Cosmic Ark / PIXELQUICKIE vol.29

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Für das Atari VCS 2600 haben viele großartige Firmen unzählige ikonische Spiele kreiert, die technische Limits neu abgesteckt und Genres etabliert haben. Eine dieser Firmen ist der US-Amerikanische Hersteller Imagic gewesen, der uns das vorliegende Cosmic Ark für die Holzkonsole kredenzt hat. Das Team ehemaliger Atari-Mitarbeiter veröffentlichte den Titel 1982 in der für Imagic typischen silbernen Box und landete damit einen kleinen Hit. Das Spiel gilt als Nachfolger des Titels Atlantis und ist damit eines der ersten Sequels der Heimvideospielgeschichte. Leider half das dem Entwickler nur wenig weiter, wurde er doch bereits 1986 nach nur fünf Jahren am Markt wieder abgewickelt.

Ob das Spiel für Ataris Konsole in Holzoptik auch heute noch begeistern kann, erfahrt Ihr hier im Video und Review!

Cosmic Ark ist prinzipiell in zwei Abschnitte aufgeteilt. Zunächst müsst Ihr mit eurem auf dem Bildschirm zentrierten Raumschiff stets einzeln heranrasende Meteoriten abknallen. Diese fliegen aus allen vier Himmeslrichtung geradewegs auf euch zu, mit dem Stick steuert Ihr eure Kanone in deren Richtung. Ausweichen könnt Ihr dem Weltraumschrott nicht, interstellares Steine zerbröseln ist hier die einzige Taktik. Habt Ihr alle Klumpen beseitigt, geht es weiter auf eine Planetenoberfläche. Während euer Mutterschiff am Himmel wartet, müsst Ihr selber mit einem Transporter zum Boden fliegen und jeweils zwei Lebewesen aufsammeln. Dazu nutzt Ihr einen Traktorstrahl, dessen Trägheit euch die meiste Zeit kostet. Habt Ihr die beiden, meist arg undefinierbar pixeligen Kreaturen eingesammelt, geht es schnell zurück zum Mutterschiff. Seid Ihr zu langsam, gerät das wehrlose Raumschiff unter Meteoritenbeschuss und Ihr müsst erneut auf Safari gehen.

Leben besitzt Ihr im Spiel nicht, einzig euer Treibstoff wird durch Treffer verbraucht. Das Meistern einer Stage bringt euch jeweils neue Energie, vor allem in späteren Abschnitten wird das Spiel arg fordernd und nötigt euch die besten Reflexe im Kampf mit den wehrlosen aber gefährlichen Himmelskörpern ab.

Cosmic Ark

Wie bei Imagic üblich, glänzt das Spiel mit für Atari-Verhältnisse sehr guter und wirklich pfeilschneller Grafik. Nette optische Effekte und der gelungene Sound schaffen eine formidable Weltraumatmosphäre – Wenn das Atari VCS 2600 etwas besonders gut kann, dann sind es schließlich Spaceorgien! Da sich das Spiel wunderbar verkauft haben dürfte, findet es sich heute zu meist sehr humanen Preisen. Ein loses Modul dürfte rund drei Euro kosten, komplett in OVP ist man mit gut acht pixeligen Münzen dabei.

Fazit: Wer ein grob aufgelöstes Herz für Atari hat, dürfte das Spiel zwar bereits kennen, sollte es zusammen mit dem Vorgänger Atlantis trotzdem auf seine Arche holen. Generell machen Neueinsteiger mit Spielen aus dem Hause Imagic eigentlich nie etwas falsch und sollten nach dem auffälligen Cartrisges und Boxen Ausschau halten.

Cosmic Ark

Ein Gedanke zu “Cosmic Ark / PIXELQUICKIE vol.29

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