Der Monat in Spielen: Juli 2017

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Juli stand im Hause Pixelkitsch ganz im Zeichen des SEGA Saturn. Aber auch auf NES und Game Boy wurde gedaddelt.

Der Monat Juli begann mobil mit dem erst kürzlich hier vorgestellten Trax auf dem Nintendo Game Boy. Im kompakten Panzerspaß shootet Ihr euch durch fünf kurze Stages und eine Bossparade und wundert euch nach zwanzig Minuten, dass Ihr bereits den Abspann zu Gesicht bekommt. Dennoch ist das Wehrdienstwerbespiel sehr unterhaltsam und ein netter Spaß für zwischendurch.

Auf dem NES habe ich mich nach Jahren der Verweigerung ein wenig länger mit The Legend of Zelda befasst. In der Vergangenheit konnte ich wenig mit dem Seriendebut anfangen, bin nach einer knappen halben Stunde gut in Hyrule angekommen. Die ersten Dungeons und Bosse haben mich gut unterhalten und meine anfängliche Skepsis genüber der goldenen Cartridge ist einer gewissen Begeisterung gewichen.

Die meiste Zeit habe ich im Juli jedoch am SEGA Saturn verbracht und mich dort zwei Spielen aus meiner Jugend gewidmet. Three dirty Dwarves des ungarischen Entwicklers Appaloosa ist ein überdrehter und comicgeschwängerter Brawler in dem der Spieler die Kontrolle über drei Zwerge (wer hätte das gedacht) übernimmt. Während die Grafik eine echte 2D-Granate ist und der Soundtrack mit sehr guten Beats aufwartet, stört oftmals das schlechte Balancing und die eine oder andere unfaire Stelle im Levelaufbau. Wo die Stages oft genug mit kryptischen Abschnitten nerven, sind die Bossgegner zum Teil überraschend einfach. Da ich das Spiel vor zwanzig Jahren aber sehr genossen habe, ist der Multiplayerspaß aus meiner Sicht auch heute noch eine echte Kaufempfehlung für frustresistente Zocker. Wie noch vor ein paar Wochen gepostet, habe ich auch endlich Panzer Dragoon Saga in der Sammlung und auch das musste ich im Juli natürlich wieder von vorne anfangen. Das Spiel begeistert noch immer mit toller Atmosphäre, sehr zugänglichem Spielprinzip und brauchbarer 3D-Grafik. Wer das Spiel zum ersten mal sieht, wird sich eventuell an der Polygonoptik stoßen, diese ist aus meiner Sicht aber durchaus manierlich gealtert. Der oft für das Spiel aufgerufene Preis mag überzogen sein, ich persönlich habe in den letzten Tagen jedoch wieder viel Freude an der Rollenspielperle gehabt.

Pixelkitsch Monat Juli 2017

Der Monat in Spielen: Juli 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Der Juli diesen Jahres war immer noch stark geprägt von meiner Begeisterung für das neue Display meines Game Gear. Hier musste als erstes das wirklich ganz schrecklich umgesetzte Double Dragon einem Test unterzogen werden. Da ich die Version für das Master System noch ganz gerne mochte, war ich von der wirklich grauenhaften Version für SEGAs Portablem mehr als enttäuscht – Finger weg! Anschließend durfte das wenig beliebte, aber dafür umso seltenere Sonic Labyrinth in die tragbare Konsole wandern. Ein Zweifelhaftes Vergnügen, ist doch das Spiel eigentlich ganz nett gemacht, entspricht allerdings mit seiner geringen Dynamik nur herzlich wenig den klassichen Teilen der Spielereihe und sollte am ehesten in der Verpackung gelassen werden. Überraschend gut hat mir die Versoftung des Disney-Films Jungle Book gefallen. Als Mogli sammelt Ihr Bananen und legt euch mit Affen an. Das Spiel sieht herorragend aus, spielt sich gut und macht nach einer kleinen Eingewöhnungszeit wirklich Laune.

Weg vom Game Gear ging es zu einem anderen portablen System, dem 3DS. Hier durfte mein frisch entpacktes Zelda Ocarina of Time einige Zeit im Schacht verweilen und war meine erste Berührung mit dem N64-Klassiker. So ganz warm bin ich noch nicht mit dem Spiel geworden, diese „realistischeren“ 3D-Zelda-Teile sind irgendwie nicht so mein Fall. In den nächsten Wochen werde ich dem Titel aber auf jeden Fall noch eine Chance geben.

