Quarth / PIXELQUICKIE vol.37

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Quarth – Game Boy – 1990 – Konami/Ultra

Irreführende Coverartworks waren nicht nur eine Spezialtät der Atari-Ära, auch minderjährige Anhänger des Nintendo Game Boy wurden mit aufwändigen Illustrationen hinter das graugrün schimmernde Licht geführt. Quarth für Nintendos Taschenspaß aus dem Jahr 1990 aus dem Hause Konami begeistert mit einem spektakulär bunten Cover und wirft euch im Anschluss in die wenig aufregende virtuelle Realität grauer Quadrate.

Wie in der Arcadevorlage von 1989, die im Westen auch unter Blockhole mehr oder minder bekannt gewesen ist, steuern wir auf dem Game Boy ein kleines Raumschiff am unteren Bildschirmrand und erwehren uns entgegenkommender Klötze. Was hier unspektakulär klingt, entwickelt sich beim Daddeln tatsächlich zu einer kurzweilig unterhaltsamen Spielmechanik.

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UNNÜTZE HARDWARE vol.51: TOMY Starcades

Nützliche Hardware gibt es ja einige, aber auch unnütze Geräte und Erweiterungen wollen gewürdigt werden. Deswegen gibt es an dieser Stelle immer wieder mal kleine Reviews von Geräten und harten Erweiterungen, die ihre Qualitäten manchmal erst auf den zweiten Blick offenbaren.

Hardware-Emblem

TOMY Starcade

Mit dem Namen Thomy verbinden jüngere Konsumenten aller Voraussicht nach in erster Linie Fertigsoßen und Geschmacksverstärker. Älteren Semester ist die gleich benannte, aber anders geschriebene Firma TOMY aber wohl eher als Hersteller mechanischer und elektronischer Spielzeuge ein Begriff.

Primär konnte der japanische Konzern, der in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts gegründet wurde in den Siebzigern und Achtzigern mit verschiedenen Kunststoffrobotern auf sich aufmerksam machen, aber auch kleinere Spielzeuge wie die Starcade-Reihe hielten Einzug in die vollgemüllten Kinderzimmer. Unter dem Titel Starcade brachte TOMY eine Vielzahl von kompakten Spielautomaten für kleines Geld auf den Markt und kombinierte damit geschickt digitale Automatenerlebnisse mit mechanischem Spielzeug.

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UNNÜTZE HARDWARE vol.50: N-JOYPAD von QVC

Nützliche Hardware gibt es ja einige, aber auch unnütze Geräte und Erweiterungen wollen gewürdigt werden. Deswegen gibt es an dieser Stelle immer wieder mal kleine Reviews von Geräten und harten Erweiterungen, die ihre Qualitäten manchmal erst auf den zweiten Blick offenbaren.

Hardware-Emblem

N-JOYPAD von QVC

Der Shoppingkanal QVC ist stets für unangenehme Überraschungen gut und hat hin und wieder auch Videospielsysteme wie das hier vorliegende Verbrechen an der zockenden Gesellschaft im breit gefächerten Repertoire zwischen Nasenhaartrimmern und Zuhälterkettchen.

Das N-JOYPAD ist wie der Name vermuten lassen würde nicht einfach ein genießbares Eingabegerät für Videospiele, sondern ein umfangreiches Unterhaltungssystem für die modernen Wohnstuben der Republik und begeistert natürlich mit enormen Funktionsumfang.

Die Konsole und die beiden mitgelieferten Controller in schickem Neongrau geben sich alle Mühe, der Playstation aus dem Hause Sony zu ähneln und wirken damit leidlich kreativ gestaltet. Wesentlich kreativer sind drei ebenfalls enthaltene Plastikscheiben die den verschallerten Kids der QVC-Kunden suggerieren sollen, sie würden tatsächlich ein zeitgemäßes Entertainmentpaket in den Händen halten. Die drei Scheiben enthalten natürlich keine Software, sondern drücken je nach Größe einfach auf einen anderen Knopf in der geschlossenen Konsole.

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UNNÜTZE HARDWARE vol.49: INTER CHANGEABLE LCD-SPIEL

Nützliche Hardware gibt es ja einige, aber auch unnütze Geräte und Erweiterungen wollen gewürdigt werden. Deswegen gibt es an dieser Stelle immer wieder mal kleine Reviews von Geräten und harten Erweiterungen, die ihre Qualitäten manchmal erst auf den zweiten Blick offenbaren.

Hardware-Emblem

INTER CHANGEABLE L.C.D.-SPIEL

Seit Anbeginn der Menschheit stehen wir vor der bohrenden Frage, wohin mit unseren Händen, wenn wir nicht gerade in der Nase auf Schatzsuche sind. Wir können Däumchen drehen zur Entspannung, uns die Nägel maniküren um einen guten Eindruck zu erwecken oder obszöne Gesten machen um unseren Ruf zu versauen.

Wer in den frühen Neunzigern nicht das Budget für einen Atari Lynx, SEGA Game Gear oder eine chinesische Fingerfalle gehabt hat, kam eventuell in den zweifelhaften Genuss, ein schlechtes LCD-Spielchen geschenkt bekommen zu haben. Auf vielen Märkten des wiedervereinten Deutschlands gab es zahllose dieser Spiele in verschiedenen Varianten und auch das hier vorliegende INTER CHANGEABLE L.C.D. SPIEL im Cartridge Games Set ist in dieser oder ähnlicher Form wohl tausendfach bei uns verkauft worden.

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Dschungel Boy / PIXELQUICKIE vol.36

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Das Jahr hat gerade erst begonnen und im privaten deutschen Fernsehen dürfen sich semi prominente Medienhuren wieder einmal das authentisch nachmodellierte Gesicht mit Känguru-Sperma verschönern lassen. Bei Pixelkitsch lassen wir uns diese Steilvorlage natürlich nicht nehmen und schicken niemand gerineren als den guten Pitfall Harry in den Urwald…oder ist es doch nur Dschungel Boy?

Unter dem wenig aufregenden Namen Dschungel Boy und kombiniert mit einer Titelgrafik die einem Kinderbuch entstammen könnte, veröffentlichte das deutsche Versandunternehmen Quelle das Jump´n run 1983 für das Atari VCS 2600. Ältere Semester unter den Zuschauern kennen das Urgestein des analogen Katalogkaufs sicher noch sehr gut und auch die vom Unternehmen verkauften Atari-Spiele sind mit ihren teils grenzdebilen Namen immer wieder gern gesehen und selten gern gekauft.

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