Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.61: Per Klick zum Frust

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Seit rund zehn Jahren bin ich beim Online-Versandgiganten amazon als Kunde registriert und zumindest mit dem Service in der Vergangenheit weitgehend zufrieden gewesen. Ich kaufe dort nicht regelmäßig ein, aber bei manchen Angeboten schlage ich gerne zu und vor allem in der Vorweihnachtszeit sammle ich gerne meine Einkäufe, um diese möglichst stressfrei in einem Rutsch abwickeln zu können.

Gerne kaufe ich auch ganz analog noch im Einzelhandel ein, den Großteil der von mir gesuchten Dinge ist mit spezielleren Interessen oft genug jedoch nicht in den Regalen der vermeintlich kundenfreundlichen Krauter verfügbar. Eine Ausnahme stellen da sicher aktuell verfügbare Bücher dar, die ich aber der Bequemlichkeit wegen in eben diesen Sammelbestellungen vor Weihnachten gerne mit anderen Dingen zusammenfasse.

Auch kürzlich habe ich eine Bestellung aus sieben Teilen bei amazon in die Bestellung gegeben und hoffte auf eine möglichst kompakte Zusammenfassung der von mir bestellten Objekte. Mir ist bewußt, dass Artikel, die nicht von amazon verkauft werden auch separat verschickt werden, bei Produkten aus dem Regal der Verkaufskrake erwarte ich jedoch, dass diese auch möglichst gut zusammengefasst werden – ob der Versand dann statt zwei eher vier Tage dauert, ist für mich persönlich eher sekundär.

Leider jedoch schaffte es amazon wieder einmal, fünf der von ihnen selbst verkauften Dinge auf vier Paketsendungen zu verteilen. Natürlich wurden auch diese Sendungen nicht vom gleichen Lieferdienst gebracht, sondern kommen mal mit DHL oder auch durch den hauseigenen Transportservice von amazon. Für mich als Besteller bedeutet dies unnötigen Mehraufwand und den üblichen, an dieser Stelle nicht weiter zu diskutierenden Ärger mit den Zustellern. Noch viel ärgerlicher ist jedoch, dass es amazon schafft, eine einzelne Schallplatte in einem Karton von der Größe eines mittelgroßen Kindersarges zu verschicken, ein nicht unbedingt preisgünstiges Buch mit Hardcover aber in einen engen Luftpolsterumschlag zu zwängen. Das zu erwartende Ergebnis sind hier natürlich stark angestoßene Ecken – bei einem Produkt welches noch verschenkt werden sollte ist dies umso ärgerlicher.

Mein Fazit für Weihnachten 2019: ich werde mich ganz sicher nie wieder in eine volgestopfte Innenstadt zur besinnlichstenen Zeit des Jahres zwängen, aber amazon höchstwahrscheinlich nicht mehr mit meinen Bestellungen betrauen… auch wenn es den Versandgiganten nicht kratzen wird, wenn ich meine Präsente bei anderen Weihnachtszauberausstattern erwerbe!

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