PIXELKITSCH RETROFLASH 189: Früher war besser

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Man muss die 257ers sicher nicht mögen und ihr poppig asliger Deutschrap ist auch nicht eines jeden Zockers Sache, aber das neue Video ist aus meiner Sicht stilistisch sehr gelungen. Hier findet die aktuelle Singleauskopplung Früher war besser Erwähnung weil der Look im Stil von 8- und 16-Bit Spielen toll übernommen und zu einem sehr bunten wie hübschen Musikvideo umgemünzt wurde.

Die aktuellen Sachen der 257ers gefallen mir zwar weniger als die ersten Alben, hin und wieder wissen sie mich aber noch immer durchaus zu unterhalten. Genau das schaffen sie mit dem neuen, die Vergangenheit verklärenden Musikvideo auch wieder und zumindest für fast vier Minuten dürfen sich Retrozocker auch von den jungen Herren aus Essen bespaßt fühlen.

Der Monat in Spielen: Januar 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der erste Monat des jungen Jahres 2017 ist durchgespielt und der Januar vom Kalender gerissen. Gezockt wurde im Hause PIXELKITSCH vor allem an der Wii U, die vor einigen Wochen hier Einzug hielt.

Nach längerer Serienabstinenz konnte mich mit Mario Kart 8 endlich wieder ein Ableger der klassischen Kartsause an eine Nintendo-Konsole fesseln. Das Spielgefühl ist gut, der Umfang durchaus ordentlich und die bunte Optik macht Laune auf den Multiplayermodus, den ich bislang noch nicht getestet habe. Ebenfalls bunt und Spaß bringend hat sich der Baukasten Super Mario Maker präsentiert. Die Aufmachung ist aus meiner Sicht mehr als ansprechend und alles fühlt sich vertraut und zugleich frisch genug an, um immer mal wieder eine Runde zocken zu wollen. Natürlich sind unter den zahllosen downloadbaren Stages auch sehr viele Graupen, insgesamt gefällt mir das Paket aber sehr gut. Weniger gut hat mit auf der Wii U bislang Game and Wario gefallen. Hiermit hatte ich zwar mehr Freude als damals mit dem Ableger auf dem Nintendo DS, aber trotzdem wollte der Funke einfach nicht überspringen. Abgesehen von ein paar wirklich pfiffigen Ausnahmen wollten die Minispiele mangels doofer Ideen bei mir nicht zünden. Immerhin hat mir das Spiel Appetit auf den GBA-Teil gemacht, den ich nun unbedingt einmal nachholen möchte.

Die größte Enttäuschung jedoch war nicht Wario, sondern ein Archäologe aus dem Lucas-Universum. Indiana Jones auf dem Super Nintendo lockte mich seit zwanzig Jahren mit toller Grafik und fantastischer Inszenierung, enttäuschte nun aber mit schlechtem Leveldesign und zahllosen unfairen Elementen. Das investierte Geld tut hier tatsächlich weh und auch wenn ich die Filme zu meinen Lieblingsstreifen zähle, wird das Spiel wohl nicht in der Sammlung bleiben.

Die größte positive Überraschung fand sich dann aber trotzdem wieder auf einem Nintendosystem ausgerechnet mit einem klassischen SEGA-Titel. Der schlammige Automatenklassiker SEGA Rally war mir als Konvertierung auf dem GBA bis vor ein paar Monaten überhaupt nicht bekannt, ist vor zwei Wochen aber in meine Sammlung gewandert. Auch wenn die Technik nicht fehlerfrei ist und die Grafik oft arg unsauber wirkt macht das Spiel einfach Spaß. Das Gefühl des damals von mir bis zum Erbrechen gezockten Saturnablegers wurde hier fantastisch auf den Game Boy Advance konvertiert. Der Umfang ist anständig, der Sound knackig und die Spielmechanik ebenso eingängig wie motivierend. Defintitiv ein Spiel, dass die von mir stets stark unterschätzte Spielebibliothek des GBA gehörig aufwertet und auch in Zukunft öfter mal in den Modulschacht wandern darf.

PIXELKITSCH Februar 2017

PIXELKITSCH RETROFLASH 188: Funtography

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Da ich hier bei PIXELKITSCH eigentlich viel zu selten alte Videos von mir selbst recycle, wird es endlich mal Zeit, im Archiv zu wühlen.

Nicht alle meine älteren Videos kann ich mir heute noch gut angucken, aber ein paar der experimentelleren Clips kann ich mir immer noch gut zu Gemüte führen. Auch die beiden Videos, die ich mit der Game Boy Kamera gemacht habe, betrachte ich heuer noch ganz gerne. Ein guter Grund, diese ollen Kamellen mal wieder hervor zu kramen.

Dieses Video entstand mit der Game Boy Kamera, deren Bilder anschließend gegrabbt und dann gedruckt wurden. Es entsteht ein endloser Kreislauf aus drehenden Controllern.

Etwas anders war meine Herangehensweise bei diesem Video. Hier habe ich mit drei Kameras Bilder einzelne geschossen, die alle mit einander synchronisiert ein Breitbildvideo auf drei Bildschirmen ergeben.

