The Lucky Dime Caper starring Donald Duck / Zack Bleep Bumm #1

In der Rubrik Zack Bleep Bumm widmet sich PIXELKITSCH den spielgewordenen Comics und Cartoons auf unterschiedlichen retroaktiven Konsolen und Handhelds!

Zack Bleep Bumm Emblem

Donald Duck erblickte das Licht der Welt im Jahr 1934 im Cartoon Silly Symphony The Wise Little Hen unter der Regie von Wilfred Jackson und sollte Gerüchten zufolge eine Ergänzung zu Mickey Mouse sein, der seinem Schöpfer Walt Disney zu populär wurde. In der Folge durfte sich der Erpel immer wieder in Zeichentrickfilmen und Comics seinen Wutausbrüchen hingeben und erfreut sich bis heute einer großen Beliebtheit. In den Achtzigern und Neunzigern bekam der Enterich zudem eine Vielzahl an Videospielumsetzungen auf den Bürzel geschneidert und auch SEGA-Systeme wurden natürlich nicht verschont.

Auf Game Gear und Master System erschien 1991 The Lucky Dime Caper starring Donald Duck, welches vom SEGA-Team AM7 exklusiv für die beiden Achtbitter entwickelt wurde. Gundel Gaukelei, die im englischen Original Magica de Spell heißt, hat Onkel Dagoberts Kreuzer Nummer eins geklaut und eure Neffen Tick, Trick und Track entführt. Da Donald ohnehin arbeitslos ist und er unter der Fuchtel seines geizigen Onkels steht, macht er sich auf den Weg, die glückbringende Münze und seine Neffen zurück nach Entenhausen zu bringen. Wie es der programmierte Zufall so will, schlüpft Ihr nicht aus dem Ei, sondern in die Rolle der vom Pech verfolgten Ente mit Vorliebe für Matrosenhüte.

Weiterlesen

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.43: Kampf dem Kabelsalat

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

In den vergangenen dreißig Jahren habe ich selber vermutlich eine Hundertschaft an Controllern für unterschiedliche Konsolen genutzt, malträtiert und liebgewonnen. Dabei habe ich meine eigenen Spieleingabegeräte auf ganz unterschiedliche Art und Weise in Kisten verstaut, neben den Fernseher gezwängt oder in Schubladen verbannt. In den meisten Fällen war ich stets darum bemüht, die Joypads in gutem Zustand für Spieleabende oder als Tauschware vorzuhalten. Neben den durch ständige Nutzung beanspruchten Buttons mussten oft genug vor allem die Kabel leiden, wurden diese doch ständig auf- und abgewickelt, verknotet oder als Stolperdraht für trunkene Zockgäste mißbraucht.

Während ich selber meine Controllerkabel für gewöhnlich locker um das Pad wickel, als nicht zu straff gezogene Schlaufe aufrolle oder mit einem Gummi zusammenraffe, gibt es offenbar auch noch einige mir bislang komplett fremde Techniken, dem Kabelwirrwarr Herr zu werden.

Erst vor ein paar Monaten entdeckte ich zum Beispiel Controller, die mit einem Klettband umwickelt waren, eine aus meiner Sicht echt brauchbare Art der Bindung, die ich zukünftig eventuell adaptieren werde. Den interessantesten Ansatz sah ich jedoch vor ein paar Tagen bei einem Daddelkollegen, der kurioser Weise Klopapierrollen benutzt, um die Controllervernetzung zu bändigen. Ich habe diese Technik nun selber einmal getestet und finde die Idee prinzipiell gut, mir erscheint die Wicklung der Kabel damit jedoch etwas zu straff

Kennt Ihr eventuell noch weitere Möglichkeiten, den Kabelsalat in der Schublade zu bändigen, favorisiert Ihr vielleicht eine der oben genannten Techniken oder schmeißt Ihr einfach alles lose in eine Schublade?

Flower Girl Dresses

Data Discs – Thunder Blade und Galaxy Force 2

Das britische Data Discs Label habe ich bereits vor ein paar Wochen hier vorgestellt. Seit heute ist eine neue Scheibe mit SEGA-Lizenz erhältlich und featured die Soundtracks zu den Arcade-Krachern Thunder Blade und Galaxy Force 2. Die limitierte Fassung der Scheibe kommt in gelb-transparentem Look daher, ebenso ist natürlich wieder eine Standartfassung erhältlich.

Aktuell ist der Shop nur für registrierte Nutzer zugänglich, ab heute Abend dürfen jedoch auch wieder alle anderen User einkaufen. Auch hier gilt, wer zu erst kommt, malt zu erst, alle Scheiben sind wie immer nicht unbegrenzt erhältlich.

Der Monat in Spielen: Februar 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Den Monat Februar habe ich eigentlich fast komplett einem einzigen Spiel gewidmet. Zuvor jedoch habe ich auch kurz in anderes Spielgut reingeschaut.

