Kamino von Klirre und Sajuuk

Die Chipszene in Deutschland entwickelt sich stetig weiter und die Releases auch auf physischen Datenträgern nehmen konsequent zu.

Auch auf Tape erscheinen dieser Tage ab und an Chiptune-Alben und erfreuen den analogen Hörer mit bleepigen Sounds. Kamino heißt der aktuelle Nanoloop-Release von Klirre und Sajuuk und wartet mit recht treibenden Beats aus dem Game Boy auf. Das Album ist digital über Bandcamp kostenlos oder gegen Spende erhältlich, für schlappe fünf Euro kann sich der geneigte Hörer den Sound aber auch auf Tape im sehr schön gemachten Gesamtpaket aus hübschem Artwork, blauer Tape-Hülle und Stickern in limitierter Auflage von zwanzig Stück nach Hause holen.

Schaut mal auf Bandcamp bei Klirre und Sajuuk rein, dort gibt es das Album digital und analog zum Chipraven!

EDIT: Ich lese grade, dass das Tape ausverkauft ist, man munkelt aber, dass sich eventuell eine Nachproduktion ergeben könnte, wenn man lange genug nervt und nachfragt… 😉

Kamino Klirre & Sajuuk

UNNÜTZE HARDWARE vol.48: Handy Gear

Nützliche Hardware gibt es ja einige, aber auch unnütze Geräte und Erweiterungen wollen gewürdigt werden. Deswegen gibt es an dieser Stelle immer wieder mal kleine Reviews von Geräten und harten Erweiterungen, die ihre Qualitäten manchmal erst auf den zweiten Blick offenbaren.

HARDWARE-EMBLEM

Joyplus Handy Gear

In der Kategorie Unnütze Hardware befassen wir uns in dieser Ausgabe mit dem unfassbar praktischen Handy Gear des Herstellers joyplus und schauen, was dieses wenig kompakte Gerät in petto hat. Bereits 2011 hatte ich in dieser Kategorie auch schon das Pendant für den Game Boy unter dem Namen Handy Boy vorgestellt und meine Begeisterung kannte schon damals keine Grenzen.

Genau wie sein Pendant für Nintendos tragbaren Spaßbereiter soll auch der/die/das Handy Gear den Hersteller um einige Deutsche Mark reicher und den Spieler um einen Großteil seines Taschengeldes ärmer machen. Ob Plastiktrümmer mehr kann als schwarz zu sein, erfahrt Ihr jetzt im Review.

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Der Monat in Spielen: März 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Monat März 2017 war spielerisch ein ganz hervorragender im Hause PIXELKITSCH. Auf dem Programm standen Überraschunsghits für Playstation eins und zwei, Mega Drive, Game Boy und Dreamcast. Den Anfang machte bei mir das wirklich großartige Rennspiel Pen Pen für die Dreamcast. Diese oft übersehene Perle aus den Frühtagen der kurzlebigen Konsole kombiniert eine tolle Steuerung mit flüßigem Gameplay und schier endlosem Spielspaß. Jederzeit würde ich dieses Highlight allen Mario Kart Teilen vorziehen und mir ist bis heute unbegreiflich, wie die Lügenpresse Fachpresse dieses Spiel dereinst so abwatschen konnte.

Ähnlich grandios ist die Cartoon-Umsetzung Bart vs the Juggernauts für den Nintendo Game Boy gelungen, wenn auch nicht ganz so gut, wie das fantastische Escape from Camp Deadly. In perfekt durchdachten Disziplinen kämpft Ihr euch durch den American Gladiators-Klon und staunt ein ums andere mal über den Einfallsreichtum der kreativen Köpfe bei Qualitätsgarant Acclaim. Ebenfalls von Acclaim ist das häufig unterschätzte aber nicht minder beeindruckende Rise of the Robots. Diese Prügelperle macht auf dem Mega Drive eine ebenso gute Figur wie Pit Fighter auf dem Master System und begeistert mit eingängiger Steuerung und schier endloser Move-Palette bei den zahllosen wählbaren Kampfrobotern.

Den spielerischen Ausklang fand der Monat März bei mir an den ersten zwei Sony-Konsolen, genauer gesagt an der Playstation eins und zwei. Auf der 32 Bit Konsole habe ich die Adventure-Perle GZSZ Vol.2 gespielt und bin direkt hin und weg gewesen. Nachdem der WDR uns Fans der Lindenstraße so viele Jahre immer vertröstet hat, wollte ich nicht mehr den Release von Mutter Beimers Return from Planet Doom abwarten. Das RTL-Adventure macht alles richtig und glänzt mit gleich zwei schwarzen CDs – da kann das Spiel nur gut sein! Ähnlich brilliant, wenn auch weniger intelligent gescriptet, präsentiert sich Guerilla Strike der Hitschmiede Phoenix auf der Playstation 2. Die extrem feine 2D-Optik ist sicherlich das Aushängeschild des Genres und fasziniert mit spannenden Ideen und abwechslungsreichem Feind- und Leveldesign. Zum Glück fühlt es sich so an, als würden die Stages nie enden wollen, dieses Spiel werde ich bestimmt noch bis April weiter spielen…

PIXELKITSCH im März 2017

Pinball – Revenge of the Gator / PIXELQUICKIE vol.30

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Bissige Echsen und Flipperspiele – eine seltene aber durchaus spaßbringende Kombination zweier toller Themen vereint in einem Videospiel auf Nintendos gräulichem Backstein. Mit Pinball – Revenge of the Gator bescherte Hal Laboratory dem damals jungen Game Boy einen echten Hit und zeigte, dass für großen Spielspaß keine große Konsole und vor allem kein schnelles Scrolling nötig sind. Groteske Comic-Krokodile reichten damals wie heute dem jungen oder inzwischen alten PIXELKITSCH für eine gepflegte Flippergaudi, mutierte Schildkröten konnten bei mir nie dagegen anstinken.

Ob das Spiel auch fast 30 Jahre später noch zum kugeln ist, erfahrt Ihr nach dem Klick im Review und hier direkt im Video.

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PIXELKITSCH RETROFLASH 188: Funtography

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Da ich hier bei PIXELKITSCH eigentlich viel zu selten alte Videos von mir selbst recycle, wird es endlich mal Zeit, im Archiv zu wühlen.

Nicht alle meine älteren Videos kann ich mir heute noch gut angucken, aber ein paar der experimentelleren Clips kann ich mir immer noch gut zu Gemüte führen. Auch die beiden Videos, die ich mit der Game Boy Kamera gemacht habe, betrachte ich heuer noch ganz gerne. Ein guter Grund, diese ollen Kamellen mal wieder hervor zu kramen.

Dieses Video entstand mit der Game Boy Kamera, deren Bilder anschließend gegrabbt und dann gedruckt wurden. Es entsteht ein endloser Kreislauf aus drehenden Controllern.

Etwas anders war meine Herangehensweise bei diesem Video. Hier habe ich mit drei Kameras Bilder einzelne geschossen, die alle mit einander synchronisiert ein Breitbildvideo auf drei Bildschirmen ergeben.
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