Zu Besuch im Oldenburger Computer-Museum – Foto-Galerie

Bereits vor ein paar Tagen hatte ich meinen Besuch im Oldenburger Computer-Museum anlässlich des zehnten Geburtstages der Technik ausstellenden Einrichtung videografisch festgehalten. Nun habe ich noch ein paar fotografische Impressionen aufbereitet und in einer kleinen Online-Galerie zusammen gefasst.

Das Museum im Norden der Republik bietet Anhängern nicht mehr ganz zeitgemäßer Computer- und Arcadetechnik tolle Möglichkeiten, in Erinnerungen zu schwelgen und einen Ausflug in die Welt von gestern zu unternehmen. Wer im Oldenburger Land unterwegs ist, oder ohnehin in der Nähe wohnt, sollte dort definitiv einmal vorbeischauen. Mehr Infos zum Museum und den Öffnungszeiten gibt es auf der passenden Webseite.

Zu Besuch im Oldenburger Computer Museum

Museen sind ein wichtiger Bestandtteil kulturellen Lebens in unserer vermeintlich zivilisierten Welt. In manchen Museen hängen Pferde an der Wand, in anderen stehen blasse Oberkörper im Weg herum. Im Oldenburger Computer Museum stehen, sicherlich zur Überraschung vieler, elektronische Rechenmaschinen auf Schreibtischen und sollen dem Besucher Elektronikgeschichte und Softwarekultur näher bringen.

Kürzlich feierte eben jenes Computermuseum in der kleinen Großstadt Oldenburg seinen zehnten Geburtstag und hat sich von Organisatoren und Gästen aus der ganzen Republik hochleben lassen. In diesem Rahmen habe auch ich den Räumlichkeiten in Niedersachsen zum ersten mal einen Besuch abgestattet und mich im feuchtfröhlichen Geburtstagsstrudel treiben lassen.


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PIXELKITSCH RETROFLASH 209: Miniatureisenbahnen und Tele-Spiele

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

Flash-Emblem

Modelbahnen gehören eigentlich nicht zu meinen bevorzugten Sammelgebieten, obwohl ich als Kind stolzer Besitzer einer kleinen Anlage der Spur N gewesen bin. In einem Trödelladen habe ich aber aus reiner Neugierde kürzlich einen Blick in eine Ausgabe des offenbar bei Kleinbahnern nicht ganz unbekannte Magazins Miniaturbahnen geworfen.

Miniaturbahnen Heft

Zu meiner Überraschung habe ich beim schnellen Durchblättern der Ausgabe Nummer vier des Jahres 1975 einen kurzen Bericht über ein Philips Tele-Spiel entdeckt. Offenbar handelt es sich hier einen Prototypen oder zumindest eine Gehäusevariante eines PONG-Klons, der so nicht in den Handel gekommen ist. Die Autoren scheinen sichtlich Freude am Bildschirm-Federball gehabt zu haben und sind im Artikel voll des Lobes für das damals 150 DM teure Fernsehunterhaltungs-System für das heimische Wohnzimmer. Laut Artikel sollte das System damals übrigens erweiterbar gewesen sein, zusätzliche Spiele sollten dann 25 deutsche Mark gekostet haben, meines Wissens nach ist das so nicht umgesetzt worden. Wer möchte, kann das komplette Heft beim Verlag bis heute erwerben, wenn auch nur in digitaler Form als eBook oder einfach schnell einen Blick in den Artikel auf der Webseite Bundesrepublik Pong werfen.

Tele-Spiel von Philips

pong.mythos / Pressespiegel vol. 19

Als Freund des gedruckten Wortes und Anhänger klassischer Videospiele-Gazetten, freue ich mich, euch an dieser Stelle regelmäßig Einblicke in Presseerzeugnisse vergangener Tage bieten zu können. Zeitschriften und Bücher zum Thema Videospiele sollen hier nun häufiger beleuchtet werden.

Pressespiegel Banner

Videospiele haben wie jedes Medium seit Ihrer Geburt einen großen Einfluss auf Kunst und Kultur gehabt. Als Urvater des modernen Videospieles hat natürlich auch der Automaten- und Fernsehspielklassiker PONG einen enormen Fußabdruck im künstlerischen Schaffen vieler Akteuere der modernen Kunst hinterlassen.

In der Wanderausstellung pong.mythos aus dem Jahr 2006 wurde diesem Einfluss Rechnung getragen und eine Vielzahl spannender Exponate zusammen getragen. Unter der Leitung von Andreas Lange, dem Kopf des Computerspiele Museums Berlin, entstand nicht nur die Ausstellung, sondern auch der dazu gehörige Ausstellungskatalog mit selbem Namen. Was das achtzigseitige Werk zum kunsttheoretischen Diskurs beitragen kann, erfahrt Ihr im Video und natürlich dem kompletten Review.

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Ruben og Bobby – Retrogames in Kopenhagen

Ein Tripp nach Dänemark und seine Hauptstadt Kopenhagen steht bei Retrozockern eher selten auf dem Plan. Wer sich dennoch in die königliche Mini-Metropole wagt, findet neben wirklich netten Menschen, vielen Schlössern und spannenden Museen auch immerhin einen sehenswerten Hotspot zum Thema Retrogaming. Bei Ruben og Bobby im relativ hippen und mit Trödelläden durchsetzten Stadtteil Nørrebro auf der Bjelkes alle 7 findet der geneigte Nerd ein breites Angebot aus staubigen Videospielen vergangener Generationen, Retrotrash und Plastikspielzeug. Spiele für das Neo Geo MVS, Master System oder Atari 2600 stehen hier ebenso im Regal, wie He-Man-Figuren, die Biker Mice from Mars oder die Lizenzpüppchen zur Disney-Serie Die Dinos.

Ruben og Bobby

Die Preise sind relativ gesalzen und orientieren sich am oberen ebay-Niveau, da die Mitarbeiter aber offenbar nicht durchweg den kompletten Durchblick genießen, lassen sich mit etwas Suchen und Verhandeln noch ein paar Titel zu sehr fairen Preisen finden. Wer nur wenige dänische Kronen (ja, die Dänen haben den Euro immer noch nicht eingeführt) übrig hat, kann diese auch in den Flippern oder Arcade-Automaten versenken. Der Clou des Ladens und sein sicherlich europaweites Alleinstellungsmerkmal ist die Tatsache, dass man sich hier auch noch die Haare schneiden lassen kann – Yeah, Glatzköpfe wie meine Wenigkeit beginnen zu frohlocken!

Wer ohnehin in Kopenhagen verweilt, sollte dem schrulligen Kellerladen Ruben og Bobby auf jeden Fall mal einen Besuch abstatten, zumindest als Kuriositätensammlung ist die dänische Institution allemal eine Stippvisite wert. Wer möchte, kann ja im Vorfeld über die Webseite schonmal einen Termin zum Haare schneiden vereinbaren und sich natürlich hier direkt durch die unten stehende Bildergalerie klicken.