PIXELKITSCH RETROFLASH 198: SEGA Activator

Unter dem Motto in der Kürze liegt die Würze, gibt es unter der Rubrik RETROFLASH ab und an kleine Kurzmeldungen wie Videofundstücke, Bilder oder ähnliches für die es sich nicht lohnen würde, einen ellenlangen Artikel in die Tasten zu hauen!

NEWSFLASH-EMBLEM

Der Activator von SEGA wurde im November 1993 passend zum Weihnachtsgeschäft als Zubehör für das Mega Drive veröffentlicht und von Assaf Gurner entwickelt. Die Hardware-Ergänzung zur erfolgreichen 16-Bit-Konsole offerierte vermeintlich ausgeklügelte Bewegungssteuerung und sollte vor allem Eltern davon überzeugen, dass Videospiele auch mit sportlicher Aktivität zu verbinden sind.

Ich selber bin bis heute nicht in den zweifelhaften Genuss gekommen, den wenig platzsparenden Fußbodencontroller anzutesten, erquicke mich aber immer wieder gerne an Videos zu dieser offensichtlich nett gedachten, aber letztlich überflüssigen Hardware. Besonders gut gefallen mir das offizielle Informationsvideo zum Activator und dieser dreiste Werbeclip, der als seriöses Frühstücksfernsehen auf das amerikanische Publikum losgelassen wurde. Die armen Eltern und Kinder, die auf diesen Quatsch reingefallen sind…haben wahrscheinlich später auch eine Wii gekauft. 😉

Der Monat in Spielen: Oktober 2015

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Das Wetter wird schlechter, die Konsolen älter und die Spielfreude größer. Entsprechend habe ich im Oktober tatsächlich einiges Konsolenfutter verdrückt. Den Anfang des Monats machte das leider arg enttäuschende Mario Party 8. Als Fan der Game Cube-Episoden (immerhin ganze vier Teile) war ich im Vorfeld etwas skeptisch wegen der bei der Wii üblichen Bewegeungssteuerung. Das Spiel selber sieht knuffig aus, die Minispiele sind gewohnt abwechslungsreich und Fanservice wird wie bei Nintendo üblich groß geschrieben. Leider kommt durch einige Fuchtelelemente und unpräzise Eingabemöglichkeiten wenig Spielspaß auf, schade, dass Big N hier das Wii-Kernfeature so pushen wollte. Im gleichen Atemzug durfte dann auch mal wieder das seichte Partygame Trivial Pursuit auf der XBox 360 für ein paar gesellige Runden herhalten. Der Quizklassiker macht auch auf der Box nach wie vor Spaß, allerdings sind einige Fragen doch arg leicht geraten. Auf dem Famicom durfte das Hello Kitty-Campgame Sanrio Carnival für eine gepflegte Puzzlerunde im japanischen NES seinen Dienst verrichten. Das Spiel rund um die knuffigen Japanofiguren erfindet das Genre zwar nicht neu, macht mit herrlicher Mucke und niedlichen Spirtes aber tatsächlich Laune. Zu zweit mit einem (meist weiblichen) Fan der Lizenz echt empfehlenswert. Ein Überraschungshit war für mich auf dem Game Boy Advance im Oktober der kleine Tetrisklon Fortress. Ihr stapelt in verschiedenen Settings Klötze um Burgen aufzubauen die es dann gegen einen menschlichen oder computergesteuerten Gegner zu verteidigen gilt. Leider gibt es kein richtiges Spielziel, die putzige Optik mit Piraten, Höhlenmenschen und Rittern ist aber ansehnlich und gibt dem alten Spielprinzip einen netten Touch. Für meinen neu erstanden 3DS gab es nun auch erstes Futter in Form des fantastichen Zelda – A link between worlds. Der Serienableger bereitet mir wirklich Freude, auch wenn ich auf den 3D-Effekt meist verzichte. Mit Schwert und Schild bewaffnet kann die dunkle Weihnachtszeit gerne kommen!

PIXELKITSCH Oktober 2015

UNNÜTZE HARDWARE vol.43: BABYSITTING MAMA

Nützliche Hardware gibt es ja einige, aber auch unnütze Geräte und Erweiterungen wollen gewürdigt werden. Deswegen gibt es an dieser Stelle immer wieder mal kleine Reviews von Geräten und harten Erweiterungen, die ihre Qualitäten manchmal erst auf den zweiten Blick offenbaren.

HARDWARE-EMBLEM

BABYSITTING MAMA

Wer sich als kleiner Junge etwas dazu verdienen wollte, hat meist Zeitungen ausgetragen, Mädchen haben mit Vorliebe auf kleinere Blagen aufgepasst. Wer diesen Teil seines/ihres Lebens noch einmal nachholen oder zum ersten Mal erleben möchte, hat jetzt mit Babysitting Mama die fantastische Chance dazu. Das Wii-Spiel wird mit einer 33cm großen Puppe ausgeliefert und enstammt der sehr erfolgreichen Cooking Mama-Reihe. Ob dieses Kuriosum aus Stoff, Watte und Garn auch Spaß machen kann, oder ob es nur knuddelig auszusehen vermag, erfahrt Ihr jetzt im Video und dem Review nach dem Klick!

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Selbstgespräche eines Spielejunkies vol.21: Multiplayersorgen

Im Selbstgespräch gebe ich meinen Kommentar zu mehr oder weniger Videospiel relevanten Themen ab und lasse mich gerne auch mal zur Meinungsmache hinreißen. Über eure Meinung zu den Themen freue ich mich natürlich auch!

