Ghost House / PIXELQUICKIE vol.35

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

„Versuchen Sie, den versteckten Schatz beim abenteuerlichen Besuch im verhexten Haus des Grafen Dracula zu finden.“ – mit diesem harmlosen Klappentext schickt uns SEGA in Ghost House aus dem Jahre 1986 auf dem Master System in die spielbare Hölle.

Inspiriert vom hauseigenen Arcadespiel Monster Bash von 1982 machen wir das durch den Covertext bekannte Geisterhaus unsicher und rücken dem flatterigen Fürsten der Dunkelheit auf die schlecht durchblutete Pelle. Das Spiel veröffentlichte SEGA zunächst auf der kompakten SEGA Card und einige Zeit später erneut auf Cartridge um auch bei Besitzern des Master System 2 ohne Kartenslot noch einmal Blut zapfen zu können.

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King of the Zoo / PIXELQUICKIE vol.34

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Niedliche Tiere und Videospiele sind eine Kombination die nicht erst seit Erfindung der Nyan-Katze bei kitschsensitiven Zockern für Verzückung sorgt.

King of the Zoo heißt im japanischen Original Penguin Wars und bringt nicht nur schwarzweiße Seevögel auf´s Display, sondern lässt einen halben Tierpark auf den Spieler los. Das knuffige Spiel wurde 1985 von ASCII in die Spielhallen gebracht, im selben Jahr für MSX-Heimcomputer sowie das Famicom umgesetzt und schaffte es 1990 auch als tragbare Tierschänderei auf Nintendos Game Boy. Das Spiel ist damit ein früher Titel für mobile Nintendo-Spieler und damals ein häufiger Gast auf zahlreichen deutschen Schulhöfen gewesen.

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G-LOC Air Battle / PIXELQUICKIE vol.33

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Wenn über gute Heimumsetzungen klassischer SEGA-Automaten gesprochen wird, findet G-LOC Air Battle eher selten Erwähnung. Unter der Leitung von Yu Suzuki wurde der inoffizielle Nachfolger zu After Burner 2 von AM2 entwickelt und 1990 in die Spielhallen gebracht. Konvertierungen folgten ab 1991 für diverse Heimcomputer und natürlich auch die damals obligatorischen, hauseigenen SEGA-Konsolen Mega Drive, Master System und Game Gear.

Ich selber habe die Mega Drive-Version nie besessen, generell genießen die Heimumsetzungen des Spieles jedoch nicht den besten Ruf. Dennoch hatte ich als Kind überraschend viel Freude an der Game Gear-Fassung des Fliegerspaßes und werfe nun einen Blick zurück nach vorn auf die portable Version und die für den heimischen 8Bit Flugzeugträger Master System.

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TRAX Nintendo Game Boy / PIXELQUICKIE vol.32

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Das japanische Entwicklerstudio Hal Laboratory ist Videospielern vor allem durch die Kirby-Serie ein Begriff und erst kürzlich haben wir uns hier bei PIXELKITSCH das großartige Flipperspiel Pinball – Revenge of the Gator aus selbem Hause angeschaut.

1991 brachte Hal Laboratory TRAX exklusiv für den Nintendo Game Boy auf den Markt  und versorgte die jungen Mobilspieler mit einer nicht ganz ernst zunehmenden Panzer Simulation. In Japan erschien der Titel unter dem von mir sicher falsch ausgesprochenen Namen Totsugeki! Ponkotsu Tank und wurde unter dem kürzeren und selbst von einem Kriegsdienstverweigerer wie mir gut ausprechbaren Namen TRAX im Westen veröffentlicht. Was der knuffige Ballerspaß im Magazin hat, gibt es nach dem Klick.

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Solaris für Atari VCS 2600 / PIXELQUICKIE vol.31

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Weltraumballerspiele gibt es für das Atari 2600 wie Sterne am Himmel und das System musste viel grauenvolles Pixelgemurkse über sich ergehen lassen. Viele Spielkonzepte wurden kopiert und einiges wurde lieblos auf das System konvertiert. Eine löbliche Ausnahme stellt jedoch das Spiel Solaris aus dem Jahr 1986 von Douglas Neubauer dar, welches grafisch eine Wucht und spielerisch mindestens ein galaktisches Vergnügen ist. Das Spiel sollte ursprünglich unter anderem Namen bereits zwei Jahre früher auf den Markt kommen wurde jedoch auf Eis gelegt.

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