Am Master System bin ich endlich in den Genuss der (nicht wirklich) großartigen 3D-Brille gekommen und habe eine Runde mit Zaxxon 3D durch den Weltraum gedreht. Leider ist das Vergnügen wenig plastisch und schon nach einigen Minuten konnte ich das Geflackere der Brille nicht mehr gut aushalten. Dennoch ein wirklich spannendes Experiment und aus meiner Sicht immer noch besser als die Optik der klassischen rot-grün-Brillen auf anderen Systemen seiner Zeit.

Meine obligatorische Session am Famicom durfte in diesem Monat mal wieder mit einem herzallerlieblichen Spiel aus dem Kosmos des Sanrio-Franchises begangen werden. Beim Tüftelspiel Kero Kero Keroppi no Daibouken helft Ihr dem knuffigen Frosch Keroppi durch labyrinthartige Level und erfreut euch an quitschbunter Optik und einfachem Spielprinzip. Auch ohne Kenntnisse der japanischen Sprache kommt der europäische Spieler hier vortrefflich zurecht.

An der XBox360 habe ich das extrem krawallige, aber dennoch (oder gerade deswegen!?) sehr unterhaltsame Full Auto aus dem Hause SEGA für mich entdeckt. Das Spiel ist inzwischen auch schonn seine zehn Jahre alt, sieht entsprechend unfrisch aus, macht aber überraschend viel Spaß. Mit bewaffneten Autos heizt Ihr durch Fantasiestädte und ballert alles ab, was nicht bei drei in der Garage steht. Zum Luft rauslassen ein perfekter Spaß für Arcade-Freunde!

Als Arcade-Freund aus der zweiten Reihe habe ich mich vor ein paar Tagen auch gefreut, endlich das von mir lange gesuchte Shock Troopers für das Neo Geo MVS erstanden zu haben. Bei Ruben og Bobby in Kopenhagen habe ich das gute Stück erspäht und musste es nun endlich in meine Sammlung holen. Das Spiel ist einfach brachial und bringt die Bude mit prallem Sound, effektvoller Grafik und stumpfem Ballergameplay zum Beben!

PIXELKITSCH Spielemonat Juli 2016

Der Monat in Spielen: Mai 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Im Mai sind wieder einige Famicom-Games im Modulschacht gelandet. Als erstes habe ich das wirklich schöne, aber bockschwere Dragon Spirit zu Ende gebracht. Ich muss jedoch gestehen, hier Savestates benutzt zu haben – ohne habe ich einfach kein Land gesehen. Es folgten die eher generischen Ballerspiele Argus und Star Force, die auch in Japan nicht ohne Grund in Grabbelkisten zu finden sind. Beide sind durchaus spielbar, wirken jedoch auch im zeitlichen Kontext arg altbacken.

Auch portabel habe ich ein wenig gezockt und so durfte der Game Boy zumindest kurze Zeit das eher schnarchige Tiny Toons Wacky Sports im Modulschacht schlucken. Trotz Funsport-Charakter kommt hier wenig Freude auf. Wirklich begeistert bin ich aktuell edoch von der mobilen Portierung von Zelda – A Link to the past. Während ich die SNES-Version irgendwie nie länger als dreißig Minuten gezockt habe, macht mir das Spiel als Handheldgame direkt viel mehr Spaß – es passt einfach wunderbar auf ein portables Videospielsystem.

An der Playstation-Front wurde ein klein wenig geprügelt. Eigentlich nur als Testspiel für eine umgebaute PS1 mitgenommen, hat mir Soul Blade auf Anhieb wirklich Laune bereitet. Bislang hatte ich nur die Fortsetzungen auf Dreamcast und PS2 gezockt, schon der erste Teil ist aber bereits wirklich ansehnlich und launig. Erstmal nur kurz, bald aber sicherlich ausführlicher durfte die Vampirjagd Dracula X in die Sony-Konsole wandern. Die Castlevania-Spiele habe ich bislang eher gemieden, dieser Ableger gefällt mir jedoch ganz ausgezeichnet. Die erste Stunde ohne Memorycard haben schon Appetit auf mehr gemacht, demnächst werde ich wohl noch einmal den Weg ins Schloss wagen – dann auch mit Speichermöglichkeit.

