Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.45: SEGA Hard Girls

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Sammelfiguren sind generell nicht so mein Metier und oft genug rufen sie eventuell unberechtigter Weise auch eher Belustigung bei mir hervor. Was in Japan seit Jahren Standard ist, fristet in Deutschland nach wie vor ein echtes Nischendasein. Vor allem Herren fühlen sich in Fernost oft von den Figuren angesprochen und auch im Westen erfreuen sich die Sammelgoodies vor allem bei maskulinen Jägern einer gewissen Beliebtheit. Kaum ein Anime, Manga oder Videospiel, zu dem es keine Sammelpüppchen mit großem Vorbau, überdimensionierten Plastikwaffen oder heißen Hösschen gäbe.

Bislang haben mich die Staubfänger eher abgeschreckt und erst mit den SEGA Hard Girls hat es Videospiel-Urgestein SEGA geschafft, mir zumindest ein gewisses Interesse an den Figuren abzuringen. Passend zur gleichnamigen Anime-Serie, Videospiel und Comicreihe basierend auf den SEGA Konsolen Mega Drive, Saturn und Dreamcast gibt es je eine Figur in verschiedenen Editionen mit unterschiedlichen Accessoirs. Im vergangenen Japanurlaub wäre ich bereits beinahe schwach geworden und hätte mir um Haares Breite eine Plastikdame in Bierflaschengröße mit nach Deutschland genommen.

Kürzlich bin ich wieder über die Figuren gestolpert und konnte nicht mehr widerstehen. Natürlich musste es als Einstiegsdroge die SEGA Saturn-Variante aus der sogenannten, überraschend preiswerten Premium-Reihe sein, die mir auch nach zwei Wochen in der Vitrine noch sehr gut gefällt. Bei mir wird nun sicherlich kein Sammelwahn ausbrechen, aber eventuell werde ich den anderen Figuren aus der Reihe bei Zeiten noch ein Obdach gewähren.

SEGA Hard Girls