Happy Birthday: Panzer Dragoon Saga

Bereits im vergangenen Jahr habe ich mich ausgiebig zum großartigen Panzer Dragoon Saga für den SEGA Saturn ausgelassen.

Der krönende 32 Bit-Abschluss der Railshooter-Reihe rundete die Serie gekonnt ab und zeigte zum Niedergang der Konsole noch einmal, was der Saturn zu leisten vermochte. Auch wenn das Rollenspiel nicht perfekt sein mag, ist es doch ein gelungenes Experiment mit beeindruckender Technik. Dieses Jahr wird das Spiel bereits zwanzig Jahre alt, erblickte der Titel doch am 29ten Januar 1998 das Licht der Polygonwelt in Japan und kam im Juni 1998 in limitierter Auflage auch nach Deutschland.

Happy Birthday Panzer Dragoon Saga, eventuell erbarmt sich SEGA irgendwann einmal deiner und legt dich in frischem Glanz neu auf…

Panzer Dragoon Saga

Der Monat in Spielen: Dezember 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und im letzten Video habe ich bereits auf 2017 zurückgelickt. Dennoch darf der Blick auf den verspielten letzten Monat nicht fehlen, denn auch in der Vorweihnachtszeit und zwischen den Feiertagen wurde bei PIXELKITSCH natürlich gedaddelt.

Den Dezember 2017 habe ich am SEGA Saturn begonnen und dort zwei Spielen eine Chance gegeben, die ich schon seit längerer Zeit anzocken wollte. Bereits seit langem in meiner Sammlung befindet sich der 3D-Baukasten-Prügler Robo Pit und ich habe es sträflich vernachlässigt, den Titel einmal anzuzocken. Nun habe ich dem optisch wenig ansprechenden Spielchen endlich eine Chance gegeben und den Controller fast anderthalb Stunden nicht mehr aus der Hand gelegt. In einem Baukasten setzt Ihr euren gewünschten Kampfroboter zusammen, tretet mit ihm gegen andere Blechdosen an und steigt in der Rangliste auf. Das Spiel sah damals schon nicht besonders gut aus, spielt sich sich aber angenehm unkomplizert und entwickelt eine schöne Eigendynamik. Erst kürzlich angeschafft habe ich AMOK der Firma Scavenger und wollte den Titel schon lange einmal nachholen. Die Voxeloptik sieht noch immer sehr gut aus und für einen 20 Jahre alten Third-person-shooter spielt sich die Mech-Ballerei erstaunlich gut. Hätte ich das Spiel vor zwanzig Jahren schon besessen, hätte es sich bestimmt zu einem meiner Favoriten entwickeln können.

Weiter ging es am Game Boy mit dem knuffigen Plattformer Tail´Gator, den ich nach über 25 Jahren endlich wieder anspielen konnte. Als Kind hatte ich das Spiel von Natsume schon geliebt und bin hocherfreut, dass mich meine Erinnerungen nicht getäuscht haben. Der Titel mit dem kleinen Aligator sieht auch heute noch gut aus und spielt sich flüssig, Tail´Gator werde ich ganz sicher nicht das letzte mal gezockt haben.

Den Monatsabschluss habe ich traditionell mit Landstalker am Mega Drive gefeiert und bin in der Rolle von Niels auf Schatzsuche gegangen. Obwohl ich die Software damit gefühlt bereits zum zehnten mal spiele, vergesse ich regelmäßig viele Details der Quests und irre immer wieder auf´s Neue umher. Das Spiel wird mich auch im grade begonnenen Jahr 2018 sicher noch weiter verfolgen…

Pixelkitsch 2018 Januar

Pixelige Weihnacht 2017

Weihnachten im Hause PIXELKITSCH ist nicht so verzockt, wie man eventuell annehmen mag, aber auch ich werde sicherlich in den kommenden Tagen noch zum Controller greifen. Da ich aktuell wieder vermehrt am SEGA Saturn Zeit verbringe, lege ich vielleicht mal wieder Christmas Nights oder Father Christmas ein, eventuell wird aber auch nur Trash gedaddelt.

Wie auch immer Ihr euer Weihnachtsfest verbringen mögt, ich wünsche euch geruhsame Tage, besinnliche Zeit mit Familie und Freunden, leckere Gaumenschmäuse und viel Erholung bevor 2017 dann in den Endspurt geht.

Frohe pixelige Weihnacht 2017!

Pixelkitsch XMAS 2017

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.49: Retro-Ausmisten

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Abgesehen von kleineren Pausen spiele ich nicht nur seit über 30 Jahren Videospiele, sondern sammel diese auch. Das Horten und Archivieren von Medien hat mich immer schon fasziniert und es tat mir stets in der Zockerseele weh, wenn ich als Kind ein Spiel abgeben musste, um mir ein neues leisten zu können.

