vom namensgebenden Qix beherrscht wird. Dieses aus Strichen bestehende Objekt versucht euch durch Kontakt mit euch oder der grade gezogenen Linie daran zu hindern, den Raum für euch zu gewinnen und kann nicht getötet werden. Dies geschieht entweder schnell mit geringem Punktegwinn oder langsam mit höherer Punktzahl. Gesteuert wird euer Objekt natürlich nicht wie am Automaten mit einem Trackball, sondern dem Steuerkreuz, sowie zur Temporegulierung den beiden Actionknöpfen.

Im weiteren Spielverlauf wird der Schwierigkeitsgrad ordentlich erhöht, das Tempo angezogen und ein weiterer Qix lauert euch auf. Was zu Beginn noch einfach wirkt, wird sehr schnell extrem fordernd, aber selten unfair. Zwischensequenzen erfreuen den Spieler mit kleinen Feuerwerken, je nachdem wie weit Ihr im Spiel bekommt, bringt euch Mario noch ein Ständchen zum Ableben. Die Game Boy Fassung hat zudem einen kleinen Linkmodus spendiert bekommen, bei dem abwechselnd um Punkte das Spielfeld erobert wird – für einen Runde zwischendurch ist der Modus durchaus zu gebrauchen.

Qix für Game Boy

Fazit: Trotz der drei Buchstaben im Namen ist Qix ganz sicher kein Triple-A-Titel auf dem Game Boy. Bei mir steht der ruhig inszenierte und dennoch hochspannende Strategie-Geschicklichkeitsmix hoch im Kurs. Grund dafür ist für mich neben dem tollen Coverartwork vor allem das bis heute recht unverbrauchte Spielprinzip, abseits von den sonst auf dem Game Boy üblichen Plattformern oder Puzzlern und die dezente, aber effektvolle Optik und der atmosphäre kühle Sound.

Qix für Game Boy

Dynamite Dux / PIXELQUICKIE vol.26

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Streets of Rage, Golden Axe oder Double Dragon – bis auf erstgenanten Titel gibt es eigentlich nur wenig wirklich brauchbare Brawler auf dem Master System. Selten genannt wird hier die Arcade-Umsetzung Dynamite Düx aus der SEGA-Traditionsschmiede AM2. Der Titel kam 1988 auf Basis des SEGA System 16 in die Spielhalle und wurde bereits ein Jahr später auf die acht Bit Heimkonsole konvertiert. Verwandelt in eine Ente macht Ihr euch auf die Suche nach eurer entführten Freundin (ja, die Story ist ebenso albern wie Genre-üblich überflüssig), verbimst hunderte tierische Gegner und knallt einen Levelboss nach dem anderen über den Haufen. Ob das Spiel trotz der Albernheiten auch spielerische Substanz mitbringt, erfahrt Ihr im Video und kompletten, entenstarken Test.

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PIXELKITSCH RETROFLASH 180: Tokyo Game Show 1996

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Wir schreiben das Jahr 1996 und die weltweite Zockergemeinde ist zum ersten Mal zu Gast auf der Tokyo Game Show in Köln Tokio. Unter anderem stellt SEGA seine neuesten Hits für den Staurn und die Spielhalle vor, auch Virtua Fighter 3 auf dem Model 3-System findet seinen Weg in die Öffentlichkeit. Die begeisterten Massen daddeln Nights into Dreams, Dark Savior und Virtua Fighter Kids, der Igel-Konzern und der 15-jährige PIXELKITSCH blicken voller Freude in eine daddelige Zukunft mit fantastischen SEGA-Produkten.

Wir schreiben das Jahr 2016, heute öffnet die Gamescom in Köln Ihre Pforten und mein Interesse ist gering…