Retrobörse Bochum 2005 bis 2019

Die Retrobörse für klassische Videospiele in Bochum darf sich ohne Zweifel als Urgestein der deutschen Videospieleinkaufsveranstaltungen bezeichnen lassen und findet mehr oder minder regelmäßig seit 2005 im Falkenheim auf der Bochumer Akademiestraße statt. Auch in diesem Jahr gab es am sechsten April recht kurzfristig angesetzt eine Retrobörse in der Ruhrgebietsmetropole Bochum – ein guter Moment, die letzten Jahre der Veranstaltungsreihe einmal Revue passieren zu lassen.

Das erste mal habe ich die Retrobörse in ihrer zweiten Ausgabe im Jahr 2006 besucht und bin damals bereits vom wuseligen Treiben fasziniert gewesen. Ich habe damals nur Fotos und keine Videos in Bochum gemacht, viele Eindrücke aus 2006 ähneln aber bereits denen aus dem Jahr 2019. Neben den gut mit Exotika gefüllten Verkaufsständen hat mir damals die Sonderausstellung zum Thema Virtuelle Realitäten besonders gut gefallen. Diese Sonderausstellungen wurden auch in den Folgejahren weitergeführt, scheinen inzwischen aber komplett aus dem Konzept gestrichen zu sein. Zu diesem Zeitpunkt versprühte die Börse noch einen starken Nischenhobbycharakter, der inzwischen doch stark nachgelassen hat.


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Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

Flash-Emblem

Neben Videospielen gibt es auch viele andere Möglichkeiten, sich mit seiner von Marken und Trends bestimmten Kindheit und Jugend zu befassen. Stickeralben, Serien oder Actionfiguren sind ebenfalls für viele Kinder der Siebziger oder Achtziger emotionale Ankerpunkte mit denen sie sich an der Vergangenheit festhalten können.

Der Online–Fernsehsender Netflix versorgt Sofakartoffeln nicht nur mit exklusiven Serien und Filmen, sondern hin und wieder auch mit Dokumentationen, die in dieser Form ihren Weg sicherlich nicht ins traditionelle TV schaffen würden. Auch die Reihe The Toys that made us ist so ein Kandidat, der allenfalls auf DMAX eine Heimat finden könnte, 2017 jedoch von Netflix veröffentlicht und auch hier in Deutschland zugänglich gemacht wurde. Die achtteilige Reportage deckt in den ersten vier verfügbaren Episoden die Spielzeugreihen GI Joe, He-Man, Barbie und Star Wars ab und bietet in typischer US-Manier angenehm seichte Unterhaltung. Die Reportagen mögen nicht 100% akkurat sein, sind aber durchaus einen Blick für Netflix-Abonnenten wert und auch abseits der Videospielthematik sehr interessant.