Slider aka Skweek / PIXELQUICKIE vol.39

In der Rubrik Pixelquickies gibt es in unregelmäßigen Abständen kleine Genre-übergreifende Spieletipps auf verschiedenen Plattformen für den kleinen Geldbeutel.

Slider/Skweek – Game Gear – 1991 – Loriciel/Victor

Was 1989 auf Heimcomputern mit dem bizarr aussehenden Fellknäuel Skweek in Frankreich begann, wanderte als verniedlichte Form nach Japan und wieder zurück in den Westen mit einem aggressiv dreinblickenden Critterverschnitt in sonnigem Zitronengelb, der für die verwirrten Europäer und Amis trotz seiner ohnehin westlichen Herkunft in Slider umbenannt wurde. Auf dem Lynx durfte das Spiel im selben Jahr weiterhin seinen ursprünglichen Namen Super Skweek (tatsächlich die Fortsetzung von Skweek) behalten, eventuell gab es hier lizenzrechtliche Probleme.

Das Spiel stammt ursprünglich aus dem Hause Loriciel und wurde auf zahlreichen Systemen um- und fortgesetzt, vertrieben wurde es ursprünglich von Infogrames. Die kompakte Game Gear-Version erblickte 1991 das Licht der pixeligen Welt und wurde in Japan von der Firma Victor Musical Industries für das energiehungrige SEGA-Handheld umgesetzt und auch die PC-Engine bekam einen Port spendiert.

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Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.13

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Da ich in den letzten Wochen einige ältere Spiele mit etwas größerem Umfang gespielt habe, war ich nach langer Zeit mal wieder gezwungen, mir Passwörter zu notieren. Das führte gerade beim Game Gear-spielen zu einer flatterhaften Zettelwirtschaft auf meinem Nachttisch. Auch in diversen gebrauchten älteren Titeln finden sich immer wieder Passwort-Listen der Vorbesitzer und entpuppen sich als großartige Zeugen Ihrer Zeit. Ich kann mich leider nicht erinnern, welches das letzte Spiel gewesen ist, dass ich mir neu gekauft hatte und mit Passwörtern den Fortschritt für die Nachwelt festgehalten hat. Es dürfte jedoch noch zu 32-Bit Zeiten trotz Speicherkarten gewesen sein, dass ich mir Passwörter notieren musste. Was ich damals für nervig hielt, wenn ein Spiel nicht auf Memorycards oder interne Speicher gesetzt hat, empfinde ich heute eine seltsame Genugtuung, mir die oftmals kryptischen und unerklärlich langen Buchstaben- und Zahlenkolonnen zu notieren. Ein wenig problematisch wird es nur, wenn ein von mir selbst notierter Code entweder nicht mehr zu entziffern oder im schlimmsten Fall einfach falsch abgeschrieben wurde, beim portablen Geschicklichkeitsspaß Slider für den Game Gear hat mir dieser Umstand kürzlich noch das Weiterspielen verleidet. Nichtsdestotrotz erinnere ich mich gerne an die Zeit zurück, in denen Papier und Stift Beweis genug für den eigenen Fortschritt waren! Wie geht es euch, trauert Ihr dem Passwortsystem hinterher oder seid Ihr froh, euren Spielstand komplett im Speicher einer Konsole ablegen zu können? 🙂

Passwort Videospiel