SEGA Mega Drive – Liebeserklärung vol.8

Unnütze Hardware ist hin und wieder schön und gut. Am liebsten nutze aber auch ich die wirklich schönen Dinge der Videospielwelt. Deshalb stelle ich euch in der PIXELKITSCH Liebeserklärung hin und wieder Hard- oder Software vor, die mir wirklich ans Herz gewachsen ist.

Herz Emblem

Mein liebes Mega Drive,

am 29. Oktober 1988 erblicktest du im Land der aufgehenden Sonne das Licht der videoverspielten Welt und hast auch uns Europäer zwei Jahre später mit deinem schwarzen Gehäuse beglückt. Zum ersten mal sahen wir uns bei Woolworth auf der Wilmersdorfer Straße in Berlin, wo du den mäßigen Tetris-Klon BlockOut zum Besten geben musstest. Als Nachfolger zum vor allem in Europa und Brasilien erfolgreichen Master System und in Konkurenz zum NES und der PC Engine hattest du es nicht ganz leicht als neumodisches 16 Bit-Heimvideospielsystem. Dein Herzschlag wurde bestimmt vom MC 68000 und deine Stimme bekam seinen wundervollen Klang vom druckvollen Yamaha YM 2612. Deine Nähe zum Master System manifestierte sich mit der sekundären Nutzung des Zilog Z80 und ermöglichte es uns Spielern, per Adapter auch die umfangreiche Softwarebibliothek deines Urahns mit dir zusammen zu nutzen.


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Fünf Freunde #32: Spielspaß unter dem Meer

In Der Rubrik Fünf Freunde werden an dieser Stelle zukünfitg zu verschiedenen Themen jeweils fünf Spiele vorgestellt. Thematisch sortiert bringe ich euch hier hin und wieder fünf Empfehlungen, die euren Alltag verschönern oder verändern sollen.

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Fünf Freunde: Spielspaß unter dem Meer
Die meisten Spiele sind thematisch eher an Land verortet, dabei bietet doch auch das nasse Element ein großartiges Setting, interessante Kreaturen und unendeckte Absurditäten. Ein paar Games mit fischen, nassen, flutschigen und flossigen Geschöpfen gibt es aber doch, deshalb hier meine fünf Empfehlungen für Spielspaß mit Meerestieren.

James Pond / Multiformat
Meinen ersten Kontakt mit dem hüpfenden Fisch-Agenten James Pond hatte ich auf dem Amiga 500. Auch wenn der Plattformer aus Großbritannien nicht mit Klassiker wie Mario oder Sonic mithalten konnte, hatte das Spiel trotzdem seinen eigenen Charme mit knallbunter Optik, netten Gimmicks und manierlichem Leveldesign. Der zweite Teil ist bis heute mein Favorit und sollte in keiner Sammlung fehlen.

Feeding Frenzy / XBOX 360
Ja, es ist als Casualtitel verschrien und sonderlich anspruchsvoll ist die Fressorgie mit Namen Feeding Frenzy auch nicht. Seltsamer Weise hat mich das Spiel dennoch einige Zeit mit seiner einfachen Grundidess an den Controller fesseln können. Die Präsentation ist unspektakulär, die Steuerung simpel und die Idee des kontinuierlichen Fressens wenig einfallsreich, trotzdem darf das Spiel mal hin und wieder für eine flotte Runde in die Konsole.

Ecco the Dolphin / Game Gear, Mega Drive, Master System
Der Delfin Ecco und ich werden wohl keinen großen Freunde mehr in diesem Leben. Zwar gilt das Unterwasserabenteuer als SEGA-Klassiker, aber so wirklich warm bin ich mit dem Spiel nie geworden. Dennoch passt der Titel hier wunderbar in die Liste und weiß mit toller Meeresatmosphäre durchaus zu begeistern.

Fish Dude / Game Boy
Auch in Fish Dude müsst Ihr genau wie bei Feeding Frenzy kleinere Fische futtern, euer Wachstum vorantreiben und aufpassen, nicht selber von größeren Kiemenatmern gefressen zu werden. Ebenfalls ein sehr simples Spielchen, das aber wunderbar auf Nintendos tragbaren Spaßspender passt und ideal für Gelegenheitspieler ist.

Seaman / Dreamcast
Bis heute steht der Seemensch auf meiner Einkaufsliste, irgendwann muss das seltsame Spiel noch in meine Sammlung wandern. In Tamagotchi-Manier zieht Ihr eine Fischkreatur mit Menschengesicht groß und begleitet den depressiven Quatschkopf per Mikrofon durch sein Leben und das seiner Nachfahren.

Oceangames