23. Retrobröse im Ruhrgebiet – das Fazit

Am 26ten Mai 2018 fand bereits zum 23ten mal die Retrobörse im Ruhrgebiet statt – zu diesem Termin erneut im Zentrum Altenberg in Oberhausen.

Dank der sommerlichen Temperaturen und der Pfingstferien ist es bei der Börse etwas weniger wuselig gewesen als gewohnt und zumindest in Halle zwei war die meiste Zeit genug Platz zum gucken. Heiß genug ist es in der Veranstaltungshalle aber dennoch geworden und der ein oder andere Aufguss hat die Massen zum schwitzen gebracht. Neben den Standards für Nintendo, SEGA und Atari fanden sich auch ein paar Exoten auf der Börse. Spiele für das Interton VC4000-verwandte Rowtron T.C.S. waren ebenso zu finden wie ein recht komplett anmutendes Odyssey-System.

Für mich persönlich gab es tatsächlich nur ein paar Kleinigkeiten, da ich aber inzwischen ohnehin nur noch wegen der netten Fachsimpeleien auf die Börse fahre, bin ich damit vollkommen zufrieden!

Die nächste Retrobörse im Ruhrgebiet findet wieder im Falkenheim in Bochum statt, alle anderen Börsentermine findet Ihr auf der offiziellen Webseite.

Retrobörse Oberhausen

23. Retrobörse im Ruhrgebiet

Regelmäßig weise ich an dieser Stelle auf die Termine der Retrobörsen in Deutschland hin, schaffe es selber aber leider immer seltener zu den Veranstaltungen. Am kommenden Samstag, den 26ten Mai 2018 ist es mal wieder soweit, die Retrobörse im Ruhrgebiet öffnet Ihre Pforten und auch ich werde aller Voraussicht nach dort als Gast vorbeischauen.

Auch wenn ich eher ein Fan des Falkenheims in Bochum bin, freue ich mich auf den Termin im Zentrum Altenberg in Oberhausen. Alleine die Aussicht, dass es am Samstag 30 sommerliche Grade erreichen könnte, erfüllt mich mit Freude, nicht im schwitzigen Falkenheim auf Spielejagd gehen zu müssen.

Ich suche nichts Konkretes und freue mich einfach darauf, auf der Börse zu fachsimpeln, eventuell ein paar Zufallsfunde zu machen und die gewohnt nette Börsenatmosphäre genießen zu können.

23. Retrobörse im Ruhrgebiet
Samstag / 26.05.2018 / 11-16 Uhr
Oberhausen / Zentrum Altenberg

Nach der Retrobörse ist vor der Retrobörse

Gestern fand in Bochum die 22te Retrobörse im Ruhrgebiet statt und ich habe an meinen Stand Teile aus meiner Sammlung veräußert. Auch wenn ich einiges loswerden konnte, hatte ich den Eindruck, dass es nicht so voll wie bei vergangenen Börsen schon gewesen ist. Das könnte am fröstelnden Wetter, der schieren Menge an Retrobörsen oder eventuell am zurückgehenden Interesse der Leute am Thema Retro liegen – wobei ich letzteres selber leider für die abwegigste Theorie halte…

Ich habe natürlich auch ein wenig geshoppt, habe meinen Fokus aber tatsächlich eher auf der Minimierung meiner Sammlung gelegt, weswegen meine Ausbeute recht gering ausfiel. Ein Paket Schutzhüllen, zwei knuffige Q*Bert-Figuren, Return Fire für die Playstation und Simpsons Road Rage für den Game Boy Advance sind meine einzigen Käufe, über die ich mich aber sehr gefreut habe. Ebenfalls frohlocken durfte ich bei den beiden geschenkten Schlüsselanhängern von Sir Pommes und Dengeki Gamer.

Hier findet Ihr noch die Termine der kommenden Retrobörsen, viel Spaß beim Zocken und shoppen bei folgenden Events:

24.03.2018, Retrobörse in Hannover, Freizeitheim Döhren (FZH)
28.04.2018, Retrobörse bei München, Hachinga Halle Unterhachingen
05.05.2018, Retrobörse Schwaben, SFH Ingersheim Crailsheim
26.05.2018, Retrobörse im Ruhrgebiet, Zentrum Altenberg Oberhausen
30.06.2018, Retrobörse Rhein/Main, Bürgerhaus Marxheim Hofheim/Taunus
08.09.2018, Retrobörse im Ruhrgebiet, Falkenheim Bochum
06.10.2018, Retrobörse in Hamburg, Hamburg-Haus Eimsbüttel

Retrobörse Bochum Haul 2018

22. Retrobörse im Ruhrgebiet

Am morgigen Samstag, den 17ten Februar findet von 11 bis 16 Uhr bereits zum 22ten mal die Retrobörse im Ruhrgebiet statt. Traditionell darf zu diesem Termin wieder das Falkenheim in Bochum seine Pforten öffnen und den kaufwütigen Nerds aus dem Pott eine Anlaufstelle bieten.