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.40: Willkommen in der Gegenwart

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Sehr lange habe ich mit mir gehadert, nun musste aber schlussendlich ein retrofernes Upgrade in die Gegenwart des Videospiels vollzogen werden. Von den aktuellen drei Konsolen XBox One, Playstation 4 und Wii U hat mich in den letzten Jahren eigentlich keine komplett überzeugen können. Trotz meiner lang anhaltenden Kaufunwilligkeit hat der Konsumgeist nun doch bei mir zugeschlagen und mich unversehens in die Jetzt-Zeit des Gamings katapultiert.

Da ich kürzlich die Chance erhielt, ein wenig ausgiebiger den Mario Maker anzuzocken und ich durchaus Gefallen an dem klobigen aber praktischen Gamepad gefunden habe, konnte ich meine Begeisterung für Nintendos gerade noch aktuelles Hardware-Flaggschiff nun nicht mehr zügeln. Mit der Wii U hat nun also eine Konsole Einzug in meine Sammlung gehalten, die zwar schon viereinhalb Jahre auf dem Buckel hat und bereits in einigen Monaten von der Nachfolgehardware abgelöst werden soll, trotzdem aber immer noch erstaunlich preisstabil ist. In einem größeren Bundle hat die Konsole jetzt mit zusätzlichem Controller und diversen Spielen zu einem durchaus akzeptablen Preis ihren Weg zu mir gefunden. Nachdem der umständliche Abbau der bei mir fest verdrahteten, aber in den letzten zehn Jahren kaum genutzten weißen Wii vollzogen gewesen ist, folgte die ebenfalls recht umfangreiche Erstinstallation der schwarzen Wii U.

Gezockt habe ich auf meiner aktuellsten Konsole bislang tatsächlich nur Mario Kart 8 – dieses jedoch recht ausgiebig. Während mich das Gerät technisch wenig umhaut, gefällt mir die Ausrichtung der Softwarebibliothek mit den zahlreichen Exklusivtiteln von Big N dagegen sehr gut. Auch wenn es hier nur mehr vom Altbekannten gibt, bin ich durch die Abstinenz während der Wii-Zeit der üblichen Spielereihen wie Mario World, Zelda oder Mario Kart noch nicht komplett überdrüssig. Geben wir der nun ausklingenden Hardware-Generation im Hause Nintendo also eine Chance und schauen, ob man mich als Stammkunden für die stationären Konsolen zurückgewinnen kann – bei den Handhelds hatte mich Big N nie komplett verloren!

Wii U

Der Monat in Spielen: Dezember 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Monat Dezember des Jahres 2016 wurde spieletechnisch in den ersten zwei Wochen vor allem von der Minecraft-2D-Adaption Terraria auf der XBox 360 dominiert. Buddeln, Farmen, Kreaturen klatschen, das kennen eifrige Minecrafter schon aus dem großen 3D-Vorbild. Aus der Seitenansicht fühlt sich das Konzept zunächst ein wenig limitiert an, nach kurzer Zeit greift aber auch hier das Suchtprinzip des Findens, Verbesserns und Hortens. Es bleibt abzuwarten, wie lange mich das Konzept hier bei Laune halten kann.

Darüber hinaus wurde im Hause PIXELKITSCH vor allem der Game Gear belagert. Interessanter Weise konnte mich auf SEGAs Portablem ausgerechnet eine Filmumsetzung mit Herrn Schwarzenegger extrem gut unterhalten. Bei True Lies ballert Ihr euch aus der Draufsicht durch die Story des Films und erfreut euch am bunten Kugelhagel und kleinen Labyrinthrätseln in den verschachtelten Stages. Mit Lion King folgte eine weitere Filmumsetzung in den Modulschacht des Game Gears die mit netter Plattformhüpferei und extrem guter Grafik zwar sehr solide daher kam, mich aber trotzdem nicht dauerhaft fesseln konnte. Da ich ebenfalls im Dezember im Amsterdamer Videospielladen Game Over ein Upgrade meines losen Fatal Fury Special für den Game Gear zu einer verpackten Version durchführen konnte, musste natürlich auch der Prügler wieder angezockt werden. Das Beat em up ist ganz fortrefflich für den Achtbitter konvertiert worden und glänzt mit sehr ansehnlicher Grafik und guter Spielbarkeit. Definitiv eine Emfpehlung für Prügelspieler mit einem Faible für mobile Hardware.

Den Abschluss um die Weihnachtszeit herum machten die Hüpfer Mario Bros 3 am NES und Mario Land am Game Boy. Während das NES-Abenteuer nur kurz angezockt wurde, durfte Super Mario Land mal wieder durchgezockt werden – sonderlich lange dauert das ja auch nicht. Abgerundet wurde der Game Boy-Spaß noch durch eine ausführlichere Runde Kwirk. Der unerbitterliche Knobelspaß lockt mich seit Jahren immer wieder an Nintendos grauen Klotz und lässt mich jedes mal an den oft haarsträubenden Schieberätseln verzweifeln.

PIXELKITSCH Monat Januar 2016