Fünf Freunde #39: Spaten und Controller

In Der Rubrik Fünf Freunde werden an dieser Stelle zukünfitg zu verschiedenen Themen jeweils fünf Spiele vorgestellt. Thematisch sortiert bringe ich euch hier hin und wieder fünf Empfehlungen, die euren Alltag verschönern oder verändern sollen.

5-Freunde-Emblem

Fünf Freunde: Spaten und Controller
Bei dem gnadenlose Wetter kann es in der Sonne schnell zu heißt werden. Da hilft eine Abkühlung im Wasser nur kurzzeitig, emepfehlenswerter ist hier ein Leben in völliger Dunkelheit unter der Erde. Wer keine Lust hat, im echten Leben den Spaten zu schwingen, kann mit diesen fünf Titeln Quartier bei Wurm und Maulwurf beziehen.

Dig Dug – Arcade, Atari VCS 2600 & diverse
Bei Dig Dug aus dem Jahr 1982 drückt uns Namco die Luftpumpe in die Hand, um tief unter der Erde Drachen und tomatenähnliche Kreaturen aufzupumpen und in die Hölle zu schicken – der Weg ist von da unten ja nicht mehr sonderlich weit bis zu Luzifer. Am Automaten macht das Spiel immer noch am meisten Spaß, aber auch in den Heimumsetzungen ist der Klassiker alles andere als unterirdisch!

Digger T. Rock: Legend of the Lost City – NES
Eine der frühen Arbeiten der britischen Spieleschmiede Rare ist Digger T. Rock: Legend of the Lost City aus dem Jahr 1990. Mit einer Schaufeln erwehren wir uns zahlreicher Gegner und erkunden die recht umfangreichen Höhlensysteme. Wer hätte gedacht, dass in einem NES so viele Steine rumliegen…?

Boulder Dash – Atari 400/800 und diverse
Vom Atari-Heimcomputer ausgehend verseuchte Boulder Dash Diskettenlaufwerke und Kassettendecks weltweit und sorgte für einen echten Diamantenwahn in den Kinderzimmern. Mit Hauptfigur Rockford untertunneln wird das Erdreich, weichen Geröll aus und laben uns an den Reichtümern der enormen Edelsteinminen.

Mr. Driller – Arcade, Dreamcast
Ursprünglich hatte Namco Mr. Driller als dritten Teil des Dig Dug-Franchises geplant, dem Bohrerbub aber dann doch einen eigenen Titel verpasst. Gefühlt endlos bohren wir uns bei diesem Arcadetitel unter die Erde, tüfteln den besten Weg durch die bunten Steine aus und schlagen uns mit andauernder Luftknappheit herum. Ein treibender und herrlich bunter Buddler, der auch an der Konsole eine gute Figur macht.

Lemmings – PC, Amiga & diverse
Die suizidalen Rudeltiere von Psygnosis haben seit 1991 auf Heimcomputern und Konsolen millionenfach ins Gras gebissen und auch mich mit ihrem stumpfen Herdentrieb bestens unterhalten. Unter den Basisfähigkeiten war das Buddeln immer eine der wichtigsten und schon im ersten Level Let´s dig wurde klar wohin die Reise für die Nager geht – nach unten!

Dig Dug Illustration

Happy Birthday: Atari VCS 2600

Heute vor 40 Jahren erblickte das Atari VCS 2600 das Licht der verspielten und damals noch meist holzvertäfelten Elektronikwelt. Der Nordamerikanische Videospielmarkt wurde am 11.9.1977 mit dem Urgestein des modernen Videospiels bedacht, die Europäer kamen ein Jahr später in den Genuss und in Japan erschien die Konsole sogar erst 1983 unter dem Namen Atari 2800.

Auch wenn Atari mit dem Atai VCS 2600 nicht die erste Konsole mit auswechselbaren Cartridges veröffentlichte, konnte doch keine andere Firma zuvor so viele Menschen mit Videospielen erreichen. Ich habe das VCS 2600 erst recht spät entdeckt, die ersten Jahre konnte ich wegen der Übermacht von Commodore, SEGA und Nintendo in meinem Leben nicht viel mit den oft sehr reduzierten Spielen anfangen. Heute bin ich ein großer Fan der Konsole und gratuliere Atari (oder der Firma, die es mal war) ganz herzlich zum Geburtstag Ihres inzwischen echt alten Kindes und bedanke mich für die Möglichkeit, tolle Spiele wie Q*BERT, Pitfall, Solaris, Dig Dug oder Yars Revenge zu Hause zocken zu können und dass ich die Games nicht mit dem unsäglichen CX40-Stick, sondern mit meinem Mega Drive Controller zocken kann!

Atari Stick

 

Unnützes Videospielwissen vol.61

Es gibt Dinge, die braucht man nicht zu wissen, schaden aber auch nicht, wenn man sie mit sich rumträgt. An dieser Stelle gibt es jetzt immer wieder mal Videospielwissen, das niemand braucht!

FAKT-EMBLEM

Im Rahmen meines kleinen Reviews zum Arcade-Klassiker Dig Dug von Namco bin ich noch über ein paar nette, kleine Fakten gestolpert. Während der Held des Buddelspiels bei uns den Namen des Spiels trägt, heißt der kleine Kerl im japanischen Mutterland Taizo Hori, was an das Wortspiel „Horitai zo“ angelegt ist und übersetzt soviel bedeutet wie „ich will graben“. Apropos Mutterland, als von ihm geschiedene Ex-Ehefrau des Schaufelschwingers wird Toby „Kissy“ Masuyo, die Heldin aus dem Ballerplattformer Baraduke von Namco ausgegeben, der eine gute Vorlage für die Metroid-Serie gewesen sein könnte. Um die Sache noch verworrener zu machen, ist die Hauptfigur Susumi Hori aus dem Bohrer-Puzzle Mr.Driller der Sohn des guten Dig Dug und der ballernden Kissy, die zusammen noch zwei weitere Kinder haben und allesamt Ihr verspieltes Leben in dunklen Höhlen fristen. Welch verwirrendes Familienglück!

Dig Dug Illustration

DIG DUG / PIXELQUICKIE vol.12

In der Rubrik Pixelquickies gibt es ab sofort in unregelmäßigen Abständen kleine Spiele- tipps für verschiedene Plattformen zu schmalem Kurs.

Schaufel und Luftpumpe, das sind nicht gerade die klassischen Werkzeuge für standhafte Helden in Videospielen. Im Arcade-Klassiker Dig Dug von Namco aus dem Jahre 1982 sind jedoch genau dies die Utensilien mit denen Ihr euch der munteren Gegnerschar erwehren müsst. Auch auf dem heimischen TV konnte so rudimentär bewaffnet auf Punktejagd gegangen werden, neben Umsetzungen für das NES und die meisten Heimcomputer gab es auch eine Version für das Atari VCS 2600. Ob diese Fassung etwas taugt oder ob sie doch besser verbuddelt gehört, erfahrt Ihr hier im kompletten Review und Video!

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