Der Monat in Spielen: Januar 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der erste Monat des jungen Jahres 2017 ist durchgespielt und der Januar vom Kalender gerissen. Gezockt wurde im Hause PIXELKITSCH vor allem an der Wii U, die vor einigen Wochen hier Einzug hielt.

Nach längerer Serienabstinenz konnte mich mit Mario Kart 8 endlich wieder ein Ableger der klassischen Kartsause an eine Nintendo-Konsole fesseln. Das Spielgefühl ist gut, der Umfang durchaus ordentlich und die bunte Optik macht Laune auf den Multiplayermodus, den ich bislang noch nicht getestet habe. Ebenfalls bunt und Spaß bringend hat sich der Baukasten Super Mario Maker präsentiert. Die Aufmachung ist aus meiner Sicht mehr als ansprechend und alles fühlt sich vertraut und zugleich frisch genug an, um immer mal wieder eine Runde zocken zu wollen. Natürlich sind unter den zahllosen downloadbaren Stages auch sehr viele Graupen, insgesamt gefällt mir das Paket aber sehr gut. Weniger gut hat mit auf der Wii U bislang Game and Wario gefallen. Hiermit hatte ich zwar mehr Freude als damals mit dem Ableger auf dem Nintendo DS, aber trotzdem wollte der Funke einfach nicht überspringen. Abgesehen von ein paar wirklich pfiffigen Ausnahmen wollten die Minispiele mangels doofer Ideen bei mir nicht zünden. Immerhin hat mir das Spiel Appetit auf den GBA-Teil gemacht, den ich nun unbedingt einmal nachholen möchte.

Die größte Enttäuschung jedoch war nicht Wario, sondern ein Archäologe aus dem Lucas-Universum. Indiana Jones auf dem Super Nintendo lockte mich seit zwanzig Jahren mit toller Grafik und fantastischer Inszenierung, enttäuschte nun aber mit schlechtem Leveldesign und zahllosen unfairen Elementen. Das investierte Geld tut hier tatsächlich weh und auch wenn ich die Filme zu meinen Lieblingsstreifen zähle, wird das Spiel wohl nicht in der Sammlung bleiben.

Die größte positive Überraschung fand sich dann aber trotzdem wieder auf einem Nintendosystem ausgerechnet mit einem klassischen SEGA-Titel. Der schlammige Automatenklassiker SEGA Rally war mir als Konvertierung auf dem GBA bis vor ein paar Monaten überhaupt nicht bekannt, ist vor zwei Wochen aber in meine Sammlung gewandert. Auch wenn die Technik nicht fehlerfrei ist und die Grafik oft arg unsauber wirkt macht das Spiel einfach Spaß. Das Gefühl des damals von mir bis zum Erbrechen gezockten Saturnablegers wurde hier fantastisch auf den Game Boy Advance konvertiert. Der Umfang ist anständig, der Sound knackig und die Spielmechanik ebenso eingängig wie motivierend. Defintitiv ein Spiel, dass die von mir stets stark unterschätzte Spielebibliothek des GBA gehörig aufwertet und auch in Zukunft öfter mal in den Modulschacht wandern darf.

PIXELKITSCH Februar 2017

Der Monat in Spielen: Juni 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Juni stand bei mir ganz im Zeichen des gepimpten Game Gears. Mit dem neuen Display macht das Zocken endlich wieder richtig Spaß, auch wenn ich bei ein paar (vornehmlich japanischen) Modulen neuerdings nun oft das Problem hatte, dass die Module nicht erkannt wurden – sehr seltsam. Gedaddelt habe ich hier vor allem Out Run, aus meiner Sicht ein wirklich brauchbarer und perfekt zum Handheld passender Port. Ebenfalls einige Runden habe ich mich mit Galaga 91 auseinander gesetzt, das Ballerspiel macht wirklich Laune wird jedoch recht schnell ein wenig eintönig. Die gegnerischen Sprites sehen dennoch fantastisch aus, das Insektenthema wird einfach nie alt. Wie so oft, durfte auch diesen Monat mal wieder das SEGA Game Pack 4 in 1 in den Schacht wandern, Das einsteigerfreundliche Autorennen und rudimentäre Tennis auf der Cartridge wissen mich irgendwie immer wieder zu begeistern. Den monatlichen Abschluss am Game Gear machte Samurai Spirits, die mobile Umsetzung der Showdown-Reihe, welche auf meinem Handheld zunächste wehement den Betrieb verweigert hat. Als es dann lief war ich recht schnell begeistert, die Prügelei macht trotz der ledigleich zwei vorhanden Tasten wirklich Spaß, auch wenn die Move-Vielfalt natürlich arg eingeschränkt ist.

Zwischendurch wurde bei mir auch an anderen Systemen gezockt, zum Beispiel im Multiplayer an der Playstation. Hier durfte zu Beginn des Monats Street Racer in die Konsole wandern, irgendwie will man das Spiel jedesmal mögen, aber der Funke will heuer bei dem Funracer nicht mehr so überspringen wie vor zwanzig Jahren! Auf dem Game Boy Advance hielt Rampage Puzzle Attack Einzug in meine Bibliothek. Bei dem kleinen Tüftelspiel wurden zwar die Kreaturen aus den Rampage-Spielen übernommen, so richtig bereichern können sie das dröge Spielprinzip der tauschbaren Farbflächen aber nicht. An der Famicom-Front sind diesen Monat zwei Spiele in den Graben gesprungen, den Anfang machte der eher für die Game Boy-Version bekanntere Titel Flipull. Das Tüftelspiel findet sich auf zahlreichen Piratenmodulen der ersten Generation in der Geschichte des Game Boys und macht zumindest ein paar Runden durchaus Laune wenn das Spielprinzip erst einmal verinnerlicht ist. Mehr begeistern konnte mich der letzte Titel für diesen Monat – Super Star Force für das Famicom sieht gut aus, spielt sich flüssig und wird recht schnell arg schwer. Dank der Speicherfunktion am Retron 5 habe ich dem Spiel dennoch etwas abgewinnen können, ohne hätte ich den Controller wohl schon nach spätestens zwanzig wutentbrannt in die Ecke gepfeffert!

PIXELKITSCH Spielemonat Juli 2016

Happy Birthday: Game Boy Advance

Eigentlich bin ich weniger ein Fan des Originalmodells, aber trotzdem möchte ich es nicht versäumen, dem Game Boy Advance zum Geburtstag zu gratulieren. 15 Jahre jung wird der tragbare Farbspender für triste Fahrten zur Arbeit. Am 21ten März 2001 erblickte er das Licht der Welt in seiner Heimat Japan und verkaufte sich danach laut offiziellen Angaben mehr als 80 Millionen mal, seine Revisionen wohl inklusive. Die SP-Variante ist auch mir seit fast zehn Jahren ein treuer Begleiter, musste in seinem Modulslot aber meist die klassischen Game Boy Spiele beherbergen. Das am meisten gezockte GBA-Spiel dürfte bei mir wohl The Legend of Zelda: The Minish Cap gewesen sein, hier habe ich wirklich viele Stunden in Hyrule verplempert um auch wirklich jedes Geheimnis aufzudecken. Also Happy Birthday GBA, du bist ein tolles Handheld, wenn auch nicht mein liebstes – sorry! 😉

Super Mario Bros Tanooki