Der Monat in Spielen: März 2017 – kein Scherz

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Nachdem ich am ersten April ein klein wenig gelogen habe und mir mit der Auswahl einiger echter Softwaregurken einen offensichtlichen Scherz erlaubte, geht es hier mit den tatsächlich von mir im März 2017 gezockten Titeln weiter – diese sind auch qualitativ ein klein wenig hochwertiger…

Begonnen habe ich den Monat mit dem Abschluss von Phantasy Star für das Master System, welches ich in der letzten Zeit ja schon zu Genüge gelobt habe. Wer RPGs mag und ein Master System sein eigen nennt, sollte diese Perle unbedingt in sein Archiv aufnehmen.

Weiter ging es bei mir mit drei Nintendo-Konsolen, fangen wir mit der mobilsten davon an. Am Game Boy Advance habe ich mir eine längere Zugfahrt mit dem noch immer sehr guten Super Puzzle Fighter 2 versüßt. Das Spiel kombiniert auf schöne Weise klassische Puzzler-Mechanik mit den Charakteren aus der Street Fighter Serie und deren Moves. Eine Kombination, die zwar nicht unbedingt nötig gewesen wäre, das Spiel aber mit einem eigenen Charme, passend zur Prügelreihe versieht. Ebenfalls portabel ging es am Game Cube weiter, der zwar unterwegs ein TV-Gerät benötigt, aber immerhin einen Griff für den Transport besitzt. Hier durfte mal wieder eine ausgiebige Runde Mario Party 4 für gute Laune sorgen und abermals wussten die schön gemischten Minispiele zu begeistern. Für mich ist dieser erste Teil der Reihe auf dem Spielwürfel trotz des eher steifen Spielbrettes einer der besten der kompletten Serie und deswegen immer wieder eine Partie wert. Weiter ging es mit der Switch-Vorgänger-Konsole WiiU und dem ebenfalls fast tragbaren Tablet-Controller. Erneut habe ich mich in den Rennsitz geschwungen und in Mario Kart 8 weiter einige Charaktere und Fahrzeugteile freigespielt. Mit der Zeit gefällt mir dieser Serienteil immer besser und vor allem auf dem kleineren Bildschirm des Tablets sieht das Spiel ganz ausgezeichnet aus. Weit weniger Freude hat mir leider meine Monatsenttäuschung Mighty No.9 bereitet und würde beinahe in meinen schlechten Aprilscherz passen. Der an Mega Man angelehnte Actionplattformer hat sicher seiner Qualitäten, mich hat das Spiel mit seiner relativ uncharismatischen und trotz Detailmangel erstaunlich unsauberen Optik nicht abholen können – wie gut, dass das Spiel aktuell überall zum Schnäppchenpreis verramscht wird…

Den Monatsabschluss habe ich in guter, alter Tradition am SEGA Saturn mit der Matschschleuder SEGA Rally absolviert. Zunächst habe ich hier einen Controller für die Rubrik Unnütze Hardware (dazu ein andernmal mehr) getestet, dabei aber eher wieder die Freude entdeckt, mit dem guten Controller der zweiten Saturn-Generation über die Pisten zu heizen und meine Bestmarken zu knacken. Eventuell lässt sich die Faszination für das Spiel heute nur noch schwer nachvollziehen, für mich ist es aber ein echter Klassiker an der Konsole.

PIXELKITSCH im März 2017

Der Monat in Spielen: Januar 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der erste Monat des jungen Jahres 2017 ist durchgespielt und der Januar vom Kalender gerissen. Gezockt wurde im Hause PIXELKITSCH vor allem an der Wii U, die vor einigen Wochen hier Einzug hielt.

