PIXELKITSCH RETROFLASH 230: Die Stadt, die es nicht gibt – Sim City NES

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

Flash-Emblem

Die Spiele der Sim City-Reihe von Will Wright habe ich immer schon sehr gemocht, mich aber nur mit dem Ableger Sim City 2000 auf dem SEGA Saturn näher befasst. Die Episode für das Super Nintendo steht schon länger auf meiner Nachholliste und wird sicher über kurz oder lang noch seinen Weg in meine Sammlung finden.

Sim City 2000

Jahrelang als verschollen galt die bislang unveröffentlichte Nintendo 8 Bit-Fassung der Städtebausimulation, die zwar bereits der Öffentlichkeit präsentiert, aber dennoch eingestampft wurde. Eine Präsentationscartridge für das NES ist vor einiger aufgetaucht und das ROM hat es nun ins Netz geschafft. Das Spiel wirkt nahezu fertig und ist komplett spielbar, zusammen mit der für die Serie obligatorischen Stadtplanung und zahlreichen tollen Katastrophen und wirklich schöner Chipmucke!

Die komplett Geschichte zum Spiel, seine Entstehung und Wiederentdeckung sowie das passende ROM gibt es nach dem Klick bei der Video Game History Foundation.

Pixelige Weihnachten 2018

Mit ein paar mehr oder weniger gereimten Zeilen zum Fest der retroaktiven Liebe wünsche ich allen Lesern von Pixelkitsch ein frohes Weihnachtfest, besinnliche Tage und was Feines zum zocken!

Die Flocken fallen und der Bildschirm brummt,
wenn an Weihnachten der Stress verstummt.

Die Module glühen und der Joystick lockt,
wenn zum Advent der Nerd mit der Familie zockt.

Die Konsolen surren und das Spiel ist alt,
wenn heuer nicht nur der Glühwein knallt.

Die Freud ist groß und der Schneemann nässt,
wenn Pixelkitsch gratuliert zum Weihnachtsfest!

Weihnachten 2018

ATARI – Kunst und Design der Videospiele / Pressespiegel vol. 23

Als Freund des gedruckten Wortes und Anhänger klassischer Videospiele-Gazetten, freue ich mich, euch an dieser Stelle regelmäßig Einblicke in Presseerzeugnisse vergangener Tage bieten zu können. Zeitschriften und Bücher zum Thema Videospiele sollen hier im Pressespiegel beleuchtet werden.

Pressespiegel Banner

Freud und Leid lagen bei Besitzern eines Atari VCS 2600 in den frühen Achtzigern oft nah bei einander. Der Freude über ein neues Spiel mit aufregendem Coverartwork wich meist das Leid der Ernüchterung über die tatsächlich geringe Spieltiefe und das nüchterne Erscheinungsbild der Ingamegrafik. Talentierte Grafiker haben fabulös ausgestaltete Luftschlösser kreiert, die die Verkäufe im selben Maße ankurbelten, wie sie Hoffnungen zerstörten. Kunden des einstiegen Versandhausriesen Quelle kannten dieses Problem glücklicherweise nicht, hier sahen die Illustrationen auf den Verpackungen meist mindestens ähnlich gruselig aus wie die Spielgrafiken selber.

Das englischsprachige Buch Art of Atari aus dem Jahr 2016 von Tim Lapetino trägt diesen zum Teil fantastischen Illustrationen auf rund 350 Seiten Rechnung und widmet sich der Entstehung der handwerklichen Meisterstücke. Das Buch wurde nun nach längerer Vorarbeit vom Gameplan-Verlag in einer lokalisierten Fassung veröffentlicht und von den videospieljournalistischen Urgesteinen Stephan Freundorfer und Winnie Forster für den germanischen Retropöbel übersetzt. Für den deutschsprachigen Markt wurde der etwas sperrige, aber inhaltlich durchaus passende Titel ATARI – Kunst und Design der Videospiele gewählt.


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PIXELKITSCH RETROFLASH 229: Allein zu Haus mit Macaulay Culkin

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

Flash-Emblem

Ursprünglich ist es mein Plan gewesen, dieses Jahr zum Fest der pixeligen Liebe ein kleines Video zur Versoftung des Weihnachtsklassikers Kevin allein zu Haus zu erstellen.

Der gute AVGN hat nun allerdings ein sehr umfassendes Werk zu eben diesen schlimmen Filmumetzungen veröffentlicht und als Gaststar niemand geringeren als den einzig wahren Macaulay Culkin für das Video gewinnen können. Auch wenn das Video nicht ganz so gelungen ist, wie viele andere seiner Clips und auch Herr Culkin in seiner nicht ganz einwandfreien Verfassung ein wenig fehlplatziert wirkt, lässt sich dieses Video in 2018 sicher nicht mehr an weihnachtlicher Nerdigkeit toppen!

Einen frohen dritten Advent wünsche ich euch und passt auf, dass Ihr nicht auf Micro Machines ausrutscht oder an einen glühenden Türknauf fasst!

Happy Birthday: DOOM

Das Genre der First-Person- oder Egoshooter war noch nie wirklich mein Fall und auch das Urgestein des modernen Tunnelshooters DOOM habe ich nur am Rande mit meiner von Adventures, Puzzlern und Plattformern dominierten Aufmerksamkeit gewürdigt.

Am zehnten Dezember feierte der Ballerspaß von id Software seinen Geburtstag und wurde dieses Jahr bereits 25 Jahre alt. DOOM erschuf das Genre der First-Person-Shooter zwar nicht von Grund auf, markierte jedoch einen frühen Höhepunkt in Sachen Popularität und Langlebigkeit. Die Indizierung in Deutschland machte das Spiel für viele Zocker sicher nur noch begehrenswerter und auch zahlreiche mehr oder weniger gute Umsetzungen vom PC auf Konsolen konnten dem guten Ruf des brachialen Franchises nichts anhaben.

Inzwischen ist die Splatterorgie inklusive diverser Fortsetzungen in Deutschland endlich wieder frei verkäuflich und im Alter von 25 Jahren darf man sich auch ganz erwachsen und verantwortungsvoll zum Geburtstag gratulieren lassen: Happy Birthday an John Carmack und John Romero für 25 Jahre Blutbaden, Ballern und Bleifressen!

DOOM für 32X und SNES