Fünf Freunde #38: Videospiel-Liebespaare

In Der Rubrik Fünf Freunde werden an dieser Stelle zukünfitg zu verschiedenen Themen jeweils fünf Spiele vorgestellt. Thematisch sortiert bringe ich euch hier hin und wieder fünf Empfehlungen, die euren Alltag verschönern oder verändern sollen.

5-Freunde-Emblem

Fünf Freunde: Videospiel-Liebespaare
Videospiele stehen nicht nicht für Spaß am Spiel, sondern oftmals auch für das Glück in der Liebe. Wenn der aufrichtige Zocker nicht gerade die Welt vor Unheil bewahren muss, rettet er häufig eine liebreizende Prinzessin, die Freundin oder eine wildfremde heiße Pixelbiene. Hier kommen passend zum Valentinstag meine ganz subjektiv ausgewählten top fünf Videospielpärchen.

Ms. Pac-Man und Pac-Man
Mit der gelben Frau Pac-Man erfand Nacmo nicht nur eine der ersten weiblichen Videospielheldinnen, sondern gab dem bereits seit 1980 Pillen abhängigen Pac-Man eine Begleiterin an die Hand. Während sie im Automaten noch recht grobschlächtig mit ihrer Schleife daherkam, durfte die Dame als illustrative Werbefigur ihre femininen Reize spielen lassen. Zusammen sind die beiden Pillenfresser unschlagbar, wenn es darum geht, Geistern das fürchten zu lehren.

Tom-Tom und Tanya
Als SEGA-Fanboy habe ich meine Vorliebe für Wonderboy in der Master System-Fassung ja bereits Ausdruck verliehen, denke aber, dass Tanya und Tom-Tom ein ganz wunderbares Klischepärchen abgeben. Sie mögen ein wenig primitiv wirken, sind aber sicher die Vorzeigefamilie auf ihrer Tropeninsel.

Elaine Marley und Guybrush Threepwood
Auch wenn ich ab Teil zwei schon nicht mehr so richtig mit der Monkey Island-Reihe warm geworden bin, gefallen mir Elaine und Guybrush als Liebespaar ganz vorzüglich. Was der Rätselmeister Guybrush an Trotteligkeit in die Waagschale legt, gleicht die Gouverneurin Elaine wunderbar mit ihrer Kühnheit aus. Dass die beiden dann am Ende des dritten Teiles auch noch heiraten (so weit habe ich persönlich nie gespielt) freut mich für die beiden natürlich sehr.

Der Prinz von Persien und die Prinzessin
Nur wenige werden der Vereinigung des persischen Prinzen und seiner geliebten Prinzessin jemals im ersten Teil der Spielreihe wirklich beigewohnt haben. Auch ich biss bei diesem wunderschönen Kerkerabenteuer regelmäßig in den Joystick, habe das Spiel aber dennoch gerne gezockt und mich an der tollen Grafik ergötzt. Ich gehe einfach mal davon aus, dass sich die beiden am Ende der einstündigen Spielzeit herzlich in die Arme geschlossen haben, leider bin ich dort jedoch niemals angekommen.

Jumpman und Pauline
Eines der wohl bekanntesten Videospielpaare ist heute eher als Peach und Mario bekannt, ihren Ursprung haben die Nintendo-Charaktere jedoch eigentlich im Arcade-Hit Donkey Kong gehabt. Man mag sich drüber streiten, ob die beiden Figuren wirklich eins zu eins die bis heute beliebten Figuren sind, in den frühen Achtzigern gab es am Automaten aber nur wenige Damen, die es den Spielern wert waren, dem Affen ordentlich Zucker und dem Münzschacht Futter zu geben. Bis heute lockt mich der Automaten-Klassiker immer wieder an den Controller oder Joystick immer wieder zurück um Pauline aus den Klauen des grimmigen „Esels“ Kong zu befreien.

Valentisntag Illustration

Der Monat in Spielen: Januar 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Das neue Jahr ist spielerisch ganz unterhaltsam los gegangen. Begonnen habe ich den Januar mit dem Action-Kracher Enslaved auf der XBox 360. Hier wird die brachiale inszenierte Action auf technisch durchaus hohem Niveau immer wieder mit Tüftelpassagen und Schleichelementen aufgelockert. Definitiv ein gutes Spiel, dass mich aber nach ein paar Stunden nicht mehr ganz packen konnte, schade eigentlich. Noch etwas besser hat mir der spielbare Gruselthriller Alan Wake gefallen. In einem Twin Peaks ähnlichen Ambiente löste Ihr kleine Rätsel und bekämpft in den Wäldern die Dunkelheit. Die Aufmachung ist toll, die Geschichte packend erzählt und die Technik trotz steifer Charaktere durchaus solide. Das werde ich definitiv noch weiter zocken. Auf dem Multiplayersektor durfte in einer kurzen Testrunde das eigentlich formidable Winter Heat für den Saturn für Spaß im Schnee her halten. Irgendwie wollte der Funke aber nicht so recht überspringen, hatte ich offenbar besser in Erinnerung. Auf dem Famicom musste dann der Port von Wonderboy unter dem Namen Adventure Island dran glauben. Im Grunde ist es das selbe in grün, soll heißen, Ihr hüpft durch ähnlich aufgebaute wiederkehrende Level, ärgert euch über frustige Sprungpassagen und erfreut euch an der sonst flotten Spielbarkeit. Den Monat Januar abgeschlossen habe ich mit dem wirklich grandiosen Zelda – A Link between worlds auf dem 3DS, welches ich ja schon vor Monaten zu spielen angefangen hatte. Insgesamt hat mir das Spiel ausegnommen gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass ich den dezenten 3D-Effekt die meiste Zeit abgeschaltet gelassen habe. Rein technisch hätte ich das Spiel also auch auf dem guten alten DS genießen können, aber trotzdem ist es ein guter Grund auf die bessere Hardware umzusteigen.

PIXELKITSCH Spielemonat

PIXELQUICKIE vol.6: Wonder Boy

In der Rubrik Pixelquickies gibt es ab sofort in unregelmäßigen Abständen kleine Spiele- tipps für verschiedene Plattformen zu schmalem Kurs.

Weder in der Spielhalle noch auf SEGA´s Achtbittern ist Wonder Boy das schönste Spiel und auch spielerisch hat der Titel auf den ersten Blick nicht sonderlich viel unter der Haube. Wer dem Spiel jedoch eine Chance gibt erkennt unter der klischeehaften Fassade einen tollen Plattformklassiker, der in diesem kleinen Pixelquickie gebührend gewürdigt werden soll. Vorhang auf für Wonder Boy auf dem Game Gear!

Weiterlesen

Happy Birthday: SG 1000

Vor wenigen Tagen habe ich dem Famicom aus dem Hause Nintendo noch zum Geburtstag gratuliert und wurde daraufhin auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass auch SEGA ein Geburtstagskind am Tisch sitzen hat. Das SG-1000, die rudimentäre Urform des späteren Master Systems wurde ebenfalls am 15ten Juli 1983 in die japanischen Geschäfte geworfen. Für den globalen Markt war die Hardware zwar nicht direkt relevant, legte jedoch den Grundstein für den Erfolg des Konzerns am Heimvideospielmarkt. Ich gratuliere also herzlich dem SG-1000 und danke dem blauen Igelkonzern für das später veröffentlichte Master System mit seiner großartigen und abwechslungsreichen Softwarebibliothek.