Zu Besuch im Oldenburger Computer Museum

Museen sind ein wichtiger Bestandtteil kulturellen Lebens in unserer vermeintlich zivilisierten Welt. In manchen Museen hängen Pferde an der Wand, in anderen stehen blasse Oberkörper im Weg herum. Im Oldenburger Computer Museum stehen, sicherlich zur Überraschung vieler, elektronische Rechenmaschinen auf Schreibtischen und sollen dem Besucher Elektronikgeschichte und Softwarekultur näher bringen.

Kürzlich feierte eben jenes Computermuseum in der kleinen Großstadt Oldenburg seinen zehnten Geburtstag und hat sich von Organisatoren und Gästen aus der ganzen Republik hochleben lassen. In diesem Rahmen habe auch ich den Räumlichkeiten in Niedersachsen zum ersten mal einen Besuch abgestattet und mich im feuchtfröhlichen Geburtstagsstrudel treiben lassen.


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PIXELKITSCH RETROFLASH 185: Binarium

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

In den letzten Monaten hatte es sich schon angekündigt, das Computerspielemuseum in Berlin bekommt innerdeutsche Konkurrenz im Sektor der Archivierung und Zurschaustellung von Video- und Computerspielen.

Mit dem Binarium in Dortmund hat jetzt also eine private Sammlung seine Pforten geöffnet, die um die Gunst der zockenden Nordrhein-Westfalen buhlen möchte. Da wir in NRW ja bereits einiges zum Thema Retrogaming geboten bekommen, ist das sicher kein schlechtes Geschäftsmodell im Westen der Republik. Im Video von Dengeki Gamer scheint die Ausstellung zwar gut gefüllt mit interessanten Exponaten, aber die Aufbereitung wirkt auf den ersten Blick ein wenig lieblos. Ich bin gespannt, wie sich die Einrichtung entwickeln wird und werde mir die Ausstellung über kurz oder lang sicher auch einmal anschauen.

Computerspielmuseum Berlin

Vergangenes Wochenende bin ich in der bundesdeutschen Hauptstadt gewesen und habe dabei auch dem Computerspielemuseum einen kleinen Besuch abgestattet. Das letzte mal habe ich das Museum vor mehr als 15 Jahren gesehen und habe mich nun an den „neuen“ Räumlichkeiten erfreut. Geboten werden nicht mehr wie damals auf profanen Holztischen zwei Dutzend anspielbare Konsolen, sondern vor allem Infotafeln, Gerätschaften hinter Acrylglas und Videos zum Thema. Natürlich darf aber auch immer noch ausgiebig gezockt werden und so gehörte vor allem die kleine Spielhalle mit stimmungsvoller Beleuchtung und der pervertierte PONG-Automat Painstation zu meinen Highlights der Berliner Institution – einen Bluterguss von Peitschenhieben auf die Hand gab es inklusive. Anbei findet Ihr ein paar Impressionen des Computerspielmuseums, wer in der Hauptstadt verweilt und sich auch nur ansatzweise für das Thema begeistern kann, sollte mal einen Blick riskieren!

Computerspielmuseum