Der Monat in Spielen: Dezember 2018

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Auch wenn ich zum Jahreswechsel bereits auf das Jahr 2018 zurückgeblickt habe, möchte ich nicht versäumen, auch den zurückligenden Monat Dezember noch einmal isoliert zu betrachten.

Der letzte Monat des Jahres 2018 stand bei mir ganz im Zeichen von Nintendo und bescherte mir Spielspaß an Game Boy, Game Boy Advance und Super Nintendo. An letzterem stand erneut Super Mario World auf dem Weihnachtsprogramm und wurde zwar nicht komplett durchgespielt, aber gut gelaunt für einige Stages gezockt. Das Spiel zeigt bei jedem anzocken, wie einfach gutes Spieldesign funktionieren kann und wie Designer mit tollen Ideen die Motivation aufrecht erhalten können. Vermutlich mein absolutes Lieblingsspiel auf dem ansonsten nicht häufig genutzten Super Nintendo.

Weiter ging es bei mir portabel mit dem Game Boy Advance und der japanischen Fassung von Wario Ware: Twisted. Das Spiel ist eines von einer handvoll Titeln auf dem GBA mit gyroskopischer Bewegungssteuerung und kombiniert diese wunderbar mit dem chaotischen Konzept der Ware Ware-Reihe. Das Spiel hat mir prinzipiell gut gefallen, da ich generell aber kein sonderlich großer Fan von Titeln mit Bewegungssteuerung bin, hat mich die Motivation leider nach einigen Runden doch verlassen. Dennoch bleibt WW:T ein sehr unterhaltsames Spiel mit witzigem und innovativem Spielkonzept und scheint für viele einer der besten Titel auf dem tragbaren System zu sein.

Abgeschlossen habe ich den Monat mit zwei Japan-Importen auf dem Nintendo Game Boy, die ich mir kurz vor dem Weihnachtsfest aus Fernost habe kommen lassen. Mit Sanrio Carnival habe ich mir den Hello Kitty-typischen Spielezuckerschock verpasst. Das knuffige Puzzlespiel ist wenig innovativ und nervt schnell mit der immer gleichen Musikuntermalung – ohne Ton kann das Spiel aber durchaus unterhalten und kredenzt ein paar spannende und abwechslungsreiche Spielmodi. Etwas mehr hatte ich mir vom hierzulande eher unbekannten Tokyo Disneyland: Fantasytour erhofft. Auf Basis der im japanischen Disneyland präsentierten Attraktionen und Fahrgeschäfte bietet das Modul eine Minispielsammlung, die sich grob der lizensierten Thematiken und Figuren bedient. Mit Goofy, Minnie Maus oder Mickey Maus schlendern wir durch den Park und erfreuen uns an der überraschend netten Optik und langweilen uns bei den überraschend öden Spielchen. Eigentlich schade, dass das schöne Thema und die tolle Grafik hier so wenig genutzt werden, da zocke ich doch lieber wieder die Maus-Spiele auf dem Game Gear!

Pixelkitsch Spielemonat

Der Monat in Spielen: Juli 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Juli diesen Jahres war immer noch stark geprägt von meiner Begeisterung für das neue Display meines Game Gear. Hier musste als erstes das wirklich ganz schrecklich umgesetzte Double Dragon einem Test unterzogen werden. Da ich die Version für das Master System noch ganz gerne mochte, war ich von der wirklich grauenhaften Version für SEGAs Portablem mehr als enttäuscht – Finger weg! Anschließend durfte das wenig beliebte, aber dafür umso seltenere Sonic Labyrinth in die tragbare Konsole wandern. Ein Zweifelhaftes Vergnügen, ist doch das Spiel eigentlich ganz nett gemacht, entspricht allerdings mit seiner geringen Dynamik nur herzlich wenig den klassichen Teilen der Spielereihe und sollte am ehesten in der Verpackung gelassen werden. Überraschend gut hat mir die Versoftung des Disney-Films Jungle Book gefallen. Als Mogli sammelt Ihr Bananen und legt euch mit Affen an. Das Spiel sieht herorragend aus, spielt sich gut und macht nach einer kleinen Eingewöhnungszeit wirklich Laune.

