Der Monat in Spielen: Mai 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Monat Mai war vermutlich wetterbedingt ein sehr schlechter Monat bei mir, was das digitale Spielen angeht. Gerade einmal drei Games durften hier in den letzten vier Wochen gezockt werden – Skandal!

Den Anfang machte der Trödelmarktfund Sonic Colours für den Nintendo DS. Ich hatte in der Vergangenheit häufiger gelesen, dass es ein etwas besseres Sonic-Spiel der aktuellen Zeit darstellen soll und so musste ich für schmale drei Euro zuschlagen. Leider muss ich jedoch feststellen, dass zwar die Optik hübsch bunt und das Spielgeschehen weitgehend klassich ist, trotzdem aber kein richtiger Spielspaß aufkommen mag. Eventuell liegt es am häufigen Wechsel zwischen oberem und unterem Bildschirm, oder aber an den ständigen Storyfetzen zwischen den Stages. Was auch immer die Ursache ist, das Spiel darf trotz seiner netten Aufmachen nun seinen Lebensabend in meinem Regal und nicht dem Modulslot fristen.

Wesentlich mehr Spaß hatte ich Mai am SEGA Saturn, wo gleich zwei Spiele etwas ausgiebiger gezockt wurden. Den Anfang machte Manx TT, ein Arcade-Racer auf zwei Rädern. Bereits direkt nach Release habe ich das Spiel sehr gerne gezockt und auch heute macht die Rekordjag noch erstaunlich viel Spaß. Die Polygonoptik ist nicht so schön gealtert wie die Pixelgrafik seines spirituellen Großvaters Hang On, trotzdem ist das Spielgeschehen weitgehend flüssig und auch ohne Augenkrebs zu ertragen. Die Steuerung des Motorrads ist mit Digitalpad wenig genau, mit dem Analogpad macht das Spiel jedoch richtig Laune. Aus meiner Sicht ist Manx TT Superbike auch heute noch durchaus eine Empfehlung für Racingfans.

Den krönenden Monatsabschluss konnte ich mit einem Sammlungsrückkehrer feiern: Galactic Attack hat nach fünfzehn Jahren wieder seinen Weg in mein Archiv gefunden. Das Ballerspiel wurde von Taito unter Ray Force 1994 in die Spielhalle gebracht, bekam als japanische Heimzumsetzung 1995 den Titel Layer Section und wurde für den westlichen Markt in Galactic Attack erneut umbenannt. Der Vertikalscroller ist eher behäbig, glänzt aber mit hoher Spritedichte, tollen Effekten und knackigem Levelaufbau. Bereits Mitte der Neunziger habe ich den damaligen Budgettiel geliebt, der heute gebraucht mehr als doppelt so viel kostet wie damals nach einem halben Jahr bei Karstadt oder beim Theo Kranz Versand. Das Spiel genießt seinen heutigen Kultstatus vollkommen zurecht und macht mit seiner hübsch gepixelten Grafik immer noch extrem viel Spaß.

PIXELKITSCH Spielemonat

Laufrythmus DS – Ein Nachruf

Fast zwei Jahre lang habe ich dich täglich mit mir herum getragen. Du warst stets ein treuer Begleiter, hast dich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. All abendlich hast mir Feedback gegeben, ob ich meine Tagesziele erreicht habe. Du stelltest mir Aufgaben und gingst mit mir über Stock und Stein, durch Täler und über Berge. Auf Konzerten warst du genau wie ich unzerstörbar, Bierlachen und Tritte auf deinen Kopf haben dich unbeindruckt gelassen. Für deine Schöpfer warst du kein großer Erfolg, an meiner Seite hast du dich aber immer wacker geschlagen. Nach fast zwei Jahren ist es nun jedoch an der Zeit, Abschied zu nehmen, ich bin deiner überdrüssig geworden. Du kannst nichts dafür, wir haben uns einfach entfremdet und ich möchte eigene Wege bestreiten. Den Rest deines Lebens kannst du in Ruhe dort verbringen, wo du auch das Licht meiner Welt erblickt hast: Im Blister deiner Verpackung.

