Der Monat in Spielen: November 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Das Jahr neigt sich dem Ende und ich blicke zurück auf den verspielten Monat November im Hause PIXELKITSCH.

Den Monat begonnen habe ich am SEGA Saturn mit der Minispielsammlung der vor allem in Nippon bekannten Werbeikone Segata Sanshiro. Lange Zeit hatte ich das Spiel auf der Einkaufsliste und vor ein paar Monaten durfte der krawallige Japaner endlich in meine Sammlung einziehen. Die Menüs sind für mich zwar nicht entzifferbar, spielbar ist der Titel mit etwas Trial and Error trotzdem. Der Großteil der kurzweiligen Spielchen ist aus meiner bescheidenen Sicht eher mittelprächtig, ein paar gute Kleinigkeiten sind jedoch in der Sammlung enthalten. Der Humor und die namensgebende Figur entschädigen für die Belanglosigkeit so mancher Disziplin auf dem Silberling, wirklich besitzen muss man dieses Machwerk jedoch sicher nicht.

Um dem Igelkonzern treu zu bleiben habe ich mir die SEGA Classics Collection für den Nintendo 3DS ins Haus geholt. Die Sammlung vereint diverse Klassiker von SEGA und würzt diese mit dem systemtypischen 3D-Effekt. Das funktioniert bei manchen Spielen besser als bei anderen, insgesamt empfinde ich diese Art der Darstellung jedoch als eher kontraproduktiv. Mein Highlight auf der Cartridge ist der Arcaderacer Power Drift. Am 3DS empfinde ich die Steuerung als eher suboptimal und so komme ich auf lange Sicht wohl doch nicht um die Anschaffung des inzwischen arg teuren Saturn-Ports herum.

Am Super Nintendo musste der Puzzlebastard Tetris & Dr. Mario für ein paar launige Multiplayerrunden in den Slot wandern. Das Modul vereint die beiden nicht ganz unbekannten Tüftelklassiker und lässt euch unterschiedliche Spielmodi der Titel miteinander kombinieren. Die Idee dahinter ist sehr gut, leider jedoch ist der Zweispielermodus eher ein Highscorebattle und kein klassischer Schrott-zum-Gegner-schubsen-Spaß. Dennoch eine tolle kleine Compilation die die zeitlosen Versionen auf Game Boy und NES aber nicht ersetzen kann.

Den Monatsabschluss habe ich an der XBox 360 auf einer lateinamerikanischen Insel bei Tropico 4 verzockt. Den Vorgänger der Diktatorensimulation hatte ich bereits sehr ausgiebig gezockt und mich entsprechend auf Teil vier gefreut. Die Änderungen oder gar Verbesserungen scheinen mir zwar eher marginal zu sein, dennoch habe ich auch dieses mal wieder schöne Stunden auf meiner Unterdrückerinsel verbracht – meine Bürger waren jedoch wohl nicht immer so glücklich…

Spielemonat November 2017

Der Monat in Spielen: Juli 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Juli diesen Jahres war immer noch stark geprägt von meiner Begeisterung für das neue Display meines Game Gear. Hier musste als erstes das wirklich ganz schrecklich umgesetzte Double Dragon einem Test unterzogen werden. Da ich die Version für das Master System noch ganz gerne mochte, war ich von der wirklich grauenhaften Version für SEGAs Portablem mehr als enttäuscht – Finger weg! Anschließend durfte das wenig beliebte, aber dafür umso seltenere Sonic Labyrinth in die tragbare Konsole wandern. Ein Zweifelhaftes Vergnügen, ist doch das Spiel eigentlich ganz nett gemacht, entspricht allerdings mit seiner geringen Dynamik nur herzlich wenig den klassichen Teilen der Spielereihe und sollte am ehesten in der Verpackung gelassen werden. Überraschend gut hat mir die Versoftung des Disney-Films Jungle Book gefallen. Als Mogli sammelt Ihr Bananen und legt euch mit Affen an. Das Spiel sieht herorragend aus, spielt sich gut und macht nach einer kleinen Eingewöhnungszeit wirklich Laune.