Nach längerer Serienabstinenz konnte mich mit Mario Kart 8 endlich wieder ein Ableger der klassischen Kartsause an eine Nintendo-Konsole fesseln. Das Spielgefühl ist gut, der Umfang durchaus ordentlich und die bunte Optik macht Laune auf den Multiplayermodus, den ich bislang noch nicht getestet habe. Ebenfalls bunt und Spaß bringend hat sich der Baukasten Super Mario Maker präsentiert. Die Aufmachung ist aus meiner Sicht mehr als ansprechend und alles fühlt sich vertraut und zugleich frisch genug an, um immer mal wieder eine Runde zocken zu wollen. Natürlich sind unter den zahllosen downloadbaren Stages auch sehr viele Graupen, insgesamt gefällt mir das Paket aber sehr gut. Weniger gut hat mit auf der Wii U bislang Game and Wario gefallen. Hiermit hatte ich zwar mehr Freude als damals mit dem Ableger auf dem Nintendo DS, aber trotzdem wollte der Funke einfach nicht überspringen. Abgesehen von ein paar wirklich pfiffigen Ausnahmen wollten die Minispiele mangels doofer Ideen bei mir nicht zünden. Immerhin hat mir das Spiel Appetit auf den GBA-Teil gemacht, den ich nun unbedingt einmal nachholen möchte.

Die größte Enttäuschung jedoch war nicht Wario, sondern ein Archäologe aus dem Lucas-Universum. Indiana Jones auf dem Super Nintendo lockte mich seit zwanzig Jahren mit toller Grafik und fantastischer Inszenierung, enttäuschte nun aber mit schlechtem Leveldesign und zahllosen unfairen Elementen. Das investierte Geld tut hier tatsächlich weh und auch wenn ich die Filme zu meinen Lieblingsstreifen zähle, wird das Spiel wohl nicht in der Sammlung bleiben.

Die größte positive Überraschung fand sich dann aber trotzdem wieder auf einem Nintendosystem ausgerechnet mit einem klassischen SEGA-Titel. Der schlammige Automatenklassiker SEGA Rally war mir als Konvertierung auf dem GBA bis vor ein paar Monaten überhaupt nicht bekannt, ist vor zwei Wochen aber in meine Sammlung gewandert. Auch wenn die Technik nicht fehlerfrei ist und die Grafik oft arg unsauber wirkt macht das Spiel einfach Spaß. Das Gefühl des damals von mir bis zum Erbrechen gezockten Saturnablegers wurde hier fantastisch auf den Game Boy Advance konvertiert. Der Umfang ist anständig, der Sound knackig und die Spielmechanik ebenso eingängig wie motivierend. Defintitiv ein Spiel, dass die von mir stets stark unterschätzte Spielebibliothek des GBA gehörig aufwertet und auch in Zukunft öfter mal in den Modulschacht wandern darf.

PIXELKITSCH Februar 2017

Der Monat in Spielen: Mai 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Im Mai sind wieder einige Famicom-Games im Modulschacht gelandet. Als erstes habe ich das wirklich schöne, aber bockschwere Dragon Spirit zu Ende gebracht. Ich muss jedoch gestehen, hier Savestates benutzt zu haben – ohne habe ich einfach kein Land gesehen. Es folgten die eher generischen Ballerspiele Argus und Star Force, die auch in Japan nicht ohne Grund in Grabbelkisten zu finden sind. Beide sind durchaus spielbar, wirken jedoch auch im zeitlichen Kontext arg altbacken.

Auch portabel habe ich ein wenig gezockt und so durfte der Game Boy zumindest kurze Zeit das eher schnarchige Tiny Toons Wacky Sports im Modulschacht schlucken. Trotz Funsport-Charakter kommt hier wenig Freude auf. Wirklich begeistert bin ich aktuell edoch von der mobilen Portierung von Zelda – A Link to the past. Während ich die SNES-Version irgendwie nie länger als dreißig Minuten gezockt habe, macht mir das Spiel als Handheldgame direkt viel mehr Spaß – es passt einfach wunderbar auf ein portables Videospielsystem.

An der Playstation-Front wurde ein klein wenig geprügelt. Eigentlich nur als Testspiel für eine umgebaute PS1 mitgenommen, hat mir Soul Blade auf Anhieb wirklich Laune bereitet. Bislang hatte ich nur die Fortsetzungen auf Dreamcast und PS2 gezockt, schon der erste Teil ist aber bereits wirklich ansehnlich und launig. Erstmal nur kurz, bald aber sicherlich ausführlicher durfte die Vampirjagd Dracula X in die Sony-Konsole wandern. Die Castlevania-Spiele habe ich bislang eher gemieden, dieser Ableger gefällt mir jedoch ganz ausgezeichnet. Die erste Stunde ohne Memorycard haben schon Appetit auf mehr gemacht, demnächst werde ich wohl noch einmal den Weg ins Schloss wagen – dann auch mit Speichermöglichkeit.