Weg vom Game Gear ging es zu einem anderen portablen System, dem 3DS. Hier durfte mein frisch entpacktes Zelda Ocarina of Time einige Zeit im Schacht verweilen und war meine erste Berührung mit dem N64-Klassiker. So ganz warm bin ich noch nicht mit dem Spiel geworden, diese „realistischeren“ 3D-Zelda-Teile sind irgendwie nicht so mein Fall. In den nächsten Wochen werde ich dem Titel aber auf jeden Fall noch eine Chance geben.

Am Master System bin ich endlich in den Genuss der (nicht wirklich) großartigen 3D-Brille gekommen und habe eine Runde mit Zaxxon 3D durch den Weltraum gedreht. Leider ist das Vergnügen wenig plastisch und schon nach einigen Minuten konnte ich das Geflackere der Brille nicht mehr gut aushalten. Dennoch ein wirklich spannendes Experiment und aus meiner Sicht immer noch besser als die Optik der klassischen rot-grün-Brillen auf anderen Systemen seiner Zeit.

Meine obligatorische Session am Famicom durfte in diesem Monat mal wieder mit einem herzallerlieblichen Spiel aus dem Kosmos des Sanrio-Franchises begangen werden. Beim Tüftelspiel Kero Kero Keroppi no Daibouken helft Ihr dem knuffigen Frosch Keroppi durch labyrinthartige Level und erfreut euch an quitschbunter Optik und einfachem Spielprinzip. Auch ohne Kenntnisse der japanischen Sprache kommt der europäische Spieler hier vortrefflich zurecht.

An der XBox360 habe ich das extrem krawallige, aber dennoch (oder gerade deswegen!?) sehr unterhaltsame Full Auto aus dem Hause SEGA für mich entdeckt. Das Spiel ist inzwischen auch schonn seine zehn Jahre alt, sieht entsprechend unfrisch aus, macht aber überraschend viel Spaß. Mit bewaffneten Autos heizt Ihr durch Fantasiestädte und ballert alles ab, was nicht bei drei in der Garage steht. Zum Luft rauslassen ein perfekter Spaß für Arcade-Freunde!

Als Arcade-Freund aus der zweiten Reihe habe ich mich vor ein paar Tagen auch gefreut, endlich das von mir lange gesuchte Shock Troopers für das Neo Geo MVS erstanden zu haben. Bei Ruben og Bobby in Kopenhagen habe ich das gute Stück erspäht und musste es nun endlich in meine Sammlung holen. Das Spiel ist einfach brachial und bringt die Bude mit prallem Sound, effektvoller Grafik und stumpfem Ballergameplay zum Beben!

PIXELKITSCH Spielemonat Juli 2016

Der Monat in Spielen: April 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