In der gleichen Konsolengeneration habe ich auf dem Saturn auch Hand an das hervorragende Sexy Parodius gelegt. Das Cute´em up macht optisch, akustisch und spielerisch eine tolle Figur und begeistert serientypisch mit herrlich absurden Idee. Ich muss allerdings zugeben, mir bei dem Titel noch mehr Schlüpfrigkeiten vorgestellt zu haben, schade eigentlich. Meinen Monatsabschluss habe ich mit einer Testrunde Space Harrier auf dem Saturn verbracht. Das Spiel fehlte mir seit ein paar Jahren zur Komplettierung meines Missionstick-Bundles und ich muss sagen, dass mir die Portierung ausgenommen gut gefällt. Da werden in Zukunft sicherlich noch einige Runden in der Welt der wild zoomenden Sprites folgen.

PIXELKITSCH Monat April 2016

Happy Birthday: Game Boy Advance

Eigentlich bin ich weniger ein Fan des Originalmodells, aber trotzdem möchte ich es nicht versäumen, dem Game Boy Advance zum Geburtstag zu gratulieren. 15 Jahre jung wird der tragbare Farbspender für triste Fahrten zur Arbeit. Am 21ten März 2001 erblickte er das Licht der Welt in seiner Heimat Japan und verkaufte sich danach laut offiziellen Angaben mehr als 80 Millionen mal, seine Revisionen wohl inklusive. Die SP-Variante ist auch mir seit fast zehn Jahren ein treuer Begleiter, musste in seinem Modulslot aber meist die klassischen Game Boy Spiele beherbergen. Das am meisten gezockte GBA-Spiel dürfte bei mir wohl The Legend of Zelda: The Minish Cap gewesen sein, hier habe ich wirklich viele Stunden in Hyrule verplempert um auch wirklich jedes Geheimnis aufzudecken. Also Happy Birthday GBA, du bist ein tolles Handheld, wenn auch nicht mein liebstes – sorry! 😉

Super Mario Bros Tanooki

Der Monat in Spielen: Januar 2016

In meinem gespielten Monatsrückblick stelle ich kurz und knapp vor, was ich die letzten dreißig Tage so gezockt habe, ganz gleich ob Top oder Flopp!

Monatsspiele Emblem

Das neue Jahr ist spielerisch ganz unterhaltsam los gegangen. Begonnen habe ich den Januar mit dem Action-Kracher Enslaved auf der XBox 360. Hier wird die brachiale inszenierte Action auf technisch durchaus hohem Niveau immer wieder mit Tüftelpassagen und Schleichelementen aufgelockert. Definitiv ein gutes Spiel, dass mich aber nach ein paar Stunden nicht mehr ganz packen konnte, schade eigentlich. Noch etwas besser hat mir der spielbare Gruselthriller Alan Wake gefallen. In einem Twin Peaks ähnlichen Ambiente löste Ihr kleine Rätsel und bekämpft in den Wäldern die Dunkelheit. Die Aufmachung ist toll, die Geschichte packend erzählt und die Technik trotz steifer Charaktere durchaus solide. Das werde ich definitiv noch weiter zocken. Auf dem Multiplayersektor durfte in einer kurzen Testrunde das eigentlich formidable Winter Heat für den Saturn für Spaß im Schnee her halten. Irgendwie wollte der Funke aber nicht so recht überspringen, hatte ich offenbar besser in Erinnerung. Auf dem Famicom musste dann der Port von Wonderboy unter dem Namen Adventure Island dran glauben. Im Grunde ist es das selbe in grün, soll heißen, Ihr hüpft durch ähnlich aufgebaute wiederkehrende Level, ärgert euch über frustige Sprungpassagen und erfreut euch an der sonst flotten Spielbarkeit. Den Monat Januar abgeschlossen habe ich mit dem wirklich grandiosen Zelda – A Link between worlds auf dem 3DS, welches ich ja schon vor Monaten zu spielen angefangen hatte. Insgesamt hat mir das Spiel ausegnommen gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass ich den dezenten 3D-Effekt die meiste Zeit abgeschaltet gelassen habe. Rein technisch hätte ich das Spiel also auch auf dem guten alten DS genießen können, aber trotzdem ist es ein guter Grund auf die bessere Hardware umzusteigen.

PIXELKITSCH Spielemonat