Weg vom Game Gear ging es zu einem anderen portablen System, dem 3DS. Hier durfte mein frisch entpacktes Zelda Ocarina of Time einige Zeit im Schacht verweilen und war meine erste Berührung mit dem N64-Klassiker. So ganz warm bin ich noch nicht mit dem Spiel geworden, diese „realistischeren“ 3D-Zelda-Teile sind irgendwie nicht so mein Fall. In den nächsten Wochen werde ich dem Titel aber auf jeden Fall noch eine Chance geben.

Am Master System bin ich endlich in den Genuss der (nicht wirklich) großartigen 3D-Brille gekommen und habe eine Runde mit Zaxxon 3D durch den Weltraum gedreht. Leider ist das Vergnügen wenig plastisch und schon nach einigen Minuten konnte ich das Geflackere der Brille nicht mehr gut aushalten. Dennoch ein wirklich spannendes Experiment und aus meiner Sicht immer noch besser als die Optik der klassischen rot-grün-Brillen auf anderen Systemen seiner Zeit.

Meine obligatorische Session am Famicom durfte in diesem Monat mal wieder mit einem herzallerlieblichen Spiel aus dem Kosmos des Sanrio-Franchises begangen werden. Beim Tüftelspiel Kero Kero Keroppi no Daibouken helft Ihr dem knuffigen Frosch Keroppi durch labyrinthartige Level und erfreut euch an quitschbunter Optik und einfachem Spielprinzip. Auch ohne Kenntnisse der japanischen Sprache kommt der europäische Spieler hier vortrefflich zurecht.

An der XBox360 habe ich das extrem krawallige, aber dennoch (oder gerade deswegen!?) sehr unterhaltsame Full Auto aus dem Hause SEGA für mich entdeckt. Das Spiel ist inzwischen auch schonn seine zehn Jahre alt, sieht entsprechend unfrisch aus, macht aber überraschend viel Spaß. Mit bewaffneten Autos heizt Ihr durch Fantasiestädte und ballert alles ab, was nicht bei drei in der Garage steht. Zum Luft rauslassen ein perfekter Spaß für Arcade-Freunde!

Als Arcade-Freund aus der zweiten Reihe habe ich mich vor ein paar Tagen auch gefreut, endlich das von mir lange gesuchte Shock Troopers für das Neo Geo MVS erstanden zu haben. Bei Ruben og Bobby in Kopenhagen habe ich das gute Stück erspäht und musste es nun endlich in meine Sammlung holen. Das Spiel ist einfach brachial und bringt die Bude mit prallem Sound, effektvoller Grafik und stumpfem Ballergameplay zum Beben!

PIXELKITSCH Spielemonat Juli 2016

Der Monat in Spielen: Januar 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

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Das neue Jahr ist spielerisch ganz unterhaltsam los gegangen. Begonnen habe ich den Januar mit dem Action-Kracher Enslaved auf der XBox 360. Hier wird die brachiale inszenierte Action auf technisch durchaus hohem Niveau immer wieder mit Tüftelpassagen und Schleichelementen aufgelockert. Definitiv ein gutes Spiel, dass mich aber nach ein paar Stunden nicht mehr ganz packen konnte, schade eigentlich. Noch etwas besser hat mir der spielbare Gruselthriller Alan Wake gefallen. In einem Twin Peaks ähnlichen Ambiente löste Ihr kleine Rätsel und bekämpft in den Wäldern die Dunkelheit. Die Aufmachung ist toll, die Geschichte packend erzählt und die Technik trotz steifer Charaktere durchaus solide. Das werde ich definitiv noch weiter zocken. Auf dem Multiplayersektor durfte in einer kurzen Testrunde das eigentlich formidable Winter Heat für den Saturn für Spaß im Schnee her halten. Irgendwie wollte der Funke aber nicht so recht überspringen, hatte ich offenbar besser in Erinnerung. Auf dem Famicom musste dann der Port von Wonderboy unter dem Namen Adventure Island dran glauben. Im Grunde ist es das selbe in grün, soll heißen, Ihr hüpft durch ähnlich aufgebaute wiederkehrende Level, ärgert euch über frustige Sprungpassagen und erfreut euch an der sonst flotten Spielbarkeit. Den Monat Januar abgeschlossen habe ich mit dem wirklich grandiosen Zelda – A Link between worlds auf dem 3DS, welches ich ja schon vor Monaten zu spielen angefangen hatte. Insgesamt hat mir das Spiel ausegnommen gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass ich den dezenten 3D-Effekt die meiste Zeit abgeschaltet gelassen habe. Rein technisch hätte ich das Spiel also auch auf dem guten alten DS genießen können, aber trotzdem ist es ein guter Grund auf die bessere Hardware umzusteigen.

