PIXELKITSCH RETROFLASH 231: Telespiele in der ARD-Mediathek

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

Flash-Emblem

Schon im Jahr 2018 hatte ich einen kurzen Mitschnitt der Sendung Telespiele hier bei Pixelkitsch verlinkt und konnte damals leider keine komplette Folge der von Thomas Gottschalk moderierten Fernsehshow im Netz finden.

Das öffentlich-rechtliche Internet hat nun für ein paar Tage die Gebete vieler Nerds von der letzten Bank erhöhrt und die allererste Episode der Unterhaltungssendung vom 10.11.1977 in der Mediathek hochgeladen. Die Spielshow mit tollem Akustik-PONG, dem fiesen Studio und dem einstiegen Premium-Moderator Gottschalk, der uns heuer meist mit seiner Anwesenheit verschont, ist noch bis zum 13. Januar 2019 in der Mediathek bei ARD verfügbar. Freunde elektronischer Unterhaltungsmedien sollten hier unbedingt reinschauen, denn wer weiß, wann dieses tolle und ein wenig langweiliege Stück Zeitgeschichte wieder im weltweiten Videonetz verfügbar sein wird…

Link zur Sendung in der ARD-Mediathek

Telespiele 1977

Die Sendung Telespiele bot sogar Stargäste wie Tony Marshall und viele musikalische Unterbrechungen, Kandidaten können sich bestimmt immer noch unter der untenstehenden Adresse beim Südwestfunk bewerben…

Telespiele 1977

Zu Besuch im Oldenburger Computer-Museum – Foto-Galerie

Bereits vor ein paar Tagen hatte ich meinen Besuch im Oldenburger Computer-Museum anlässlich des zehnten Geburtstages der Technik ausstellenden Einrichtung videografisch festgehalten. Nun habe ich noch ein paar fotografische Impressionen aufbereitet und in einer kleinen Online-Galerie zusammen gefasst.

Das Museum im Norden der Republik bietet Anhängern nicht mehr ganz zeitgemäßer Computer- und Arcadetechnik tolle Möglichkeiten, in Erinnerungen zu schwelgen und einen Ausflug in die Welt von gestern zu unternehmen. Wer im Oldenburger Land unterwegs ist, oder ohnehin in der Nähe wohnt, sollte dort definitiv einmal vorbeischauen. Mehr Infos zum Museum und den Öffnungszeiten gibt es auf der passenden Webseite.

Zu Besuch im Oldenburger Computer Museum

Museen sind ein wichtiger Bestandtteil kulturellen Lebens in unserer vermeintlich zivilisierten Welt. In manchen Museen hängen Pferde an der Wand, in anderen stehen blasse Oberkörper im Weg herum. Im Oldenburger Computer Museum stehen, sicherlich zur Überraschung vieler, elektronische Rechenmaschinen auf Schreibtischen und sollen dem Besucher Elektronikgeschichte und Softwarekultur näher bringen.

Kürzlich feierte eben jenes Computermuseum in der kleinen Großstadt Oldenburg seinen zehnten Geburtstag und hat sich von Organisatoren und Gästen aus der ganzen Republik hochleben lassen. In diesem Rahmen habe auch ich den Räumlichkeiten in Niedersachsen zum ersten mal einen Besuch abgestattet und mich im feuchtfröhlichen Geburtstagsstrudel treiben lassen.


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PIXELKITSCH RETROFLASH 209: Miniatureisenbahnen und Tele-Spiele

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

Flash-Emblem

Modelbahnen gehören eigentlich nicht zu meinen bevorzugten Sammelgebieten, obwohl ich als Kind stolzer Besitzer einer kleinen Anlage der Spur N gewesen bin. In einem Trödelladen habe ich aber aus reiner Neugierde kürzlich einen Blick in eine Ausgabe des offenbar bei Kleinbahnern nicht ganz unbekannte Magazins Miniaturbahnen geworfen.

Miniaturbahnen Heft

Zu meiner Überraschung habe ich beim schnellen Durchblättern der Ausgabe Nummer vier des Jahres 1975 einen kurzen Bericht über ein Philips Tele-Spiel entdeckt. Offenbar handelt es sich hier einen Prototypen oder zumindest eine Gehäusevariante eines PONG-Klons, der so nicht in den Handel gekommen ist. Die Autoren scheinen sichtlich Freude am Bildschirm-Federball gehabt zu haben und sind im Artikel voll des Lobes für das damals 150 DM teure Fernsehunterhaltungs-System für das heimische Wohnzimmer. Laut Artikel sollte das System damals übrigens erweiterbar gewesen sein, zusätzliche Spiele sollten dann 25 deutsche Mark gekostet haben, meines Wissens nach ist das so nicht umgesetzt worden. Wer möchte, kann das komplette Heft beim Verlag bis heute erwerben, wenn auch nur in digitaler Form als eBook oder einfach schnell einen Blick in den Artikel auf der Webseite Bundesrepublik Pong werfen.

Tele-Spiel von Philips

pong.mythos / Pressespiegel vol. 19

Als Freund des gedruckten Wortes und Anhänger klassischer Videospiele-Gazetten, freue ich mich, euch an dieser Stelle regelmäßig Einblicke in Presseerzeugnisse vergangener Tage bieten zu können. Zeitschriften und Bücher zum Thema Videospiele sollen hier nun häufiger beleuchtet werden.

Pressespiegel Banner

Videospiele haben wie jedes Medium seit Ihrer Geburt einen großen Einfluss auf Kunst und Kultur gehabt. Als Urvater des modernen Videospieles hat natürlich auch der Automaten- und Fernsehspielklassiker PONG einen enormen Fußabdruck im künstlerischen Schaffen vieler Akteuere der modernen Kunst hinterlassen.

In der Wanderausstellung pong.mythos aus dem Jahr 2006 wurde diesem Einfluss Rechnung getragen und eine Vielzahl spannender Exponate zusammen getragen. Unter der Leitung von Andreas Lange, dem Kopf des Computerspiele Museums Berlin, entstand nicht nur die Ausstellung, sondern auch der dazu gehörige Ausstellungskatalog mit selbem Namen. Was das achtzigseitige Werk zum kunsttheoretischen Diskurs beitragen kann, erfahrt Ihr im Video und natürlich dem kompletten Review.

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