Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.35: Entenfüße und Eselaffen

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Ja ja, in den Augen der wirklich hartgesottenen und einzig wahren Retronerds sind die Nintendo-Lizenz Schuhe aus dem Hause Vans allenfalls semi heißer Hipster Kack. Da mir solche Schubladen aber für gewöhnlich recht egal sind und ich abseits von meinem adidas-Fetisch ein paar der Prints wirklich spannend gefunden habe, mussten die Treter auch in meinen Haushalt Einzug halten.

Die üblichen NES-Designs fand selbst ich ein wenig zu abgedroschen, bei dem Duck Hunt- und Donkey Kong-Motiv bin ich jedoch schwach geworden. Aus meiner Sicht ist vor allem die Lizenz rund um die Entnenjagd in den letzten dreißig Jahren sehr stiefmütterlich behandelt worden und so freue ich mich als großer Anänger der Gefiederfetzerei stets über Merch zum Abschießen. Der Print kombiniert ein pixeliges Tarnmuster mit den Animationsphasen der Ente und ist damit nicht unbedingt aufregend, offenbart seinen videospieltechnischen Ursprung jedoch erst auf den zweiten Blick. Ebenfalls recht gelungen ist aus meiner Sicht der Donkey Kong-Schuh, zeigt sich der wilde Affe hier doch in seinem arcadigen Stil in kombination mit lilafarbenem Blattwerk – das ist nicht für jeden Schuhträger auf den ersten Blick wirklich schön, aus meiner Sicht aber herrlich eighties-unfresh!

Der Tragekomfort ist bei beiden Schuhen wie erwartet eher dürftig, die Vans glänzen herstellertypisch mit hartem Sitz, dicker Sohle und dünnem Stoffgewand. Der Verklebung von Ober- und Unterteil traue ich nur wenige Monate Stabilität zu, lasse mich jedoch gerne überraschen.

Aus meiner Sicht bleibt also eine von kleinen Kinderhänden liebevoll zusammengedängelte Schuhkollektion für europäische Kinder mit sehr großen Füßen. Die Designs wirken zum Teil arg billig und die Schuhe selber spiegeln dies in ihrer Verarbeitung zu nicht gerade günstigem Preis auch wider. Dennoch konnte ich vor allem bei den Entenfüßen nicht nein sagen und erfreue mich nun daran, endlich offizielles Duck Hunt erwerben zu können!

Nintendo Vans

3 Gedanken zu “Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.35: Entenfüße und Eselaffen

  1. Ich habe mir bei Vans vor Wochen den Duck Hunt Rucksack gekauft und werde ihn wohl auch zur 1. Handheld Convention im Oktober mit nach Köln nehmen. Allerdings musste auch ich feststellen, dass die Verarbeitung, ganz ähnlich deiner Beschreibung zu den Schuhen, eher mittelmäßig bis dünn ist. Der Stoff ist hauchdünn und einen stabilen Boden hat der Rucksack auch nicht. Ich habe mir den Boden nur mit dicker Pappe selbst stabilisiert. Auch der Reißverschluss macht nicht den Anschein, als wenn er auf Jahre ausgelegt ist. Naja, da scheint wohl mehr Geld in die Lizenz als in ein qualitativ zufriedenstellendes Produkt geflossen zu sein.

    • Jep, den gleichen Rucksack habe ich auch erworben. Mega dünnes, labbriges Material und ne mehr als rudimentäre Aufteilung der Fächer – da waren bei mir auch die Augen größer als der Verstand! 😉

      Finde den Print aber wirklich nice und deswegen musste er trotz des hohen Preises her! 🙂

  2. Pingback: Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.36: Amiibo-Sammelwahn 2.0 | PIXELKITSCH

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