Der Monat in Spielen: April 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Monat April 2017 ist Geschichte und brachte neben eher wechselhaftem Daddelwetter auch eine gute Handvoll Spiele in meine Zockfreizeit.

Den Anfang machte wie schon im Review erwähnt, das großartige Bucky O Hare auf dem NES. Den vorbildlichen Lizenzplattformer habe ich nur mit Savestates beenden können, dennoch hat mir der Titel sehr viel Freude bereitet. Ebenfalls auf einem Nintendo-Gerät habe ich Kirby und der Regenbogenpinsel angezockt. Der WiiU-Titel sieht wirklich blendend aus und macht mit einfachem Levelaufbau und netten Ideen aus der Bonbon-Tüte durchaus Spaß. Das Spiel hatte ich nur geliehen, irgendwann werde ich das Spiel eventuell auch mal zu Ende zocken – dürfte nicht sonderlich schwer werden. Die letzte Nintendo-Konsole die ich angefasst habe, war der GBA, auf dem ich Froggers Adventure 2 gezockt habe. Der späte Nachfolger zum Arcade-Original ist ein netter Puzzle-Plattformer und wesentlich schwerer als es der kindlich aufgemachte Hüpfer auf den ersten Blick vermuten lassen würde. Für wenige Euro ist der Konami-Titel durchaus einen Blick wert, auch wenn Puristen den echt überflüssigen Storyfetzen wohl nicht viel abgewinnen können.

Den Monatsabschluss gab es auf Saturn und Playstation 1 mit Raserei und Ballerfreuden. Aus nostalgischen Gründen musste das SEGA Ages vol.1-Bundle für den Saturn in die Konsole wandern. Hier habe ich mich vor allem an Space Harrier ergötzt, auch wenn mir die Pal-Fassung nicht so vorkam, als wäre sie an unsere 50Hz angepasst worden. Trotzdem ein wahrlich unkaputtbar gutes Spiel, auch in dieser Collection. Auf der PS1 habe ich auf einer Multiplayerparty zunächst Micro Maniacs aus dem Hause Codemasters angezockt. Der spirituelle Nachfolger der Micro Machines Reihe hat leider weit weniger Charme als die Vorlage und machte im schnellen Testlauf nur wenig Spaß. Auf Anhieb konnte jedoch wie üblich Micro Machines V3 zünden. Der Achtspielerwahnsinn sieht trotz Polygonoptik noch immer recht gut aus und macht mit seinem einfachen Spielprinzip vor allem gute Laune.

Den kompletten Monat über hat mich zu meiner Schande ein Casualgame auf dem Smartphone begleitet. Bei Tsum Tsum müssen verniedlichte (ja, es geht noch niedlicher) Disneyfiguren zu Ketten verbunden und dann aufgelöst werden. Das Spiel ist ebenso simpel wie süchtig machend und bereitet mir leider auch ohne Micropayments große Freude – mal schauen, wann ich davon wieder loskomme!?

PIXELKITSCH April 2017

Happy Birthday: Frogger

Kurz vor Ablauf des Jahres 2016 gilt es noch einem fantastischen Aracde-Klassiker zu huldigen der bereits am fünften Juni seinen 35ten Geburtstag feiern konnte. Frogger wurde von Konami entwickelt und kam 1981 durch SEGA in die weltweiten Spielhallen.

In den Folgejahren schaffte es der hüpfende Vierbeiner auch auf zahlreiche Heimkonsolen und Computer und wurde dutzendfach kopiert. Das simple Spielprinzip des Straße-Überquerens erfreute sich zum Beispiel am Atari VCS 2600 im heimischen Wohnzimmer der gleichen Beliebtheit wie in der Spielhalle. In den letzten zwanzig Jahren wurde immer wieder versucht, der Lizenz auf verschiedenen Konsolen neues Leben einzuhauchen, an die simple Brillanz des Originals konnten die Aufgüsse jedoch nie anschließen.

Herzlichen Glückwunsch zum fünfundreißigsten Geburtstag Frogger!

