Lego Wahn im Pixelparadies

Aus einer Laune heraus habe ich meinen kindlichen Trieben nachgegeben und bin tief in eine schmuddelige Kiste alten LEGOs abgetaucht.

Nach einer ausgiebigen Reinigung habe ich unter großer Freude meinem Spieltrieb nachgegeben und mir ein kleines Diorama gebaut, welches nun meinen Schreibtisch ziert. Herausgekommen ist eine kleine Kommandozentrale mit technischem Supervisor – Bis auf wenige kleine Details entspricht dieses Model natürlich eins zu eins meinem eigenen Homeoffice. Ein Signalhorn darf da natürlich ebensowenig fehlen, wie ein vergittertes Fenster und viel zu viele Tastaturen für nur einen einzigen Bildschirm!

LEGO Diorama Office

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.60: Kindheit aus dem Katalog

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Aufmerksamen Lesern dieses Blogs ist eventuell schon aufgefallen, dass bei PIXELKITSCH nicht nur dem digitalen Spielen gehuldigt wird. Auch analoges Spielzeug hat bei mir bis heute einen hohen Stellenwert. Insbesondere verspielter Kram, der schon in meiner Kindheit für Begeisterung sorgte, steht auch heute noch im Kurs. Vor allem die dänischen Steckbausteine aus der Kleinstadt Billund hatten es mir immer schon angetan und haben einen Großteil meiner verspielten Kindheit ausgemacht – an LEGO führte bei mir einfach kein Weg vorbei.

Wer dereinst mein Kinderzimmer betrat, musste stets damit rechnen, in ein Verkehrschaos, eine Ritterschlacht oder eine Piratenfehde zu treten, mindestens aber, sich einen versprengt herumfliegenden kantigen Einerstein im Fuß einzufangen. Nichts hält so lange wie ein stabiler Blastikbaustein und so erstarb auch bei mir irgendwann die Leidenschaft für das bunte Plastik. Die teilweise teuer angeschafften Steine wanderten in gut sortierten Bausätzen über Trödelmarkttische oder als Konvolute in Händlerhände.

Die Faszination für die farbenfrohen Klötze ging nie ganz weg und so kaufte ich mir irgendwann den LEGO Simpsons Kwik-E-Markt und vereinzelt ein paar Minifiguren. Da ich Sammeltechnisch mit Musik und Videospielen eigentlich ja schon bedient bin, war mein Bedürfnis nie so groß, mich nun auch noch bei dänischem Spielschnickschnack zu engagieren.

Zweimal im Jahr erscheint jedoch der LEGO-Katalog und ich erwische mich jedes mal dabei, wie ich mit Begeisterung die vermeintlichen Neuerungen im Klötzchensektor begutachte. Auch aus der Distanz beobachtet sind die Steine schon faszinierend genug…aber irgendwann muss ich mir dann eventuell doch wieder mein LEGO Robin Hood Waldversteck mit der Nummer 6054 aus der Kindheit zurückholen!

Lego Katalog 2018

Bonestorm Arcade im LEGO-Universum

Über meine Geringschätzung für die Versoftungen der Simpsons-Lizenz habe ich mich in der Vergangenheit ja bereits ausgiebig ausgelassen. In den Achtzigern und Neunzigern waren Videospielumsetzungen bekannter Filme und Serien sehr oft unspielbarer Müll, in den letzten Jahren ist die Qualität hier aber durchaus gestiegen.

LEGO Simpsons Kwik-E-Mart

Ebenfalls seit ein paar Jahren erhältlich sind die Umsetzungen der Simpsons-Serie in LEGO-Gestalt. Bei mir durfte nun auch endlich Dank eines sehr fairen dänischen Trödelmarkthändlers der Kwik-E-Mart Einzug in die Sammlung halten. Nach zwei Monaten im Karton wurde der Markt nun ausgepackt und aufgebaut, rund sechs Stunden Bauzeit sind in den Plastikklotz geflossen. Eines der Highlight an dem Bausatz ist neben den kleinen Hotdogs, der Buzz-Cola oder dem Donut-Marmeladenfleck an Chief Wiggums Mundwinkel vor allem der Bonestorm-Spielautomat, der allen Simpsons-Fans der ersten Stunde sicherlich bekannt sein dürfte.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wo zur Hölle ich überhaupt noch Platz für den aufgebauten Supermarkt habe…
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Der Monat in Spielen: Mai 2015