Herzlichen Dank, lieber Schrittzähler vom Laufrythmus DS, du warst ganz sicher keine unnütze Hardware! 🙂

Der Monat in Spielen: Juni 2015

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Sommer hat nun endgültig Einzug im Retroland gehalten und zumindest die letzten Tage des Juni ordentlich hitzig gestaltet. Das hat mich aber nur wenig vom Zocken abgehalten und so fanden doch noch ein paar Titel den Weg in meine verschwitzte Bude. Den Anfang macht bei mir das eher mittelprächtige Wild and Whacky Sports aus der Tiny Toons Reihe für das SNES. Bislang habe ich das Partyspiel nur alleine gegen die KI gezockt und nach ein paar Runden wieder abgeschaltet. Ich denke, in geselliger Runde kann man dem Titel aber durchaus noch eine Chance geben. Ebenfalls zu Beginn des Monats habe ich mir auf der XBox 360 die Doom-Umsetzung herunter geladen und bin positiv überrascht. Ich kannte bisher nur die sperrige SNES-Version und hatte jetzt an der Microsoftkonsole zum ersten Mal das Gefühl, das Spiel auch wirklich unter Kontrolle zu haben. Für das Video zum Pokémon Pikachu Pedometer habe ich mich in den letzten Wochen natürlich viel mit dem gelben Stromfresser abgegeben und ihn ständig mit mir rumgeschleppt. Dass ich nicht gerade mega begeistert von dem Teil bin, könnt Ihr hier im Video und Review noch einmal haarklein sehen und lesen. Im Rahmen unseres Ausfluges mit den Konsolenkindern zum Open Source Festival in Düsseldorf habe ich auch mal wieder etwas ausgiebiger PONG und ein paar Runden Mario Bros auf dem NES gezockt. Beides sind doch immer wieder grandiose Zweispielergranaten die vor allem auch bei Einsteigern sehr gut ankommen. Die letzten zwei Wochen des Juni habe ich mich aber nun vor allem mit einem Spiel ausgiebiger befasst – Catan für den Nintendo DS. Vor einigen Jahren hatte ich das Spiel schon für die Webseite GamGea getestet und habe es seither nicht mehr angerührt. Da mich die PS1-Version aber extrem genervt und die XBox 360 Fassung mit geringem Umfang arg enttäuscht haben, musste ich der mobilen Version noch eine Chance geben. Für mich ist es eine sehr empfehlenswerte Konvertierung eines der am meisten gehypten Brettspiele der letzten zwanzig Jahre und wird mir den Sommer sicher noch weiter versüßen, also greift zu wenn Ihr es günstig seht! 🙂

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Zwei Monate mit Laufrythmus DS – ein Fazit

Genau zwei Monate trage ich nun schon meinen Schrittzähler von Nintendo mit mir herum, ein guter Zeitpunkt, mal auf die letzten sechzig Tage zurückzublicken. Der Schrittzähler hat in dieser Zeit einiges mitgemacht, er wurde zertrampelt, vergessen und wiedergefunden. All das hat er gut überstanden und stets (ohne Vergleichsmöglichkeiten) zuverlässig meine Schritte aufgezeichnet. Die körmeligen Bonusspielchen, die die Software neben der Analyse bietet, habe ich dabei kaum genutzt, der Mehrwert hat sich mir hier nicht erschlossen. Gut gefallen hat mir jedoch die tägliche Statistik und die Möglichkeit, sich mit einem Schrittsammelpartner zu messen. Mehr gelaufen bin ich durch das Set aus Software und zwei Schrittzählern zwar sicherlich nicht, aber es ist doch irgendwie interessant, wie man mit der Zeit ein Bewusstsein für die täglichen Bewegungsabläufe bekommt. Nach wie vor ist das Bundle für den Nintendo DS also eine klare Empfehlung für Bewegungsfanatiker, nach dem Klick gibt es nochmal das passende Review! 🙂

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UNNÜTZE HARDWARE vol.40: Laufrythmus DS

Nützliche Hardware gibt es ja einige, aber auch unnütze Geräte und Erweiterungen wollen gewürdigt werden. Deswegen gibt es an dieser Stelle immer wieder mal kleine Reviews von Geräten und harten Erweiterungen, die ihre Qualitäten manchmal erst auf den zweiten Blick offenbaren.

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Laufrythmus DS

Videospiele und Bewegung, womöglich noch an der frischen Luft, gehen nur selten Hand in Hand. Ändern wollte dies Nintendo, die dem erfolgreichen Wii Fit mit Laufrythmus DS einen portablen Konterpart für DS-Besitzer an die Seite gestellt haben. Während sich das Spiel mit dem Fitness-Board wie geschnitten Brot verkaufte und auch für enormen Absatz beim Grundgerät sorgte, konnte das kompakte Set aus Software und Schrittzählern nicht ganz mit halten. Ob dies jedoch an mangelnder Qualität oder doch bloß der Faulheit der Zocker liegt, schauen wir uns hier im Video und dem Artikel an.

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