Trotzdem das Falkenheim sehr eng und schlecht belüftet ist, mag ich die Börse dort sehr gerne und freue mich, selber auch endlich wieder mit einem Stand dort vertreten zu sein. Ich habe gemäß meines Vorsatzes zum neuen Jahr meine Sammlung weiter massiv ausgedünnt und habe darüber hinaus die obligatorischen PIXELKITSCH-Shirts dabei, die es wieder einmal zum Börsenpreis von schlappen 12 Euro zu erwerben gibt.

Wer mich sieht, kann gerne mal hallo sagen, einem kleinen Plausch bin ich auf der Börse nie abgeneigt.

Retrobörse für klassische Videospiele im Ruhrgebiet
Falkenheim / Akademiestraße 69 / 44789 Bochum
17.2.2018 / 11-16 Uhr
Eintritt: 6 Euro

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.52: Retrobörsenoverkill

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Am kommenden Sonntag bin ich zum ersten mal mit einem Stand bei der düsseldorfer Pixelbörse im Zakk vertreten. Da ich schon länger nicht mehr auf einer Börse verkauft habe, hat sich bei mir schon einiges angesammelt und ich freue mich auf das Event.

Meine erste Börse dieser Art habe ich um das Jahr 2000 herum in Berlin besucht, wann und wo genau das war, kann ich leider nicht mehr genau eingrenzen. Nachdem ich mich dann ein paar Jahre weniger um Videospiele gekümmert habe, folgte der nächste Besuch einer solchen Veranstaltung erst 2008 im Falkenheim in Bochum auf der einfach benannten Retrobörse.

In den Folgejahren habe ich kaum eine Börse im Ruhrgebiet der Veranstalter verpasst und würde mich als großen Fan der Eventreihe bezeichnen. Der Retrohype kannte in der letzten Dekade keine Gnade und holte so ziemlich jedes Lieschen Müller und ihren Cousin Moritz Musterzock ab. Der Bedarf an alten Spielen stieg, keine Marios und Zeldas waren mehr vor den frisch geschlüpften Retrofans sicher. Viele Veranstaltungen, Magazine und Webseiten befeuerten das Thema und so kennt der Markt sicher auch die nächsten Jahre kaum Grenzen. Ich selber freue mich über das gestiegene Interesse an alten Spielen und vor allem die damit verbundene Akzeptanz in der Gesellschaft, sich mit dem Elektroschrott als Hobby zu befassen.

Auch die Retrobörsencrew hat in den letzten Jahren ordentlich expandiert und den Veranstaltungstakt stark erhöht. Einige der Börsen haben nur wenige Male stattgefunden, vor allem die beiden Börsen im Ruhrgebiet sind aber echte Publikumsmagnete – NRW ist einfach ein guter Standort für das ehemalige Nischenthema. Auch andere Veranstalter sind in den letzten Jahren auf den Zug aufgesprungen, haben das Börsenkonzept (sonderlich ausgefeilt ist es nicht, ich weiß) häufig kopiert und ein paar wenige Veranstaltungen am Markt etabliert. Auch ich kann mich nicht ganz davon freimachen und habe mit den Konsolenkindern mehrfach in der Vergangenheit kleine Tauschbörsen organisiert, bei denen wir allerdings weder Standmiete noch Eintritt verlangt und eher den Austausch und das Treffen Gleichgesinnter in den Vordergrund gestellt haben.

Ich muss allerdings sagen, dass mich die vielen und ständig stattfindenden Börsen so langsam etwas anöden. Das Konzept wird in jedem Kuhkaff von Trittbrettfahrern adaptiert, selten um innovative eigene Elemente ergänzt und oft verschwinden die Veranstaltungen schnell wieder, wenn die Organisatoren das Interesse an der Thematik verloren oder nicht genug Umsatz generiert haben. Sicher haben all die Veranstaltungen ihre Daseinsberechtigung und Fans, mich persönlich holt das Thema in der Masse aber inzwischen leider kaum mehr ab… Um am Sonntag selber mal wieder auf so einer kopierten Börse zu verkaufen, reicht meine Motivation aber noch und ich freue mich auf ein paar bekannte Gesichter!

PS: Schade, dass sich die Betreiber der Retrobörse den Namen damals offenbar nicht haben schützen lassen, der Begriff ist heuer ein eigenständiges Synonym wie Tempo für Taschentücher. 😉

Retro Handheld Convention in Köln