Happy Birthday: Krieg der Sterne

Heute ist es soweit, der Disney-Konzern zelebriert den 25.5.2017 als offiziellen vierzigsten Geburtstag der Star Wars Saga.

Wärend die Filmreihe bei uns als Krieg der Sterne bekannt wurde, entschieden sich die Rechteverwerter in den Folgejahren, die englischen Titel auch für den deutschen Markt zu nutzen und so finden sich heute in Kindergärten, Chefetagen, oder LKW-Fahrerkabinen Star Wars-Rücksäcke, Star Wars-Kaffeetassen und Star Wars-Kopfkissen. Neben tonnenweise Merchandise wurde der Markt rund um die Filmsaga auch mit Videospielen überflutet, darunter extrem viele schlechte, aber auch mehr als genug herausragend gute oder mindestes brauchbare Spiele.

Bei PIXELKITSCH habe ich mich in der Vergangenheit zwei Star Wars-Versoftungen gewidmet, dem klassichen ersten Teil auf dem Master System und dem skurrilen TV-Plug and Play Spiel von Jakks Pacific. Es wird Zeit, sich der dunklen Seite der Macht zu stellen und hier noch einmal einen Blick rein zu werfen.

Herzlichen Glückwunsch Luke, Han und Leia, Ihr habt mir eine tolle Kindheit und Jugend in Film, Videospiel und Spielzeugladen beschert.

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.32: Star Wars (keine Spoiler)

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Mit einigen Wochen verspätet habe nun auch ich mich in die (schlecht besuchte nachmittägliche) Kinovorstellung der siebten Episode von Krieg der Sterne gewagt. Abgesehen davon, dass ich persönlich ihn einfach mal als Teil vier ansehe, weil ich die Episoden eins bis drei immer gerne verdränge, hatte ich mich sehr gefreut, dass es nach dem Lizenzmonsterkauf durch Disney nun weiter ging mit der Serie. Bei Bekanntgabe des Deals zwischen dem Mauskonzern und George Lucas war ich sehr skeptisch, was aus der Marke werden würde, aber Lucas selbst war ja schon immer ein echter MarketingRancor. Was nicht bei drei im Ewokbaumhaus war, wurde mit Star Wars gelabelt und diese Tradition führte auch Disney natürlich gewissenhaft fort. Egal ob Feuchttücher, Joghurt oder Schlüsselanhänger, in den letzten Monaten wurde man wieder bombardiert mit Marketingschrott. Auf den Film selber habe ich mich aber dennoch gefreut und bin mit keinen all zu hohen Erwartungen ins Kino gegangen. Auch wenn ihn alle außer mir schon früher gesehen haben dürften, werde ich nichts spoilern. Meine Erwartungen an den Film lassen sich leicht mit drei Worten beschreiben: Action, Szenenbild, Bombast – Viel mehr wollte ich garnicht sehen. Ich bekam geballte Action zu Land und in der Luft, nett inszenierte Lichtschwertkämpfe und wirklich schön gemachte Kostüme. Obendrauf wirklich tolle Kulissen und selbst die computergenerierten Hintergünde sahen zum ersten mal seit Relaunch der Reihe nicht übermäßig aufgesetzt und montiert aus. Der Film als solcher hat sich für mich einfach sehr gut angefühlt. Die Geschichte wurde, wenn auch sehr vorhersehbar, packend erzählt und fortgeführt, lieb gewonnene Charaktere ohne viel Drama in den Film zurückgeholt und zum Teil auch in die verdiente Sternenrente geschickt.

Mein Fazit: Ich habe ein bombastisches Popcornkino ohne Revolution erwartet und ich bekam einen liebevoll gemachtes Sci-Fi-Potpourri mit vielen bekannten Gesichtern, einigen witzigen neuen Charakteren und nicht mehr Klamauk als bereits die Ur-Trilogie in meiner Kindheit bot. Ich bin zufrieden, freue mich über das gelungene Erwachen der Macht und freue mich einfach mal auf Teil acht, vielleicht aber nicht zu sehr, sonst werde ich das nächste mal womöglich enttäuscht! 😉

Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.31: Eine zweite Chance für Kinect