Frogger PIXELKITSCH

AMIDAR / PIXELQUICKIE vol.24

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Schon seit vielen Jahren hatte ich mit dem Kauf von Amidar geliebäugelt. Nicht, weil ich sonderlich viel Gutes vom Spiel gehört hätte (eigentlich hört man von dem Spiel ohnehin nie irgendwas), sondern weil ich das Artwork der tollen silberfarbenen Parker-Verpackung unfassbar gut fand. Das Artwork changiert zwischen grausam hässlich und herrlich fantasievoll und lebt von seinem plakativen Comicstil. Für gerade einmal fünf Euro habe ich auf der letzte Retrobörse endlich die Lücke in meinem Regal mit dem Titel füllen können. Im Video und kurzen Review schaue ich mir nun an, ob das Spiel meine – eigentlich recht geringen – Erwartungen erfüllen konnte und ob das Spiel mehr bietet als nur ein seltsames Artwork!

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Der Monat in Spielen: Januar 2015

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Jahresbeginn stand bei mir in erster Linie im Zeichen des Game Boys. Nach einigen Wochen habe ich endlich Mystic Quest beendet und bin zwar nicht restlos vom Spiel begeistert, aber doch sehr angetan. Während mich die Kopffüßleroptik sehr anspricht und die Welten weitgehend abwechslungsreich sind, hat mich das umständliche Wechseln von Waffen regelmäßig genervt. Dennoch bleibt der Titel eine bedenkenlose Empfehlung für Adventure-Freunde und DMG-Besitzer. Zudem habe ich ein paar Runden Lock´n Chase in der portablen Umsetzung gezockt. Der Pac Man-Klon von Data East ist zwar wenig innovativ, sieht mit knuffigen Zwischensequenzen aber niedlich aus und spielt sich angenehm unkompliziert. Zudem durfte auch der Saturn mal wieder seinen Dienst verrichten und so habe ich mir das hübsch präsentierte Jurassic Park – Lost World ein wenig angeschaut. Im Actionplattformer hüpft Ihr durch dreidimensional gestaltete aber spielerisch klassische 2D-Level und erwehrt euch der feindlich gesinnten Dino-Brut. Die Animationen und Dinosaurier-Modelle sind schön gemacht und die Soundkulisse bis auf seltsame Hundelaute bei manchen Sauriern überraschend gut arrangiert. Zudem habe ich zum ersten Mal SEGA Touring Car in die Planetenkonsole eingelegt und muss leider sagen, dass ich die Demo von damals besser in Erinnerung hatte. Die Grafik ist zwar schnell, aber leider sehr unsauber und die Framerate an manchen Stellen arg instabil. Dennoch habe ich einige Runden gedreht und Spaß dran gehabt, da es aber viele besser Alternativen zu dem Titel gibt, wird der Racer wohl zukünftig im Archiv bleiben. Zum Monatsende habe ich dann versucht, Frogger auf dem Atari 2600 etwas länger zu zocken. Ich habe die Arcade-Platine lange nicht mehr angeschlossen, kann mich aber nicht erinnern, dass es im Original auch so gewesen ist, dass die aktuelle Ebene auf der man sich befindet ausgeblendet wird!? Frogger hüpft also auf Baumstämme, die plötzlich verschwinden und Blätter, die unsichtbar werden. So macht das Spiel keinen Spaß und wird dem eigentlich knuffigen Konzept nicht gerecht.

Spielemonat Januar 2015

Mystic Quest

1981 – ein gutes Jahr

Heute vor 32 Jahren erblickte ich das Licht der Welt und auch einige echte Videospielhighlights erschienen im Jahre 1981. Titel wie zum Beispiel Galaga oder Frogger sind bis heute großartige Spiele und werden in der zweiteiligen Videodoku von diversen amerikanischen Youtube-Größen sehr lebendig kommentiert. Also taucht ab in eine Welt mit kleinen Bits, grober Grafik und fantastischen innovativen Spielideen!