Happy Birthday: Mortal Kombat

Ich bin wahrlich kein passionierter oder versierter Spieler von Beat ‚em ups, hin und wieder lege ich aber trotzdem gerne mal einen Prügler in die Konsole um mir einen auf die Mappe geben zu lassen.

Meinen ersten Kontakt mit einem klassischen Beat ‚em up hatte ich nicht wie viele andere Zocker mit Street Fighter 2 von Capcom, sondern mit Mortal Kombat von Midway. Bei einem Kumpel habe ich damals die Version für den SEGA Game Gear gespielt, mir diese oft ausgeliehen und das Spiel ausgiebig gezockt. Der Gorefaktor des Spiels von Ed Boon war auf dem portablen Gerät nicht sonderlich beeindruckend, aber mit meinen damals zwölf Lenzen war alles faszinierend was rote Farbe aus dem Display spritzen ließ.

In den Folgejahren verlor ich schnell das Interesse an der Serie, der Splatterfaktor konnte mich nur noch wenig reizen und spielerisch hat mich die Reihe einfach nie hinter der Blutwurst hervorlocken können. Dennoch hat sich Mortal Kombat einen festen Platz in der Videospielhistorie erkämpft und feiert in diesem Jahr bereits seinen 25ten Geburtstag.

Am 8ten Oktober 1992 erblickte Mortal Kombat das Licht der viel zu netten Welt und lehrte sie, sowie die Jugendschützer mit einem blutigen Fatality das Fürchten! Bloody Birthday!

Mortal Kombat

Unnützes Videospielwissen vol.60

Es gibt Dinge, die braucht man nicht zu wissen, schaden aber auch nicht, wenn man sie mit sich rumträgt. An dieser Stelle gibt es jetzt immer wieder mal Videospielwissen, das niemand braucht!

FAKT-EMBLEM

Der Arcade-Racer Pole Position hatte als eines der ersten Spiele Werbung ganz realer Marken eingebaut. Zwei der Sponsoren waren neben Pepsi und Canon auch der Zigaretten-Hersteller Marlboro und die Wermut-Marke Martini. Ähnlich schlimm waren die Werbekunden im Automatenspiel Tapper, hier hatte sich in der westlichen Version passender Weise der Bierhersteller Budweiser und in Japan Suntory als Werbepartner eingekauft. Grund genug, das Spiel in dem Ihr als Barkeeper Bier zapfen müsst, kurze Zeit später noch einmal unter dem Namen Root Beer Tapper mit alkoholfreiem Wurzelbier neu zu veröffentlichen. Jugendschützer und der Automatenhersteller Bally Midway bemerkten offenbar recht spät, dass ein Produkt, welches vor allem von Kindern genutzt wird, nicht die passende Werbeplattform für alkoholische Kaltgetränke ist.

Bier-Illustration-klein

Fünf Freunde vol.19: Wasserspaß

In Der Rubrik Fünf Freunde werden an dieser Stelle zukünfitg zu verschiedenen Themen jeweils fünf Spiele vorgestellt. Thematisch sortiert bringe ich euch hier hin und wieder fünf Empfehlungen, die euren Alltag verschönern oder verändern sollen.

Wer wie ich, ein zwar ambitionierter aber untalentierter Freund des Schwimm- und Kanupsorts ist, weiß generell Wasser sicher sehr zu schätzen. Nicht nur analog kann das feuchte Element Spaß machen, nein auch in digitaler Form kann das kostbare Nass viel Freude bereiten. Hier meine fünf kleinen Tipps zum Wassersportlern auf Konsole!

Wave Race / N64, Gamecube
Ein echter Klassiker des virtuellen Jet-Ski Sports ist die Sause Wave Race auf Nintendos Heimkonsolen und dem Game Boy. Hat man sich erstmal an die gewöhnungsbedürftige aber zum Wasser passende schwammige Steuerung gewöhnt, macht das Spiel vor allem im Multiplayer wirklich Laune.

Hydro Thunder / Dremcast, Arcade
Kein echter Geheimtipp, aber kommerziell dennoch ein wenig unter gegangen, ist der flinke Racer aus dem Hause Midway ein waschechter Arcade-Spaß. Mit Schnellbooten über schön modellierte Wasseroberflächen zu heizen macht auch nach mehr als zehn Jahren noch mächtig viel Spaß.

Toobin / Arcade
In diesem netten Spielhallenklassiker aus dem Hause Atari schippert Ihr halb nackt auf einem Gummireifen Flüsse hinab und weicht allerlei Plunder aus. Klingt doof, ist es auch, macht aber überraschend viel Laune. Definitiv ein nettes Game für Freunde netter Arcade-games ohne größeren Tiefgang.

California Games / Multiplattform
In der Spielesammlung California Games darf nicht nur Frisbee oder Hacky Sack gespielt werden, sondern auch als Surfer auf der flotten Welle geritten werden. Das Surfen erfordert zwar wie die anderen Disziplinen auch eine gewisse Einarbeitung, geht dann aber gut von der Hand und ist tatsächlich spielbar!

Championship Surfer / Dreamcast
Ich habe zwar keine Ahnung wie das Spiel damals in meinen Besitz kam, die damals investierten 10 Deutschen Mark waren aber genau 9 Mark zuviel! Die Steuerung ist unzuverlässig, die Optik trist und das Spieldesign langweilig. Definitiv eine große Empfehlung für Leute mit einem Spleen für schlechte Spiele.

Wassersport Spiele