23. Retrobröse im Ruhrgebiet – das Fazit

Am 26ten Mai 2018 fand bereits zum 23ten mal die Retrobörse im Ruhrgebiet statt – zu diesem Termin erneut im Zentrum Altenberg in Oberhausen.

Dank der sommerlichen Temperaturen und der Pfingstferien ist es bei der Börse etwas weniger wuselig gewesen als gewohnt und zumindest in Halle zwei war die meiste Zeit genug Platz zum gucken. Heiß genug ist es in der Veranstaltungshalle aber dennoch geworden und der ein oder andere Aufguss hat die Massen zum schwitzen gebracht. Neben den Standards für Nintendo, SEGA und Atari fanden sich auch ein paar Exoten auf der Börse. Spiele für das Interton VC4000-verwandte Rowtron T.C.S. waren ebenso zu finden wie ein recht komplett anmutendes Odyssey-System.

Für mich persönlich gab es tatsächlich nur ein paar Kleinigkeiten, da ich aber inzwischen ohnehin nur noch wegen der netten Fachsimpeleien auf die Börse fahre, bin ich damit vollkommen zufrieden!

Die nächste Retrobörse im Ruhrgebiet findet wieder im Falkenheim in Bochum statt, alle anderen Börsentermine findet Ihr auf der offiziellen Webseite.

Retrobörse Oberhausen

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.21: Multiplayersorgen

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Weniger häufig als noch vor fünfzehn Jahren, aber dennoch hin und wieder treffe ich mich mit Freunden für ausgehnte Multiplayer-Abende. Dass dabei nicht nur die fachgerechte Vernichtung von Alkohol und das Spielen als solches, sondern auch der stete Kampf mit der Technik und der eigenen Ordnung im Mittelpunkt stehen, musste ich vor einigen Tagen wieder feststellen. Für gewöhnlich behandle ich sowohl meine Spiele, als auch die Hardware sehr pfleglich, weiß immer wo welcher Controller verstaut ist und in welcher Schublade welches Spiel schlummert. Leider habe ich jedoch bisher nicht jedes Spiel in meinem Archiv angezockt, was zu bösen Überraschungen führen kann. Möchte der geneigte Gruppenspieler zum Beispiel an der Wii mit Freunden ganz unbedarft eine Runde Wario Ware zocken, muss er das Spiel zuvor alleine durchgespielt haben. Wer das, wie ich, nicht weiß, ist hier ziemlich aufgeschmissen und muss nach ein paar Minuten enttäuscht die Wiimote wieder aus der Hand legen. Exakt genau so verhält es sich auch bei Beat the Beat, auf dessen Hülle zwar mit Mutliplayer-Gaudi geworben wird, das Spiel selbst jedoch erst alleine gespielt werden will. Wenn die Wii nun jedoch schon mal eingeschaltet ist, könnte der geneigte Spieler ja eine Runde Wii Sports Resort mit seinen Freunden zocken – Pustekuchen, in einem Moment geistiger Umnachtung wurde die Disk nicht in die Hülle zurück gelegt, sondern schlummert wohl irgendwo anders. Eine Sichtung des Spieleregals am nächsten Morgen könnte dann offenbaren, dass sich die Disk in einer falschen Hülle befindet…das zum Thema Ordnung! Während sich an der Wii einige Multiplayertitel lediglich mit ein bis zwei Wiimotes schon zu viert spielen lassen, verlangen die Massenorgien auf anderen Geräten meist ein Eingabegerät pro Spieler. Dies führt dazu, dass nicht nur die Controller, sondern bei modernen Zockmaschinen auch passende und vor allem aufgeladene Batterien vorhanden sein müssen. Eine schnelle Runde Sonic Allstar Racing kann somit schonmal ordentlich verzögert starten. Auch eine Runde simpel-Fußball am Interton VC 4000 kann bereits vor Anpfiff enden, wenn die Konsole strikt den Dienst verweigert. Sind genug Controller vorhanden, kann jedoch eine Runde Volleyball oder Fuppes am NES ein versöhnliches Ende bringen und den beschwerlichen Weg zum Multiplayerspaß zu einem guten und für mich spaßigen Ende bringen.

Multiplayer Chaos