SEGA Mega Drive – Liebeserklärung vol.8

Unnütze Hardware ist hin und wieder schön und gut. Am liebsten nutze aber auch ich die wirklich schönen Dinge der Videospielwelt. Deshalb stelle ich euch in der PIXELKITSCH Liebeserklärung hin und wieder Hard- oder Software vor, die mir wirklich ans Herz gewachsen ist.

Herz Emblem

Mein liebes Mega Drive,

am 29. Oktober 1988 erblicktest du im Land der aufgehenden Sonne das Licht der videoverspielten Welt und hast auch uns Europäer zwei Jahre später mit deinem schwarzen Gehäuse beglückt. Zum ersten mal sahen wir uns bei Woolworth auf der Wilmersdorfer Straße in Berlin, wo du den mäßigen Tetris-Klon BlockOut zum Besten geben musstest. Als Nachfolger zum vor allem in Europa und Brasilien erfolgreichen Master System und in Konkurenz zum NES und der PC Engine hattest du es nicht ganz leicht als neumodisches 16 Bit-Heimvideospielsystem. Dein Herzschlag wurde bestimmt vom MC 68000 und deine Stimme bekam seinen wundervollen Klang vom druckvollen Yamaha YM 2612. Deine Nähe zum Master System manifestierte sich mit der sekundären Nutzung des Zilog Z80 und ermöglichte es uns Spielern, per Adapter auch die umfangreiche Softwarebibliothek deines Urahns mit dir zusammen zu nutzen.


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Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.15

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Um in Erinnerungen an die Kindheit zu schwelgen und zugleich technischen Trends nachzutrauern braucht das geneigte Kind der Achtziger und Neunziger nicht zwingend Videospiele zocken. Es reicht oftmals, einfach ein altes Hörspiel auf Tape auszubuddeln, eine 7″ NDW-Vinylsingle auf den Plattenspieler zu werfen oder einen Film auf VHS in den Recorder zu schmeißen. Letzteres habe ich in den letzten Tagen häufiger gemacht und hat sich das Auge erstmal an die durchaus nicht mehr ganz zeitgemäße schrabbelige Optik und das auf alten Fernsehern wunderbar bildfüllende 4zu3-Format gewöhnt, fällt das Schwelgen in Erinnerungen nicht mehr schwer. Bei mir sind es in erster Linie Disney-Filme, die mich in meine Kindheit zurück versetzen. Vor allem Filme wie Aladdin, das Dschungelbuch, Peter Pan oder die Hexe und der Zauberer sind bei mir fest verknüpft mit meiner Kindheit und es ist erschreckend, wie textsicher ich bei den gezeichneten Meisterwerken bis heute bin. Also, gebt den ollen Kassetten eine Chance, wühlt in eurem Keller und startet einen griseligen Heimkino-Abend mit lecker Bandsalat, es lohnt sich! 🙂

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