Auf der WiiU durfte der Dynasty Warriors Ableger Hyrule Warriors ein paar Runden in der Konsole rotieren. Die Massenschlachten sind gewohnt episch inszeniert, spielerisch konnte mich aber auch diese Episode mit Zelda-Franchise nicht abholen. Am Game Cube habe ich mich ein paar ollen Kamellen aus dem Hause SEGA zugewandt und einen Vormittag mit der Sonic Gems Collection verbracht. Hier finden sich außer Sonic CD eigentlich nur Titel aus der zweiten Reihe der Igel-Bibliothek. Neben einigen Game Gear Fassungen habe ich vor allem das beeindruckend anzusehende, aber schlecht zu spielende Sonic R vom Planeten Saturn und den monotonen, aber bunten Prügler Sonic the Fighters gezockt. Spielspaß sieht zwar anders aus, aber für´s Kuriositätenkabinett durchaus zu gebrauchen.

PIXELKITSCH Spielemonat Februar 2017

Mein Monatshighlight katapultiert mich in die frühen Neunziger zurück, in die Zeit als ich mein erstes Master System auf einem ostfriesischen Trödelmarkt erworben habe. Phantasy Star hat mich damals direkt in seinen Bann gezogen und alleine die Tatsachen, das manche Quests kryptisch erklärt und Dungeons nicht automatisch gezeichnet werden, haben mich einst vom Durchspielen abgehalten. Nun konnte ich das Spiel nach so vielen Jahren endlich wieder in meinen Besitz bringen und Dank eines Walkthroughs aus dem Netz kann ich mich nicht mehr so leicht verlaufen. Das Spiel ist bis auf diese beiden Punkte hervorragend gealtert und sieht einfach fantastisch aus. Grafischer Höhepunkt sind die 3D-Dungeons mit ihren liebevoll gepixelten Gegnersprites.

Aus meiner Sicht rechtfertigt Phantasy Star alleine schon den Besitz des SEGA Master Systems. Generell zogen die Preise für Spiele der bislang oft vernachlässigten Konsole stark an, diese Rollenspieperle ist aber jeden Euro wert und sollte in keiner Sammlung fehlen.

vintage wedding dresses uk

Der Monat in Spielen: Januar 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der erste Monat des jungen Jahres 2017 ist durchgespielt und der Januar vom Kalender gerissen. Gezockt wurde im Hause PIXELKITSCH vor allem an der Wii U, die vor einigen Wochen hier Einzug hielt.

Nach längerer Serienabstinenz konnte mich mit Mario Kart 8 endlich wieder ein Ableger der klassischen Kartsause an eine Nintendo-Konsole fesseln. Das Spielgefühl ist gut, der Umfang durchaus ordentlich und die bunte Optik macht Laune auf den Multiplayermodus, den ich bislang noch nicht getestet habe. Ebenfalls bunt und Spaß bringend hat sich der Baukasten Super Mario Maker präsentiert. Die Aufmachung ist aus meiner Sicht mehr als ansprechend und alles fühlt sich vertraut und zugleich frisch genug an, um immer mal wieder eine Runde zocken zu wollen. Natürlich sind unter den zahllosen downloadbaren Stages auch sehr viele Graupen, insgesamt gefällt mir das Paket aber sehr gut. Weniger gut hat mit auf der Wii U bislang Game and Wario gefallen. Hiermit hatte ich zwar mehr Freude als damals mit dem Ableger auf dem Nintendo DS, aber trotzdem wollte der Funke einfach nicht überspringen. Abgesehen von ein paar wirklich pfiffigen Ausnahmen wollten die Minispiele mangels doofer Ideen bei mir nicht zünden. Immerhin hat mir das Spiel Appetit auf den GBA-Teil gemacht, den ich nun unbedingt einmal nachholen möchte.

Die größte Enttäuschung jedoch war nicht Wario, sondern ein Archäologe aus dem Lucas-Universum. Indiana Jones auf dem Super Nintendo lockte mich seit zwanzig Jahren mit toller Grafik und fantastischer Inszenierung, enttäuschte nun aber mit schlechtem Leveldesign und zahllosen unfairen Elementen. Das investierte Geld tut hier tatsächlich weh und auch wenn ich die Filme zu meinen Lieblingsstreifen zähle, wird das Spiel wohl nicht in der Sammlung bleiben.

Die größte positive Überraschung fand sich dann aber trotzdem wieder auf einem Nintendosystem ausgerechnet mit einem klassischen SEGA-Titel. Der schlammige Automatenklassiker SEGA Rally war mir als Konvertierung auf dem GBA bis vor ein paar Monaten überhaupt nicht bekannt, ist vor zwei Wochen aber in meine Sammlung gewandert. Auch wenn die Technik nicht fehlerfrei ist und die Grafik oft arg unsauber wirkt macht das Spiel einfach Spaß. Das Gefühl des damals von mir bis zum Erbrechen gezockten Saturnablegers wurde hier fantastisch auf den Game Boy Advance konvertiert. Der Umfang ist anständig, der Sound knackig und die Spielmechanik ebenso eingängig wie motivierend. Defintitiv ein Spiel, dass die von mir stets stark unterschätzte Spielebibliothek des GBA gehörig aufwertet und auch in Zukunft öfter mal in den Modulschacht wandern darf.

PIXELKITSCH Februar 2017