DIG DUG / PIXELQUICKIE vol.12

In der Rubrik Pixelquickies gibt es ab sofort in unregelmäßigen Abständen kleine Spiele- tipps für verschiedene Plattformen zu schmalem Kurs.

Schaufel und Luftpumpe, das sind nicht gerade die klassischen Werkzeuge für standhafte Helden in Videospielen. Im Arcade-Klassiker Dig Dug von Namco aus dem Jahre 1982 sind jedoch genau dies die Utensilien mit denen Ihr euch der munteren Gegnerschar erwehren müsst. Auch auf dem heimischen TV konnte so rudimentär bewaffnet auf Punktejagd gegangen werden, neben Umsetzungen für das NES und die meisten Heimcomputer gab es auch eine Version für das Atari VCS 2600. Ob diese Fassung etwas taugt oder ob sie doch besser verbuddelt gehört, erfahrt Ihr hier im kompletten Review und Video!

Eure Aufgabe bei Dig Dug ist denkbar simpel, Ihr buddelt euch durch das Erdreich und müsst auf eurem Wege zwei Arten von Gegnern eliminieren um möglichst viele Punkte zu sammeln. In den Weg stellen sich euch Pooka und Fygar, erster erinnert an eine Tomate auf Beinen während Fygar ein Feuer speiender Drache zu sein scheint. Der Gegner entledigt Ihr euch, indem Ihr Sie mit einer Luftpumpe aufblast, bis sie platzen oder lasst Ihnen Steine auf den Kopf fallen. Dies geschieht, indem Ihr unter den Felsblöcken einen Tunnel grabt und die Steine dann herunter fallen lasst um im besten Fall einen oder gleich mehrere Gegner zu plätten. Spielerisch fühlt sich Dig Dug ein wenig an wie eine Kreuzung aus Pacman und Burger Time, taktische Fähigkeiten sind ebenso angebracht wie Geschicklichkeit und Tempo. Grafisch ist das Spiel wenig beeindruckend auf das Heimsystem konvertiert worden, jedoch ist die Optik durchaus zweckdienlich und weitgehend flackerfrei. Die relativ bekannte und herrlich düdelige Dig Dug-Musik wurde adäquat für das VCS umgesetzt und läuft nur, wenn auch Ihr euch über das Spielfeld bewegt, eine durchaus clevere und einzigartige Einbindung der Melodie.

Dig Dug Atari VCS 2600

Fazit: Der sehr reduzierten Optik zum Trotz konnte mich die Heimfassung des Automaten-Klassikers prächtig unterhalten. Die Steuerung geht mit einem präzisen Controller ordentlich von der Hand, das Spielprinzip funktioniert auch im Sitzen an der Glotze und die niedlichen Animationen hauen einen zwar nicht aus den Latschen, haben aber einen gewissen Charme. Als loses Modul gibt es Dig Dug für rund drei bis fünf Euro, in OVP ist mit gut 10 bis 15 Euro zu rechnen.

7 Gedanken zu “DIG DUG / PIXELQUICKIE vol.12

  1. Pingback: PIXELKITSCH #118: Dig Dug für das Atari VCS 2600 / Pixelquickie | Pixelor

  2. Oh, das ist aber ein sehr gut erhaltenes Exemplar! Schönes Video, das es gut trifft. Wobei ich das Spiel Damals überhaupt nicht gemocht habe und erst in den letzten Jahren für mich entdeckt habe. Naja, nun nicht gerade die 2600er Version.

    • Ja, das Spiel war sogar noch eingeschweißt, aber die Folie zog sich bereits zusammen und drohte die Box zu zerdrücken…und spielen lässt es sich ohne Verpackung ja auch besser! 😀

      Ich finde die Atari-Version aber wirklich ganz manierlich, lässt sich gut spielen! 🙂

  3. Pingback: Unnützes Videospielwissen vol.61 | PIXELKITSCH

  4. Pingback: Happy Birthday: Atari VCS 2600 | PIXELKITSCH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.