PIXELKITSCH Spielemonat

PIXELKITSCH Retrospektive 2015

Das retroaktive Jahr 2015 liegt hinter uns und in der Retrospektive blicke ich heute auf die letzten 365 Tage zurück. Begleitet haben mich dabei der 3DS XL, das Retron 5 und die PC Engine, sowie auf Softwareseite Zelda, Fable, Quackshot und diverse andere Titel. Die Autmaten Space Harrier und Hang On haben einen runden Geburtstag gefeiert und Satoru Iwata, langjähriger Präsident von Nintendo, ist an einem schweren Krebsleiden verstorben. Die Retrobörse war neben der Games People Play der Konsolenkinder wieder eine Konstante in meinem Retrojahr 2015 und mit dem Musikvideo zum Titel Dual Robot Suite von Chiptuner Tronimal habe ich für mich persönlich auch ein kleines akustisches Highlight in diesem Jahr gehabt. Ich wünsche euch mit meinem kleinen Rückblick einen guten Rutsch in ein sicherlich mindestens genauso fantastisches Jahr 2016!

Der Monat in Spielen: Oktober 2015

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Das Wetter wird schlechter, die Konsolen älter und die Spielfreude größer. Entsprechend habe ich im Oktober tatsächlich einiges Konsolenfutter verdrückt. Den Anfang des Monats machte das leider arg enttäuschende Mario Party 8. Als Fan der Game Cube-Episoden (immerhin ganze vier Teile) war ich im Vorfeld etwas skeptisch wegen der bei der Wii üblichen Bewegeungssteuerung. Das Spiel selber sieht knuffig aus, die Minispiele sind gewohnt abwechslungsreich und Fanservice wird wie bei Nintendo üblich groß geschrieben. Leider kommt durch einige Fuchtelelemente und unpräzise Eingabemöglichkeiten wenig Spielspaß auf, schade, dass Big N hier das Wii-Kernfeature so pushen wollte. Im gleichen Atemzug durfte dann auch mal wieder das seichte Partygame Trivial Pursuit auf der XBox 360 für ein paar gesellige Runden herhalten. Der Quizklassiker macht auch auf der Box nach wie vor Spaß, allerdings sind einige Fragen doch arg leicht geraten. Auf dem Famicom durfte das Hello Kitty-Campgame Sanrio Carnival für eine gepflegte Puzzlerunde im japanischen NES seinen Dienst verrichten. Das Spiel rund um die knuffigen Japanofiguren erfindet das Genre zwar nicht neu, macht mit herrlicher Mucke und niedlichen Spirtes aber tatsächlich Laune. Zu zweit mit einem (meist weiblichen) Fan der Lizenz echt empfehlenswert. Ein Überraschungshit war für mich auf dem Game Boy Advance im Oktober der kleine Tetrisklon Fortress. Ihr stapelt in verschiedenen Settings Klötze um Burgen aufzubauen die es dann gegen einen menschlichen oder computergesteuerten Gegner zu verteidigen gilt. Leider gibt es kein richtiges Spielziel, die putzige Optik mit Piraten, Höhlenmenschen und Rittern ist aber ansehnlich und gibt dem alten Spielprinzip einen netten Touch. Für meinen neu erstanden 3DS gab es nun auch erstes Futter in Form des fantastichen Zelda – A link between worlds. Der Serienableger bereitet mir wirklich Freude, auch wenn ich auf den 3D-Effekt meist verzichte. Mit Schwert und Schild bewaffnet kann die dunkle Weihnachtszeit gerne kommen!

PIXELKITSCH Oktober 2015