Mickey Mouse für den Game Gear / Zack Bleep Bumm #4

In der Rubrik Zack Bleep Bumm widmet sich PIXELKITSCH den spielgewordenen Comics und Cartoons auf unterschiedlichen retroaktiven Konsolen und Handhelds!

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Nicht nur Comcicfreundinnen und Freunden ist sie bekannt, die berühmteste Maus der Welt. Diese hört natürlich nicht auf den Namen Stuart oder Feivel, sondern Mickey und ist wohl der einzige Nager, der sich mit dem gelben Hund Pluto ein eigenes Haustier hält.

Kreiert wurde der Comicnager von Ub Iwerks und Walt Disney im Jahr 1928 und erhielt seinen ersten großen Auftritt im Zeichentrickklassiker Steamboat Willie. In den Folgejahren avancierte die Maus zum erfolgreichsten Produkt des Disney-Imperiums, generierte Millionenumsätze für dessen Gründer Walt und ist bis heute eine wertvolle Marke mit einem vermutlich höheren Bekanntheitsgrad als Coca Cola, Facebook oder Donald Trump. Neben zahllosen Zeichentrick-Kurzfilmen durfte Mickey Mouse auch im Kinofilm Fantasia und natürlich vielen Comcireihen auf der ganzen Welt in Erscheinung treten. Auch wenn ich immer eher ein Fan von Goofy und Donald Duck gewesen bin, dürfte die Beliebtheit des Handschuh tragenden Nagers noch wesentlich höher sein, als die seiner tierischen Kollegen.

Die Marke Mickey Mouse wurde auch durch die diversen ab 1955 eröffneten Disneyparks auf der ganzen Welt weiter verbreitet und viele Prominente im Dies- und Jenseits sind Anhänger der Maus, die Ihre rote Hose gerne weit über den Bauchnabel hochzieht. Neben den obligatorischen Comics und Filmen darf die Maus natürlich auch auf ungezählten Merchandise-Artikeln wie Uhren, Krawattennadeln, Füllfederhaltern und Schnabeltassen ihr Grinsen zum Besten geben. Natürlich waren auch Videospiele ab Beginn der achtziger Jahre ebenfalls ein lukrativer Markt für die Vebreitung des besten Pferdes im Stalle Disney. Ganz besonders hervorzuheben ist hier die Illusion-Reihe von SEGA, die in drei Episoden auch auf dem Game Gear erschien und dort noch um den Titel Mickey´s Ultimate Challenge ergänzt wurde.

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Der Monat in Spielen: April 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

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Der Monat April 2017 ist Geschichte und brachte neben eher wechselhaftem Daddelwetter auch eine gute Handvoll Spiele in meine Zockfreizeit.

Den Anfang machte wie schon im Review erwähnt, das großartige Bucky O Hare auf dem NES. Den vorbildlichen Lizenzplattformer habe ich nur mit Savestates beenden können, dennoch hat mir der Titel sehr viel Freude bereitet. Ebenfalls auf einem Nintendo-Gerät habe ich Kirby und der Regenbogenpinsel angezockt. Der WiiU-Titel sieht wirklich blendend aus und macht mit einfachem Levelaufbau und netten Ideen aus der Bonbon-Tüte durchaus Spaß. Das Spiel hatte ich nur geliehen, irgendwann werde ich das Spiel eventuell auch mal zu Ende zocken – dürfte nicht sonderlich schwer werden. Die letzte Nintendo-Konsole die ich angefasst habe, war der GBA, auf dem ich Froggers Adventure 2 gezockt habe. Der späte Nachfolger zum Arcade-Original ist ein netter Puzzle-Plattformer und wesentlich schwerer als es der kindlich aufgemachte Hüpfer auf den ersten Blick vermuten lassen würde. Für wenige Euro ist der Konami-Titel durchaus einen Blick wert, auch wenn Puristen den echt überflüssigen Storyfetzen wohl nicht viel abgewinnen können.

Den Monatsabschluss gab es auf Saturn und Playstation 1 mit Raserei und Ballerfreuden. Aus nostalgischen Gründen musste das SEGA Ages vol.1-Bundle für den Saturn in die Konsole wandern. Hier habe ich mich vor allem an Space Harrier ergötzt, auch wenn mir die Pal-Fassung nicht so vorkam, als wäre sie an unsere 50Hz angepasst worden. Trotzdem ein wahrlich unkaputtbar gutes Spiel, auch in dieser Collection. Auf der PS1 habe ich auf einer Multiplayerparty zunächst Micro Maniacs aus dem Hause Codemasters angezockt. Der spirituelle Nachfolger der Micro Machines Reihe hat leider weit weniger Charme als die Vorlage und machte im schnellen Testlauf nur wenig Spaß. Auf Anhieb konnte jedoch wie üblich Micro Machines V3 zünden. Der Achtspielerwahnsinn sieht trotz Polygonoptik noch immer recht gut aus und macht mit seinem einfachen Spielprinzip vor allem gute Laune.

Den kompletten Monat über hat mich zu meiner Schande ein Casualgame auf dem Smartphone begleitet. Bei Tsum Tsum müssen verniedlichte (ja, es geht noch niedlicher) Disneyfiguren zu Ketten verbunden und dann aufgelöst werden. Das Spiel ist ebenso simpel wie süchtig machend und bereitet mir leider auch ohne Micropayments große Freude – mal schauen, wann ich davon wieder loskomme!?

