UNNÜTZE HARDWARE vol.48: Handy Gear

Nützliche Hardware gibt es ja einige, aber auch unnütze Geräte und Erweiterungen wollen gewürdigt werden. Deswegen gibt es an dieser Stelle immer wieder mal kleine Reviews von Geräten und harten Erweiterungen, die ihre Qualitäten manchmal erst auf den zweiten Blick offenbaren.

HARDWARE-EMBLEM

Joyplus Handy Gear

In der Kategorie Unnütze Hardware befassen wir uns in dieser Ausgabe mit dem unfassbar praktischen Handy Gear des Herstellers joyplus und schauen, was dieses wenig kompakte Gerät in petto hat. Bereits 2011 hatte ich in dieser Kategorie auch schon das Pendant für den Game Boy unter dem Namen Handy Boy vorgestellt und meine Begeisterung kannte schon damals keine Grenzen.

Genau wie sein Pendant für Nintendos tragbaren Spaßbereiter soll auch der/die/das Handy Gear den Hersteller um einige Deutsche Mark reicher und den Spieler um einen Großteil seines Taschengeldes ärmer machen. Ob Plastiktrümmer mehr kann als schwarz zu sein, erfahrt Ihr jetzt im Review.

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Bucky O’Hare / Zack Bleep Bumm #2

In der Rubrik Zack Bleep Bumm widmet sich PIXELKITSCH den spielgewordenen Comics und Cartoons auf unterschiedlichen retroaktiven Konsolen und Handhelds!

Zack Bleep Bumm Emblem

Lizenzvideospiele gibt es auf dem Nintendo Entertainment System in rauhen Mengen. Ein Großteil davon ist der absolute Ramsch, einige brauchbare Spiele finden sich darunter und nur wenige Titel sind auch abseits der Lizenz als Spiel zu gebrauchen. Eine löbliche Ausnahme stellte hier die Versoftung des Comic- und Cartoon-Helden Bucky O’Hare für das NES dar.

Der grüne Weltraumhase Bucky O’Hare erblickte 1984 im Continuity Comics Verlag das Licht der Sprechblasenwelt und wurde von Larry Hama und Michael Golden entwickelt. Zusammen mit seinem Team aus tierischen Spezialisten bekämpft der Karottennascher das böse Imperium der Kröten, welche vom Computersystem KOMPLEX gehirngewaschen wurden. Unterstützung bekommt der langohrige Raumschiffpilot dabei unter anderem vom menschlichen Jungen Willy DuWitt, der vierarmigen Augenklappenente Deadeye Duck und dem Roboter Blinky.

1991 wurde die Comicreihe als Cartoonserie über 13 Episoden ins TV gebracht, in Deutschland wurde die kompakte Serie im Jahr 1992 bei Sat 1 ausgestrahlt. Die Serie ist in sich geschlossen und heute auf DVD erhältlich. Der Cartoon ist sehr actionorientiert und effektvoll inszeniert, großartig ist auch die treibende Titelmusik. Zusätzlich hat man es sich natürlich nicht nehmen lassen, das Franchise weiter auszuschlachten und Actionfiguren auf den Markt zu werfen. Die Figuren von Hasbro orientieren sich sehr gut an der Vorlage und sind heute überraschend günstig auf dem Gebrauchtmarkt zu schießen. Wie damals üblich durften natürlich auch Versoftungen nicht fehlen und so erschienen von Entwickler Konami je ein Spiel in der Spielhalle und eines für das NES, welches wir uns im Folgenden einmal näher anschauen.

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Capcom 30th Anniversary Character Encyclopedia / Pressespiegel vol. 21

Als Freund des gedruckten Wortes und Anhänger klassischer Videospiele-Gazetten, freue ich mich, euch an dieser Stelle regelmäßig Einblicke in Presseerzeugnisse vergangener Tage bieten zu können. Zeitschriften und Bücher zum Thema Videospiele sollen hier im Pressespiegel beleuchtet werden.

Pressespiegel Banner

Im Jahr 1983 wurde die Videospielschmiede Capcom in Osaka auf Basis der I.R.M. Corporation gegründet und brachte der spielenden Gemeinde in den folgenden Jahrzehnten zahllose Hits und auch ein paar Flops für Heimkonsolen, Computer und die Spielhalle. Große Namen wie Street Fighter, Mega Man oder Resident Evil dürften den meisten Zockern aller Alterstufen ein Begriff sein, aber auch Darkstalkers, Knights of the Round und Rival Schools gehen auf das prallgefüllte Lizenzkonto des Konzerns.

Wer rechnen kann, stellt fest, dass Capcom damit im Jahr 2013 schon dreißig Jahre jung geworden ist und anlässlich dieses Geburtstages veröffentlichten Brady Games, der DK Verlag und Capcom das Buch Capcom 30th Anniversary Character Encyclopedia.

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The Lucky Dime Caper starring Donald Duck / Zack Bleep Bumm #1

In der Rubrik Zack Bleep Bumm widmet sich PIXELKITSCH den spielgewordenen Comics und Cartoons auf unterschiedlichen retroaktiven Konsolen und Handhelds!

Zack Bleep Bumm Emblem

Donald Duck erblickte das Licht der Welt im Jahr 1934 im Cartoon Silly Symphony The Wise Little Hen unter der Regie von Wilfred Jackson und sollte Gerüchten zufolge eine Ergänzung zu Mickey Mouse sein, der seinem Schöpfer Walt Disney zu populär wurde. In der Folge durfte sich der Erpel immer wieder in Zeichentrickfilmen und Comics seinen Wutausbrüchen hingeben und erfreut sich bis heute einer großen Beliebtheit. In den Achtzigern und Neunzigern bekam der Enterich zudem eine Vielzahl an Videospielumsetzungen auf den Bürzel geschneidert und auch SEGA-Systeme wurden natürlich nicht verschont.

Auf Game Gear und Master System erschien 1991 The Lucky Dime Caper starring Donald Duck, welches vom SEGA-Team AM7 exklusiv für die beiden Achtbitter entwickelt wurde. Gundel Gaukelei, die im englischen Original Magica de Spell heißt, hat Onkel Dagoberts Kreuzer Nummer eins geklaut und eure Neffen Tick, Trick und Track entführt. Da Donald ohnehin arbeitslos ist und er unter der Fuchtel seines geizigen Onkels steht, macht er sich auf den Weg, die glückbringende Münze und seine Neffen zurück nach Entenhausen zu bringen. Wie es der programmierte Zufall so will, schlüpft Ihr nicht aus dem Ei, sondern in die Rolle der vom Pech verfolgten Ente mit Vorliebe für Matrosenhüte.

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Pinball – Revenge of the Gator / PIXELQUICKIE vol.30

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Bissige Echsen und Flipperspiele – eine seltene aber durchaus spaßbringende Kombination zweier toller Themen vereint in einem Videospiel auf Nintendos gräulichem Backstein. Mit Pinball – Revenge of the Gator bescherte Hal Laboratory dem damals jungen Game Boy einen echten Hit und zeigte, dass für großen Spielspaß keine große Konsole und vor allem kein schnelles Scrolling nötig sind. Groteske Comic-Krokodile reichten damals wie heute dem jungen oder inzwischen alten PIXELKITSCH für eine gepflegte Flippergaudi, mutierte Schildkröten konnten bei mir nie dagegen anstinken.

Ob das Spiel auch fast 30 Jahre später noch zum kugeln ist, erfahrt Ihr nach dem Klick im Review und hier direkt im Video.

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