King of the Zoo / PIXELQUICKIE vol.34

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Niedliche Tiere und Videospiele sind eine Kombination die nicht erst seit Erfindung der Nyan-Katze bei kitschsensitiven Zockern für Verzückung sorgt.

King of the Zoo heißt im japanischen Original Penguin Wars und bringt nicht nur schwarzweiße Seevögel auf´s Display, sondern lässt einen halben Tierpark auf den Spieler los. Das knuffige Spiel wurde 1985 von ASCII in die Spielhallen gebracht, im selben Jahr für MSX-Heimcomputer sowie das Famicom umgesetzt und schaffte es 1990 auch als tragbare Tierschänderei auf Nintendos Game Boy. Das Spiel ist damit ein früher Titel für mobile Nintendo-Spieler und damals ein häufiger Gast auf zahlreichen deutschen Schulhöfen gewesen.

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G-LOC Air Battle / PIXELQUICKIE vol.33

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Wenn über gute Heimumsetzungen klassischer SEGA-Automaten gesprochen wird, findet G-LOC Air Battle eher selten Erwähnung. Unter der Leitung von Yu Suzuki wurde der inoffizielle Nachfolger zu After Burner 2 von AM2 entwickelt und 1990 in die Spielhallen gebracht. Konvertierungen folgten ab 1991 für diverse Heimcomputer und natürlich auch die damals obligatorischen, hauseigenen SEGA-Konsolen Mega Drive, Master System und Game Gear.

Ich selber habe die Mega Drive-Version nie besessen, generell genießen die Heimumsetzungen des Spieles jedoch nicht den besten Ruf. Dennoch hatte ich als Kind überraschend viel Freude an der Game Gear-Fassung des Fliegerspaßes und werfe nun einen Blick zurück nach vorn auf die portable Version und die für den heimischen 8Bit Flugzeugträger Master System.

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Pokemon Pikachu Kamera – Pixel Merch #2

In der Rubrik Pixel Merch schauen wir in unregelmäßigen Abständen auf schöne, kuriose oder seltene Merchandise-Artikel aus dem Bereich des Videospielmarketings.

Pixel Merch Banner

Zugegeben, die Pokémon-Spiele waren noch nie mein Fall und befinden sich nur aufgrund von kapitalistischem Besitztumsdenken in meinem Archiv. Dennoch führt in der Welt der Videospiele kein Weg an dem Franchise vorbei und auch die an Liebe und Geld interessierten Hersteller von Merchandise kennen das Potenzial der Taschenmonster.

Seinen Urspung hat die Spielereihe rund um die Taschenmonster im Jahr 1996 in der roten und grünen Edition auf dem Nintendo Game Boy, welche von GAME FREAK Inc. entwickelt wurden. Den Spielen folgten eine Anime-Serie, Filme, Sammelkarten, Nudelgerichte, Kosmetik, Comics und anderer taschengeldfressender Massenmerch für die kapitalgeschwängerten Kids dieser Welt. Dabei hat Nintendo all die tollen Plastikartikel und todesekligen Lebensmittel natürlich nicht selbst hergestellt, sondern die Lizenz an andere Firmen vergeben. Auch Tiger Toys wollte etwas Geld mit den Taschenmonstern verdienen und veröffentlichte passend zum N64-Spiel Pokémon Snap aus dem Jahr 1999 eine Kompaktkamera im trendigen Pikachu-Look.

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The Ottifants / Zack Bleep Bumm #3

In der Rubrik Zack Bleep Bumm widmet sich PIXELKITSCH den spielgewordenen Comics und Cartoons auf unterschiedlichen retroaktiven Konsolen und Handhelds!

Zack Bleep Bumm Emblem

Kinder der siebziger, achtziger und wohl auch noch der neunziger Jahre kennen Otto Waalkes als einen der dominantesten und streitbarsten Komödianten der Republik. Sein Klamauk verbindet Generationen und spaltet die Spaßgesellschaft. Nicht jeder kann etwas mit ihm und seinen Ergüssen auf Leinwand, Papier und Tonträger anfangen, aber er hat ein Imperium aus Kalauern und kleinen Ottifanten geschaffen, auf dass man als Künstler durchaus stolz sein kann. Während ich als Kind noch großer Fan seines Klamauks gewesen bin, ist heute leider nicht mehr viel von der Faszination für seinen Humor übrig geblieben.

Otto Waalkes erblickte 1948 im norddeutschen Emden das Licht der Welt und versuchte diese in den folgenden siebzig Jahren mit seinem selten feinsinnigen, aber  vor allem zu Karrierebeginn noch durchaus amüsanten Ostfriesenhumor ein Stück fröhlicher zu machen. Auch ich habe seinen ersten Filme gerne geschaut und die Bühnenprogramme auf Video, Schallplatte und CD verschlungen. Der Comedian brilliert als Multitalent und verquickt Schauspiel, Musik und Zeichentrick zu seinem eigenständigen Otto-Universum. Auch die von ihm kreierten Ottifanten genießen bis heute Kultstatus und wurden nicht nur im Comicstrip verwewigt, sondern im Jahr 1993 auch in einer Serie für RTL auf die Mattscheibe gebracht. In nur einer einzigen Staffel mit 13 Folgen begleiten wir die Ottifantenfamilie Bommel auf ihren realweltnahen Alltagsabenteuern.

Im selben Jahren wurde die Familie Bommel auch als Videospiel exklusiv auf die drei SEGA-Konsolen Mega Drive, Master System und Game Gear portiert und sollten dem Otto-Imperium damit den Weg ins Videospielbusiness ebnen – dass wir bis heute keine weiteren Otto-Videospiele bekommen haben, möchte ich hier nur am Rande erwähnen und nicht als verfrühte Wertung verstanden wissen. Verantwortlich für die Versoftungen ist der britische Softwareentwickler Graftgold, der alle drei Versionen für SEGA entwickelte.

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TRAX Nintendo Game Boy / PIXELQUICKIE vol.32

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Das japanische Entwicklerstudio Hal Laboratory ist Videospielern vor allem durch die Kirby-Serie ein Begriff und erst kürzlich haben wir uns hier bei PIXELKITSCH das großartige Flipperspiel Pinball – Revenge of the Gator aus selbem Hause angeschaut.

1991 brachte Hal Laboratory TRAX exklusiv für den Nintendo Game Boy auf den Markt  und versorgte die jungen Mobilspieler mit einer nicht ganz ernst zunehmenden Panzer Simulation. In Japan erschien der Titel unter dem von mir sicher falsch ausgesprochenen Namen Totsugeki! Ponkotsu Tank und wurde unter dem kürzeren und selbst von einem Kriegsdienstverweigerer wie mir gut ausprechbaren Namen TRAX im Westen veröffentlicht. Was der knuffige Ballerspaß im Magazin hat, gibt es nach dem Klick.

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