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Der April ist ebenso vorbei wie mein Aufenthalt in Tokio und brachte während meines Urlaubs wenig Zeit zum Spielen, dafür umso mehr Möglichkeiten, sich mit neuen Games einzudecken. Da ich nun ganz allmählich versuche, alles abzuarbeiten, was ich an Spielen mitgebracht habe, habe ich die letzten Tage vor allem am Famicom verbracht. Wenig begeistert war ich vom offenbar vollkommen berechtigt sehr günstigen Dough Boy. Hier rennt Ihr als Pixelsoldat über Schlachtfelder, sammelt Spreng-Utensilien ein und versucht, herauszufinden, was überhaupt zu tun ist – ich selber hatte dazu leider nach fünf Minuten schon keine Lust meh – Pech gehabt, kleiner Patriot! Wesentlich besser hat mir erwartungsgemäß Hello Kitty World gefangen, welches die Umsetzung von Balloon Kid auf dem Game Boy ist. Das Spiel macht hier mit bunter Grafik und Sanrio-Lizenz fast noch mehr Spaß und bietet auch wieder einen Zweispielermodus, den ich aber noch mal separat ausprobieren muss. Nicht ganz so gelungen finde ich den Puzzler Mario & Yoshi, den es ebenfalls auf Famicom und Game Boy gibt. Ich kannte bisher nur die portable Version und leider krankt auch die Famicom-Variante daran, relativ schnell langweilig zu werden. Ebenfalls ein wenig langweilig aber trotzdem sehr spaßig ist Dragon Spirit gelungen. Das vertikal scrollende Shmup mit Fantasy-Setting sieht manierlich aus, spielt sich flüssig und ist überraschend umfangreich. Mit seinem recht harschen Schwierigkeitsgrad und leider etwas wenig Abwechslung ist es zwar nicht perfekt, macht aber dennoch einige Zeit wirklich Laune. Auf dem Game Boy hat dann auch die portable Umsetzung von Blodia Einzug gehalten. Der Murmelbahn-Tüftler macht hier ebenso viel Spaß wie auf der PC Engine und ist für eine Runde zwischendurch immer brauchbar. Den Abschluss machte im April bei mir der Puzzler Mirumo de pon! Taisen Mahodama. So sperrig der Titel, ist auch der Storymodus des Spiels. Endlose Textwüsten, die natürlich in japanischer Sprache gehalten sind, machen den Einstige für Europäer ein wenig umständlich. Die Puzzlesequenzen als solche machen aber wirklich Spaß, wirken jedoch ein wenig beliebig.

So, das war mein gespielter Monat April, ich gehe jetzt wieder an die Konsolen, es warten noch gut drei Dutzend Spiele darauf, vorn mir angetestet zu werden!

Pixelkitsch Monat April 2016

Der Monat in Spielen: Oktober 2015

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Das Wetter wird schlechter, die Konsolen älter und die Spielfreude größer. Entsprechend habe ich im Oktober tatsächlich einiges Konsolenfutter verdrückt. Den Anfang des Monats machte das leider arg enttäuschende Mario Party 8. Als Fan der Game Cube-Episoden (immerhin ganze vier Teile) war ich im Vorfeld etwas skeptisch wegen der bei der Wii üblichen Bewegeungssteuerung. Das Spiel selber sieht knuffig aus, die Minispiele sind gewohnt abwechslungsreich und Fanservice wird wie bei Nintendo üblich groß geschrieben. Leider kommt durch einige Fuchtelelemente und unpräzise Eingabemöglichkeiten wenig Spielspaß auf, schade, dass Big N hier das Wii-Kernfeature so pushen wollte. Im gleichen Atemzug durfte dann auch mal wieder das seichte Partygame Trivial Pursuit auf der XBox 360 für ein paar gesellige Runden herhalten. Der Quizklassiker macht auch auf der Box nach wie vor Spaß, allerdings sind einige Fragen doch arg leicht geraten. Auf dem Famicom durfte das Hello Kitty-Campgame Sanrio Carnival für eine gepflegte Puzzlerunde im japanischen NES seinen Dienst verrichten. Das Spiel rund um die knuffigen Japanofiguren erfindet das Genre zwar nicht neu, macht mit herrlicher Mucke und niedlichen Spirtes aber tatsächlich Laune. Zu zweit mit einem (meist weiblichen) Fan der Lizenz echt empfehlenswert. Ein Überraschungshit war für mich auf dem Game Boy Advance im Oktober der kleine Tetrisklon Fortress. Ihr stapelt in verschiedenen Settings Klötze um Burgen aufzubauen die es dann gegen einen menschlichen oder computergesteuerten Gegner zu verteidigen gilt. Leider gibt es kein richtiges Spielziel, die putzige Optik mit Piraten, Höhlenmenschen und Rittern ist aber ansehnlich und gibt dem alten Spielprinzip einen netten Touch. Für meinen neu erstanden 3DS gab es nun auch erstes Futter in Form des fantastichen Zelda – A link between worlds. Der Serienableger bereitet mir wirklich Freude, auch wenn ich auf den 3D-Effekt meist verzichte. Mit Schwert und Schild bewaffnet kann die dunkle Weihnachtszeit gerne kommen!

PIXELKITSCH Oktober 2015