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Im Wonnemonat Mai habe ich die sonnigen Stunden gut genutzt und reichlich in der heimischen Höhle gezockt. Als Neuankömmling in meiner Sammlung durfte der sehr unterdurchschnittliche Shooter Space Castle auf dem ebenfalls äußerst unterdurchschnittlichen Game Master-Handheld dran glauben. Sowohl Spiel, als auch Hardware sind nur etwas für ganz hartgesottene Handheldsammler mit Hang zur Selbstgeißelung. Ebenfalls nur ganz abgebrühte Zelda-Fans dürften wirklich Spaß am CD-i-Klassiker Link: Die Fratzen des Bösen haben. Mir persönlich hat die Action-Adventure-Gurke keine Freude bereitet und mich mit schlechter Kolisionsabfrage, kruder Levelarchitekter und kryptischen Instruktionen komplett abgeschreckt. Ein klein wenig besser hat mir der Arcade-inspirierte Lizenzspaß Hotel Mario für die Philips-Konsole gefallen. Im Akkord müsst Ihr auf mehreren Etagen Türen zuschlagen und vor Gumbas, Koopas und Wigglern fliehen. Die Steuerung und der hohe Schwierigkeitsgrad machen das Spiel aber nach einiger Zeit dennoch arg frustig und langweilig, die tolle Musik kann daran leider nicht mehr viel ändern. Ebenfalls im Mai konnte ich nun auch das erste mal Hand an den Plattformer Flink für das Mega Drive legen. Der Hüpfer sieht ganz fantastisch aus und bietet schöne Rätselelemente. Die Steuerung ist mir jedoch auch hier ein wenig zu träge gewesen, dennoch werde ich dem Spiel aber sicherlich noch mehr Zeit widmen. Nach längerer Zeit habe ich auch dem Kinect-System auf der XBox 360 eine zweite Chance gegeben. Bei Star Wars Kinect habe ich mich mit der Macht vertraut gemacht, die Rebellen verteidigt und gegen das Imperium gekämpft. Die Atmosphäre ist wirklich schön eingefangen und die Bewegungssteuerung geht zumindest in den meisten Fällen gut von der Hand. Leider trüben zu wenig Licht und Platz im Spielezimmer das Vergnügen doch ganz erheblich und Stellen an denen man zum Springen gezwungen wird, sind den Nachbarn dann dann auch eher weniger zuzumuten. Den Monatsabschluss machte bei mir erneut LEGO Herr der Ringe, welches ich nun endlich zu Ende gebracht habe. Nach wie vor ist der Tolkien-Ableger eines der atmosphärisch dichtesten LEGO-Spiele und vor allem mit dem dem Open-World-Ansatz auch längerfristig ordentlich motivierend.

PIXELKITSCH Mai 2015

Der Monat in Spielen: April 2015

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Monat April liegt hinter uns, die Sonnenstunden häufen sich und in der Bude zu zocken wird so langsam ein wenig unattraktiv. Dennoch haben mich eine Hand voll Spiele an die Glotze fesseln können. Am meisten habe ich diesen Monat das grandiose WipeOut auf der PS1 gezockt, war es doch Bestandteil des Highscore-Contests im circuit-board. Die Musik ist immer noch extrem treibend und die Optik zwar nicht mehr unbedingt zeitgemäß, für den ersten Teil der Reihe aber immer noch durchaus sehenswert. Noch wesentlich mehr Zeit habe ich im April mit einem weiteren LEGO-Spiel verbracht. Während der Harry Potter-Ableger eher langweilig gewesen und nach gut zwei Stunden aus der XBOX360 geflogen ist, weiß mich die Filmumsetzung von Herr der Ringe wirklich zu begeistern. Die Optik ist sehr schön an das Thema angepasst, die frei erkundbare Oberwelt gespickt mit Aufgaben und Sammelkram und die Missionen weitestgehend clever in die Filmhandlung eingebettet. Definitiv eines der besten LEGO-Games in der Konsolengeneration und nicht für Fans der Tolkien-Lizenz interessant. Nur kurz angespielt habe ich am Mega Drive das Schlachtfest Splatterhouse 2, welches mir zwar Laune gemacht hat, mich aber leider bislang nicht länger fesseln konnte. Ebenfalls nur kurz habe ich Duck Hunt für das NES auf der letzten Games People Play gezockt, welches zwischendurch immer wieder Spaß macht!

PIXELKITSCH April Spiele