Zwei Einschnitte im Ausdünnen meiner Sammlung sind mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Um mir zum Release den SEGA Saturn leisten zu können, habe ich mit einem Schlag meine umfangreichen Bibliotheken meiner Game Gear- und Mega Drive-Spiele inklusive Hardware abgeben müssen. Alle Spiele und Hardware-Teile sind natürlich top gepflegt und zu 90% in OVP gewesen, dennoch hat es nur zur Finanzierung der Hälfte der damals neuen Wunderkonsole gereicht. Ein herber Rückschlag für meine Sammelleidenschaft und nicht unedingt die beste Entscheidung in meiner Spieler-Karriere.

Ebenfalls als gravierend erwies sich ein Einbruch in meinen Keller, bei dem ein gutes Dutzend Konsolen und dazu passend zahllose Spiele entwendet wurden. Auch wenn ich zu der Zeit nicht aktiv gesammelt und deswegen die Geräte im Keller eingelagert hatte, schmerzt es mich bis heute, meine Sammlung auf so unwürdige Art und Weise verloren zu haben – vieles davon habe ich bis heute nicht mehr erwerben oder finden können.

Aktuell bin ich jedoch an einem Punkt im Sammeln angekommen, bei dem ich aus freien Stücken Teile meiner Kollektion abgebe. Es haben sich in den vergangenen Jahren des hortens einfach zu viele Spiele und Zubehörteile angesammelt, die mir persönlich nichts geben oder schlichtweg scheiße sind. Die Sammlung wurde zu groß und auch zu unspezifisch. Konsolen würde ich aktuell noch nicht abgeben wollen, aber beim N64 habe ich bereits einen Großteil meiner Spiele abgestoßen, da mir die Softwarebibliothek des Gerätes bis auf minimale Ausnahmen einfach zu keinem Zeitpunkt zugesagt hat. Aktuell müssen vor allem überflüssige Playstation1- und Playstation2-Spiele weichen. Hier haben sich einfach in fast 20 Jahren zu viele Spiele angesammelt, die ich kein einziges mal angespielt habe und die mich auch in der nächsten Dekade garantiert nicht reizen werden.

Es ist also Zeit, ein wenig Abschied zu nehmen, aber wo etwas verschwindet, entsteht auch Raum für Neues…

Spielestapel

Der Monat in Spielen: Juli 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Juli stand im Hause Pixelkitsch ganz im Zeichen des SEGA Saturn. Aber auch auf NES und Game Boy wurde gedaddelt.

Der Monat Juli begann mobil mit dem erst kürzlich hier vorgestellten Trax auf dem Nintendo Game Boy. Im kompakten Panzerspaß shootet Ihr euch durch fünf kurze Stages und eine Bossparade und wundert euch nach zwanzig Minuten, dass Ihr bereits den Abspann zu Gesicht bekommt. Dennoch ist das Wehrdienstwerbespiel sehr unterhaltsam und ein netter Spaß für zwischendurch.

Auf dem NES habe ich mich nach Jahren der Verweigerung ein wenig länger mit The Legend of Zelda befasst. In der Vergangenheit konnte ich wenig mit dem Seriendebut anfangen, bin nach einer knappen halben Stunde gut in Hyrule angekommen. Die ersten Dungeons und Bosse haben mich gut unterhalten und meine anfängliche Skepsis genüber der goldenen Cartridge ist einer gewissen Begeisterung gewichen.

Die meiste Zeit habe ich im Juli jedoch am SEGA Saturn verbracht und mich dort zwei Spielen aus meiner Jugend gewidmet. Three dirty Dwarves des ungarischen Entwicklers Appaloosa ist ein überdrehter und comicgeschwängerter Brawler in dem der Spieler die Kontrolle über drei Zwerge (wer hätte das gedacht) übernimmt. Während die Grafik eine echte 2D-Granate ist und der Soundtrack mit sehr guten Beats aufwartet, stört oftmals das schlechte Balancing und die eine oder andere unfaire Stelle im Levelaufbau. Wo die Stages oft genug mit kryptischen Abschnitten nerven, sind die Bossgegner zum Teil überraschend einfach. Da ich das Spiel vor zwanzig Jahren aber sehr genossen habe, ist der Multiplayerspaß aus meiner Sicht auch heute noch eine echte Kaufempfehlung für frustresistente Zocker. Wie noch vor ein paar Wochen gepostet, habe ich auch endlich Panzer Dragoon Saga in der Sammlung und auch das musste ich im Juli natürlich wieder von vorne anfangen. Das Spiel begeistert noch immer mit toller Atmosphäre, sehr zugänglichem Spielprinzip und brauchbarer 3D-Grafik. Wer das Spiel zum ersten mal sieht, wird sich eventuell an der Polygonoptik stoßen, diese ist aus meiner Sicht aber durchaus manierlich gealtert. Der oft für das Spiel aufgerufene Preis mag überzogen sein, ich persönlich habe in den letzten Tagen jedoch wieder viel Freude an der Rollenspielperle gehabt.

Pixelkitsch Monat Juli 2017