PIXELKITSCH April 2017

The Lucky Dime Caper starring Donald Duck / Zack Bleep Bumm #1

In der Rubrik Zack Bleep Bumm widmet sich PIXELKITSCH den spielgewordenen Comics und Cartoons auf unterschiedlichen retroaktiven Konsolen und Handhelds!

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Donald Duck erblickte das Licht der Welt im Jahr 1934 im Cartoon Silly Symphony The Wise Little Hen unter der Regie von Wilfred Jackson und sollte Gerüchten zufolge eine Ergänzung zu Mickey Mouse sein, der seinem Schöpfer Walt Disney zu populär wurde. In der Folge durfte sich der Erpel immer wieder in Zeichentrickfilmen und Comics seinen Wutausbrüchen hingeben und erfreut sich bis heute einer großen Beliebtheit. In den Achtzigern und Neunzigern bekam der Enterich zudem eine Vielzahl an Videospielumsetzungen auf den Bürzel geschneidert und auch SEGA-Systeme wurden natürlich nicht verschont.

Auf Game Gear und Master System erschien 1991 The Lucky Dime Caper starring Donald Duck, welches vom SEGA-Team AM7 exklusiv für die beiden Achtbitter entwickelt wurde. Gundel Gaukelei, die im englischen Original Magica de Spell heißt, hat Onkel Dagoberts Kreuzer Nummer eins geklaut und eure Neffen Tick, Trick und Track entführt. Da Donald ohnehin arbeitslos ist und er unter der Fuchtel seines geizigen Onkels steht, macht er sich auf den Weg, die glückbringende Münze und seine Neffen zurück nach Entenhausen zu bringen. Wie es der programmierte Zufall so will, schlüpft Ihr nicht aus dem Ei, sondern in die Rolle der vom Pech verfolgten Ente mit Vorliebe für Matrosenhüte.

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ZACK BLEEP BUMM – Bald in Ihrem heimischen Internet

In Bälde geht bei PIXELKITSCH mal wieder ein neues, kompaktes Videoformat an den Start. Unter dem lautmalerischen Titel ZACK BLEEP BUMM schaue ich mir in unregelmäßigem Abstand Versoftungen von Comic- und Cartoonlizenzen an. Auf bestimmte gezeichnete Figuren bin ich dabei nicht abonniert, egal aus welchem Franchise die Versoftung kommt bin ich erst einmal offen für alles Cartoonesque. Da ich mit Sicherheit einige Standarts wie Disney-Spiele, Asterix-Versoftungen oder Bugs Bunny-Kram durchnudeln werde, freue ich mich auch über eure Tipps von Comicumsetzungen, die ich eventuell noch nicht auf dem Schirm habe.

Also, welche Comic-Umsetzung sollte ich mir mal etwas näher anschauen? In erster Linise sind Tipps für alle Systeme von vier bis sechzehn Bit gern gesehen. Nicht alle Vorschläge können Berücksichtigung finden, aber ich bin für alle Empfehlungen offen! 🙂

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Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.32: Star Wars (keine Spoiler)

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Mit einigen Wochen verspätet habe nun auch ich mich in die (schlecht besuchte nachmittägliche) Kinovorstellung der siebten Episode von Krieg der Sterne gewagt. Abgesehen davon, dass ich persönlich ihn einfach mal als Teil vier ansehe, weil ich die Episoden eins bis drei immer gerne verdränge, hatte ich mich sehr gefreut, dass es nach dem Lizenzmonsterkauf durch Disney nun weiter ging mit der Serie. Bei Bekanntgabe des Deals zwischen dem Mauskonzern und George Lucas war ich sehr skeptisch, was aus der Marke werden würde, aber Lucas selbst war ja schon immer ein echter MarketingRancor. Was nicht bei drei im Ewokbaumhaus war, wurde mit Star Wars gelabelt und diese Tradition führte auch Disney natürlich gewissenhaft fort. Egal ob Feuchttücher, Joghurt oder Schlüsselanhänger, in den letzten Monaten wurde man wieder bombardiert mit Marketingschrott. Auf den Film selber habe ich mich aber dennoch gefreut und bin mit keinen all zu hohen Erwartungen ins Kino gegangen. Auch wenn ihn alle außer mir schon früher gesehen haben dürften, werde ich nichts spoilern. Meine Erwartungen an den Film lassen sich leicht mit drei Worten beschreiben: Action, Szenenbild, Bombast – Viel mehr wollte ich garnicht sehen. Ich bekam geballte Action zu Land und in der Luft, nett inszenierte Lichtschwertkämpfe und wirklich schön gemachte Kostüme. Obendrauf wirklich tolle Kulissen und selbst die computergenerierten Hintergünde sahen zum ersten mal seit Relaunch der Reihe nicht übermäßig aufgesetzt und montiert aus. Der Film als solcher hat sich für mich einfach sehr gut angefühlt. Die Geschichte wurde, wenn auch sehr vorhersehbar, packend erzählt und fortgeführt, lieb gewonnene Charaktere ohne viel Drama in den Film zurückgeholt und zum Teil auch in die verdiente Sternenrente geschickt.

Mein Fazit: Ich habe ein bombastisches Popcornkino ohne Revolution erwartet und ich bekam einen liebevoll gemachtes Sci-Fi-Potpourri mit vielen bekannten Gesichtern, einigen witzigen neuen Charakteren und nicht mehr Klamauk als bereits die Ur-Trilogie in meiner Kindheit bot. Ich bin zufrieden, freue mich über das gelungene Erwachen der Macht und freue mich einfach mal auf Teil acht, vielleicht aber nicht zu sehr, sonst werde ich das nächste mal womöglich enttäuscht! 😉