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Bereits vor einiger Zeit habe ich hier über meine nicht gerade überwältigenden Erfahrungen mit Kinect berichtet. In der Zwischenzeit habe ich die Peripherie kaum angerührt, aber am vergangenen Wochenende wollte ich mein Glück noch einmal herausfordern. Mit vier Spielen bewaffnet habe ich der Bewegenungsarmut vor der Konsole den Kampf angesagt und mir The Gunstringer, Deepak Chopra´s Leela, Fable the journey und Star Wars Kinect zu Gemüte geführt. Star Wars Kinect hatte ich bereits einmal angepsielt, wollte mir jedoch noch den grotesken Rancor Modus etwas genauer anschauen. Während Ihr im Hauptspiel als Jedischüler dämliche Droiden ausschaltet, euch über die schlechte Steuerung und alberne Bewegungsabläufe ärgert, macht das Minispiel doch etwas mehr Spaß. Als wütender Rancor zertrümmert Ihr Häuser, fresst Zivilisten und zertrampelt böse Gegner. Die Steuerung funktioniert hier halbwegs gut und für ein paar Stunden mit Freunden macht es sogar echt Laune als strunzdummer Haudrauf die Umgebung zu verwüsten. Fable the journey stellt für mich bislang den absoluten Tiefpunkt der Reihe dar und langweilt mit wirklich ödem Gameplay. Ihr sitzt auf dem Bock einer Kutsche und treibt euer stolzes Ross über die Karte Albions. Das klingt so unspektaktulär wie es sich spielt und ist auch nicht die fünf Euro wert die heuer meist für den Titel verlangt werden. Sehr interessant und garnicht mal so schlecht fand ich Deepak Chopra´s Leela, ein Meditationsspiel dass mit cleverem Esotherik-Konzept die technischen Möglichkeiten der Hardware recht geschickt nutzt. Auch wenn es spielerisch dünn ist, kann ich diesen Schnäppchentitel Kinectbesitzern mit ruhigen Nerven echt ans Herz legen. Den Abschluss meiner Kinecttour machte The Gunstringer, eine Art Railshooter im wilden Westen. Als Marionette zieht Ihr durch die Prärie und erledigt per Fingerzeig allerlei skurriler Gegner. Die Steuerung funktioniert hier recht gut, die Kollisionsabfrage ist tolerant und weder der Spieler noch die Hardware werden überfordert. Der Grafikstil ist zudem herrlich überdreht und der Sound inklusive tollem Sprecher aus dem Off runden die Gaudi gelungen ab. The Gunstringer ist für mich tatsächlich ein kleines Highlight für das Zubehör, wenn ich das Spiel durch habe, wandert Kinect aber aller Wahrscheinlichkeit nach für immer ins Archiv!

Kinect Games 2

PIXELKITSCH RETROFLASH 171: STAR WARS Countdown

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Alle Welt ist dieser Tage im Star Wars-Fieber und freut sich auf den siebten Teil der dreiteiligen Saga. Ich selber werde wohl noch ein paar Wochen warten bis der größte Hype abgeebbt und die Nerddichte im Kino wieder geringer ist. Dennoch bin auch ich schon sehr gespannt auf den aktuellsten Serienableger, viel mehr als bei den Episoden eins bis drei kann ja nicht schief laufen! 😉

Als Einstimmung auf den Kassenschlager der heute Nacht ab null Uhr den Geldspeicher von Micky Maus sprengen wird, gibt es heute nochmal drei Videos aus meiner PIXELKITSCH-Bibliothek, eines davon ist noch garnicht sonderlich alt, die anderen beiden haben nun aber auch schon gut vier Jahre auf dem Retrobuckel!



Der Monat in Spielen: August 2015

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der vielleicht letzte sonnige Monat des Jahres 2015 liegt hinter uns und auch das meist gute Wetter hat mich vom Zocken nicht abgehalten. Den Beginn des Monats August habe ich vor allem an der XBox 360 verbracht und mich dort tatsächlich mal wieder der Bewegungssteuerung Kinect gewidmet. Als Opfer musste das nett gemachte Disney Rush herhalten, welches sich überraschend gut mit Gesten steuern ließ und nette Ideen bereithält. Auch dieser Lizenztitel ist jedoch kein echter Grund, die Bewegungssteuerung aus der Mottenkiste zu holen. Wesentlich besser hat mir der Casual-Boom-Titel Angry Birds Star Wars gefallen. Mit einfacher Steuerung, simplem Spielprinzip und hübscher Cartoonoptik weiß das Spiel überraschend gut zu unterhalten. Die Star Wars Lizenz ist dabei zwar nicht nötig, bringt aber immerhin ein paar schöne Soundeffekte und Grafiksets mit sich. Ein paar Ründchen durfte auch der Arcade-Klassiker Crazy Taxi aus der Versenkung auftauchen, allerdings habe ich mich nicht mehr so gut darin zurecht gefunden wie noch vor fast 15 Jahren. Dennoch ein sehr zugänglicher Klassiker, der in keiner Funracer-Sammlung fehlen sollte. Die Neuanschaffung eines Nintendo 3DS brachte mich dann auch in den leicht verspäteten Genuß von Zelda – A Link between Worlds. Das Spiel gefällt mir sehr gut und der 3D-Effekt hält sich hier angenehm im Hintergrund und schont damit meine sonst zu Kopfschmerzen neigende Birne bei 3D-Titeln. Auch wenn es doch immer das selbe bleibt, werde ich mit dem Spiel wohl noch ein paar Stunden Spaß haben. Zum Ende des Monats habe ich dann einige Runden mit dem Kartenspiel Dominion verbracht. Der prämierte und viel gefeierte moderne Klassiker macht wirklich Freude und erzeugt schnell eine gewisse Sogwirkung. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der das Spiel hat, sollte sich mal auf eine Partie zu viert an den Tisch setzen, es lohnt sich!

PIXELKITSCH August2015