In der gleichen Konsolengeneration habe ich auf dem Saturn auch Hand an das hervorragende Sexy Parodius gelegt. Das Cute´em up macht optisch, akustisch und spielerisch eine tolle Figur und begeistert serientypisch mit herrlich absurden Idee. Ich muss allerdings zugeben, mir bei dem Titel noch mehr Schlüpfrigkeiten vorgestellt zu haben, schade eigentlich. Meinen Monatsabschluss habe ich mit einer Testrunde Space Harrier auf dem Saturn verbracht. Das Spiel fehlte mir seit ein paar Jahren zur Komplettierung meines Missionstick-Bundles und ich muss sagen, dass mir die Portierung ausgenommen gut gefällt. Da werden in Zukunft sicherlich noch einige Runden in der Welt der wild zoomenden Sprites folgen.

PIXELKITSCH Monat April 2016

Happy Birthday: Game Boy Advance

Eigentlich bin ich weniger ein Fan des Originalmodells, aber trotzdem möchte ich es nicht versäumen, dem Game Boy Advance zum Geburtstag zu gratulieren. 15 Jahre jung wird der tragbare Farbspender für triste Fahrten zur Arbeit. Am 21ten März 2001 erblickte er das Licht der Welt in seiner Heimat Japan und verkaufte sich danach laut offiziellen Angaben mehr als 80 Millionen mal, seine Revisionen wohl inklusive. Die SP-Variante ist auch mir seit fast zehn Jahren ein treuer Begleiter, musste in seinem Modulslot aber meist die klassischen Game Boy Spiele beherbergen. Das am meisten gezockte GBA-Spiel dürfte bei mir wohl The Legend of Zelda: The Minish Cap gewesen sein, hier habe ich wirklich viele Stunden in Hyrule verplempert um auch wirklich jedes Geheimnis aufzudecken. Also Happy Birthday GBA, du bist ein tolles Handheld, wenn auch nicht mein liebstes – sorry! 😉

Super Mario Bros Tanooki

Der Monat in Spielen: September 2014

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Monat September wurde zum ersten mal seit langer nicht Zeit mehr nur vom übermächtigen Dark Souls dominiert…endlich! Vergangenen Monat bin ich vor allem auch dazu gekommen, den Saturnklassiker Astal nachzuholen, ein Versäumnis, welches mich beinahe 20 Jahre verfolgt hatte. Der 2D-Plattformer glänzt mit wirklich schöner Optik und erinnert dabei ein wenig an den französischen Klassiker Rayman, macht spielerisch jedoch eine wesentlich schwächere Figur. Das Leveldesign ist leider sehr linear und wenn es erst einmal durchaut ist, wenig fordernd. Für einen entspannten Nachmittag dennoch eine audiovisuell ansprechende Empfehlung auf SEGA´s 32Bitter. Anfang September habe ich mich auch mal wieder mit dem leicht unterschätzten Klassiker Serpent befasst. Wie ich finde, macht die arcadige Schlangenjagd auf dem Game Boy wirklich Spaß und ist als Duellvariante von Snake ein echter Hit. Im Zuge der Neuverkabelung meines Atari Jaguars habe ich mich auch mal wieder an die oft gescholtene Prügelgurke Kasumi Ninja getraut. Ein Schritt, den ich leider bereits nach wenigen Minuten schon wieder bitter bereuen sollte. Die Steuerung ist hakelig, die Animationen eine Frechheit und die Movepalette mehr als überschaubar. Als Trashperle in Multiplayerrunden bleibt der Mortal Kombat-Klon sicher eine absurde Empfehlung, alleine vor der Konsole ist Kasumi Ninja aber nur zum abgewöhnen. Wesentlich mehr Freude hat mir dafür GTA auf dem GBA bereitet, in klassischer Draufsicht macht das Autoklauen eben genauso viel Spaß wie in modernen 3D-Episoden. Autos knacken, Leute abzocken und pures Chaos stiften ist auch auf dem Game Boy Advance ein echtes Vergnügen mit übersichtlicher Optik und dank flotter Speicherfunktion flüssiger Spielbarkeit.

Spielemonat September 2014