Weniger häufig als noch vor fünfzehn Jahren, aber dennoch hin und wieder treffe ich mich mit Freunden für ausgehnte Multiplayer-Abende. Dass dabei nicht nur die fachgerechte Vernichtung von Alkohol und das Spielen als solches, sondern auch der stete Kampf mit der Technik und der eigenen Ordnung im Mittelpunkt stehen, musste ich vor einigen Tagen wieder feststellen. Für gewöhnlich behandle ich sowohl meine Spiele, als auch die Hardware sehr pfleglich, weiß immer wo welcher Controller verstaut ist und in welcher Schublade welches Spiel schlummert. Leider habe ich jedoch bisher nicht jedes Spiel in meinem Archiv angezockt, was zu bösen Überraschungen führen kann. Möchte der geneigte Gruppenspieler zum Beispiel an der Wii mit Freunden ganz unbedarft eine Runde Wario Ware zocken, muss er das Spiel zuvor alleine durchgespielt haben. Wer das, wie ich, nicht weiß, ist hier ziemlich aufgeschmissen und muss nach ein paar Minuten enttäuscht die Wiimote wieder aus der Hand legen. Exakt genau so verhält es sich auch bei Beat the Beat, auf dessen Hülle zwar mit Mutliplayer-Gaudi geworben wird, das Spiel selbst jedoch erst alleine gespielt werden will. Wenn die Wii nun jedoch schon mal eingeschaltet ist, könnte der geneigte Spieler ja eine Runde Wii Sports Resort mit seinen Freunden zocken – Pustekuchen, in einem Moment geistiger Umnachtung wurde die Disk nicht in die Hülle zurück gelegt, sondern schlummert wohl irgendwo anders. Eine Sichtung des Spieleregals am nächsten Morgen könnte dann offenbaren, dass sich die Disk in einer falschen Hülle befindet…das zum Thema Ordnung! Während sich an der Wii einige Multiplayertitel lediglich mit ein bis zwei Wiimotes schon zu viert spielen lassen, verlangen die Massenorgien auf anderen Geräten meist ein Eingabegerät pro Spieler. Dies führt dazu, dass nicht nur die Controller, sondern bei modernen Zockmaschinen auch passende und vor allem aufgeladene Batterien vorhanden sein müssen. Eine schnelle Runde Sonic Allstar Racing kann somit schonmal ordentlich verzögert starten. Auch eine Runde simpel-Fußball am Interton VC 4000 kann bereits vor Anpfiff enden, wenn die Konsole strikt den Dienst verweigert. Sind genug Controller vorhanden, kann jedoch eine Runde Volleyball oder Fuppes am NES ein versöhnliches Ende bringen und den beschwerlichen Weg zum Multiplayerspaß zu einem guten und für mich spaßigen Ende bringen.

Multiplayer Chaos

Der Monat in Spielen: Juni 2014

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Monat Juni war bei mir zumindest zu Beginn vor allem von der regelmäßigen Nutzung des Wii Balance Boards geprägt. Seit längerer Zeit wollte ich das Zubehörteil nebst passendem Spiel schon haben und bin vor einem Monat auf einem Trödelmarkt fündig geworden. Leider ist mir jedoch schon nach wenigen Tagen die Lust an dem Teil vergangen, aber vielleicht rappel ich mich noch einmal auf. Dann hielt das knuffige Kirbys Block Ball bei mir Einzug und für eine kurze Zeit war ich im Kirby-Fieber. Leider ist das Spiel ebenso kurz wie es vergnüglich ist…dennoch ein nettes Spielchen für Freunde Breakout ähnlicher Spiele mit schönen Ideen im Spieldesign. Im Rahmen eines Highscorecontests im circuit-board habe ich auch nach längerer Zeit wieder mal ein paar Runden Dr.Mario am NES hingelegt und kann den Klassiker nach wie vor jedem Puzzle-Fan ans Herz legen. Im Rahmen eines kleinen Multiplayer-Abends habe ich neben Nintendo Worldcup auch endlich einmal Super Spike V´Ball in das NES gepackt und muss sagen, dass ich durchaus positiv überrascht bin. Im Vierspielermodus ist das Chaos zunächst hoch wenn keiner die Kontrollen kennt, aber nach ein paar Runden macht das Strandvolleyball wirklich Laune und ist ein echter Tipp für Multiplayerfreunde. Die meiste Zeit habe ich diesen Monat jedoch mit Dragon Age: Origins auf der XBox 360 verbracht. Nachdem der Einstieg aufgrund der eher steifen Spielmechanik zunächst keinen großen Spaß machte, folgte nach gut zehn Stunden ein angenehmes Suchtgefühl. Dieses ließ nach zwanzig weiteren Stunden jedoch wieder merklich nach und sorgte dafür, dass ich das Spiel irgendwann nur noch hinter mich bringen wollte. Die Story ist zwar nett erzählt, die Levelarchitekturen bieten jedoch für ein Open-World-Spiel zu wenig Erkundungsfreiheiten, die Kämpfe schwanken stark im Anspruch und ständig die gleichen Locations erneut bereisen zu müssen ist ebenfalls wenig Spielspaß fördernd. Dennoch ein netter Adventure-Happen, der mit knappen 55 Stunden für einen Storystrang und beinahe alle Nebenmissionen recht überschaubar ausfällt.

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